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Di, 06:26 Uhr
20.11.2012

Auf dem Fuß von Matthias Mitteldorf

Böse auf den Fuß gelatscht - so fühlte sich heute Abend der Nordhäuser Linke- Stadtrat, Matthias Mitteldorf, nach einem Anruf unserer Zeitung zum Thema der geplanten Verlegung des Adventsmarktes...


Der stellvertretenden Vorsitzende im städtischen Bauausschuss, Mitglied im Kulturausschuss und Aufsichtsratsmitglied der Theater GmbH gegenüber der nnz: "Wenn das so stimmen sollte, sind Sie mir aber gerade gewaltig auf den Fuß gelatscht, weil ich von diesem Tun nicht im Ansatz Kenntnis hatte. Wir haben in der vergangenen Woche im Kulturausschuss über die Beleuchtung zur Weihnachtszeit diskutiert. Es gab eine Sitzung im Aufsichtsrat des Theaters. Das Thema, den Weihnachts- bzw. Adventsmarkt auf den Theaterplatz zu verlegen, gab es einfach nicht", so Mitteldorf.

Mitteldorf kritisiert spontan, Ordnungs- und Bauordnungsamt hätten in den zurückliegenden Wochen wohl mehr Probleme am "Denkmal Kulturbibliothek" zu behandeln gehabt, als sich um den Rest der Bauvorhaben zu kümmern. Mitteldorf: "Der umstrittene Standort für den Markt an der Blasiikirche ist lange bekannt. Christen der umliegenden Kirchen und Händler der Altstadtinitiative haben sich dort fleißig auf dieses Jahresende vorbereitet. Für diese ist die Unfähigkeit der Behörde Stadtverwaltung ein Faustschlag ins Gesicht."

Und weiter merkt er an, dass niemand mit dem Theater gesprochen habe. Dieses macht um die Weihnachtszeit seinen Hauptumsatz. Viele Vorstellungen laufen dort auch ab 15.00 Uhr und früher. Selbst alle Abendvorstellungen, die um 19.30 Uhr beginnen, würden durch die Beschallung gestört. "So kann das nicht weitergehen, die machen hier was sie wollen", das Fazit des Stadtrates der LINKEN.

In eigener Sache: Wir haben zu diesem Thema eine Umfrage geschaltet.
Autor: nnz

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Kommentare
Alex Gösel
20.11.2012, 07:42 Uhr
Es ist schon merkwürdig...
dass weder die Altstadtinitiative unter der Nüßle-Familie noch das Theater unter Ihnen, werter Herr Mitteldorf, über ein derartiges Vorgehen der Stadt bescheid zu wissen scheinen, oder? Wenn dass alles, was die Altstadtinitiative und das Theater behaupten, stimmen sollte, wäre ich doch dafür, dass die Stadt Nordhausen dieses Jahr auf einen Markt, egal ob Weihnachts- oder Adventsmarkt, verzichten würde.

Dieses mal möchte ich wieder mit einem Zitat enden: "Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß." (Marie von Ebner-Eschenbach)
Retupmoc
20.11.2012, 08:38 Uhr
Überteuerter Glühwein
So sehe ich das auch. Dieses Jahr kein Markt ! Den überteuerten Glühwein bekommt man auch woanders.
Wolfi65
20.11.2012, 12:19 Uhr
Überraschend
ist die Tatsache, dass Herr Mitteldorf als Vertreter einer bestimmten politischen Richtung sich so für ein doch mehr oder weniger kirchliches Fest einsetzt. Aber es ist ja früher Wahlkampf und da könnte man dem Volke schon mal etwas Gutes tun wollen. Bei der Farbe ist man sich ja mit dem Weihnachtsmann einig.

Mit dem Vorschlag, den Weihnachtsmarkt in die Altstadt zu verlegen, könnte ich mich anfreunden. Aber für die Anwohner der Altstadt wird das vielleicht nicht so interessant werden, da mit gewissen Einschränkungen über Tage zu rechnen wäre.

Auch wäre der August Bebelplatz eine Alternative, aber dann weiss man wieder nicht wo hin mit den vielen Autos.
Angeblich liegt dieser Platz auch nicht so zentral.(Was ich nicht nachvollziehen kann)

So, das soll es erst einmal gewesen sein.
Herr Mitteldorf hat seine Spritze bekommen und dann kann es ja Weihnachten werden.:-)
H.Buntfuß
20.11.2012, 20:16 Uhr
Stadtrat
Dieses Beispiel, zeigt wieder einmal sehr DEUTLICH, dass die RECHTE Hand der Damen und Herren Stadträte nicht weiß, was die LINKE Hand macht.

Aber damit hat sich der Bürger schon abgefunden, dass zeigt die Hohe Wahlbeteiligung.

Der Wähler ist seiner Politiker ÜBERDRÜSSIG
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