Mo, 08:28 Uhr
12.11.2012
Chance vertan
Am letzten Punktspieltag der Hinrunde empfing die Ellricher E-Juniorenmannschaft die Jungs aus Görsbach. Auf schwer bespielbarem Boden entwickelte sich ein von beiden Teams hart umkämpftes Match, das die Görsbacher Mannschaft am Ende glücklich, aber durchaus verdient mit 2:1 gewann. Der Spielbericht in Ihrer nnz von Henry Cott....
Für unsere Jungs war der Spielausgang besonders schwer zu verdauen, da der Görsbacher Siegtreffer durch ein Eigentor entstand. Aber, und so ist es nun mal im Fußball, muss man auch solche Ergebnisse akzeptieren. Was mich aber sehr nachdenklich stimmt und auch traurig macht ist ein Ereignis, das sich in der zweiten Halbzeit abspielte.
Görsbach führte zum Pausenpfiff mit 1:0. Unsere Jungs versuchten verbissen, vom Anfang der zweiten Hälfte an, den Ausgleich zu erzielen. Der Gegner wehrte sich nach Kräften. Endlich konnte unser Mittelstürmer aus einem Gedränge am Strafraum mit einem satten Flachschuss abschließen. Der Ball streifte den Innenpfosten und zischte ins Netz, wo er allerdings nicht zum Stoppen kam, da sich im Tornetz ein Loch befand. Der Ball flutschte durchs Netz und klatschte an die Bande. Unsere Jungs jubelten, leider zu früh.
Der Schiedsrichter hatte die Situation anscheinend leider nicht so genau gesehen und konnte direkt keine Entscheidung treffen. Nachdem er sich zum Tor begab und das Loch im Netz war nahm, gab er Abstoß für Görsbach. Viele Zuschauer (auch einige Görsbacher Spielereltern), die etwa 40 Meter weiter entfernt standen, als der Schiri, sahen den Ball ins Tor fliegen.
Aber auch diese Entscheidung des Unparteiischen kann ich noch irgendwo akzeptieren, da er ja auch nicht verantwortlich ist für das Loch im Tornetz. Traurig macht mich allerdings die Tatsache, dass sich während der geschilderten Aktion ein Mannschaftsbetreuer der Görsbacher direkt in Tornähe aufhielt, der ohne große Mühe hätte sehen können, dass die Kugel im Tor einschlug. In diesem Moment hatte er die Chance allen Spielern, auf Görsbacher und Ellricher Seite zu zeigen, was sportliche Fairness ist. Leider hat er diese große Chance verpasst.
Und so konnten uns die aufmunternd gemeinten Worte einiger Görsbacher Spieler und Eltern: ...eigentlich haben wir ja 2:2 gespielt! nicht wirklich befriedigen.
Zum Abschluss möchte ich nochmal betonen, dass es mir nicht um eine Kritik am Spielausgang geht und auch nicht am Schiedsrichter, sondern es geht nur darum, was geben wir diesen jungen Menschen mit, was Fairness und Fairplay bedeuten?!
Henry Cott, Trainer
Autor: nnzFür unsere Jungs war der Spielausgang besonders schwer zu verdauen, da der Görsbacher Siegtreffer durch ein Eigentor entstand. Aber, und so ist es nun mal im Fußball, muss man auch solche Ergebnisse akzeptieren. Was mich aber sehr nachdenklich stimmt und auch traurig macht ist ein Ereignis, das sich in der zweiten Halbzeit abspielte.
Görsbach führte zum Pausenpfiff mit 1:0. Unsere Jungs versuchten verbissen, vom Anfang der zweiten Hälfte an, den Ausgleich zu erzielen. Der Gegner wehrte sich nach Kräften. Endlich konnte unser Mittelstürmer aus einem Gedränge am Strafraum mit einem satten Flachschuss abschließen. Der Ball streifte den Innenpfosten und zischte ins Netz, wo er allerdings nicht zum Stoppen kam, da sich im Tornetz ein Loch befand. Der Ball flutschte durchs Netz und klatschte an die Bande. Unsere Jungs jubelten, leider zu früh.
Der Schiedsrichter hatte die Situation anscheinend leider nicht so genau gesehen und konnte direkt keine Entscheidung treffen. Nachdem er sich zum Tor begab und das Loch im Netz war nahm, gab er Abstoß für Görsbach. Viele Zuschauer (auch einige Görsbacher Spielereltern), die etwa 40 Meter weiter entfernt standen, als der Schiri, sahen den Ball ins Tor fliegen.
Aber auch diese Entscheidung des Unparteiischen kann ich noch irgendwo akzeptieren, da er ja auch nicht verantwortlich ist für das Loch im Tornetz. Traurig macht mich allerdings die Tatsache, dass sich während der geschilderten Aktion ein Mannschaftsbetreuer der Görsbacher direkt in Tornähe aufhielt, der ohne große Mühe hätte sehen können, dass die Kugel im Tor einschlug. In diesem Moment hatte er die Chance allen Spielern, auf Görsbacher und Ellricher Seite zu zeigen, was sportliche Fairness ist. Leider hat er diese große Chance verpasst.
Und so konnten uns die aufmunternd gemeinten Worte einiger Görsbacher Spieler und Eltern: ...eigentlich haben wir ja 2:2 gespielt! nicht wirklich befriedigen.
Zum Abschluss möchte ich nochmal betonen, dass es mir nicht um eine Kritik am Spielausgang geht und auch nicht am Schiedsrichter, sondern es geht nur darum, was geben wir diesen jungen Menschen mit, was Fairness und Fairplay bedeuten?!
Henry Cott, Trainer

