So, 16:24 Uhr
11.11.2012
Katja auf Rang 4
Die Thüringer Profi-Triathletin Katja Konschak belegte zum Abschluss der Saison 2012 einen hervorragenden vierten Platz beim erstmals ausgetragenen Ironman 70.3 Lanzarote über die Mitteldistanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen. Somit sammelt sie auch erste Punkte für einen möglichen Start bei der 70.3- oder Langdistanz-Weltmeisterschaft 2013...
Katja Konschak (Foto: M. Caspari)
Bei ihrem ersten Start über die Mitteldistanz sicherte sich Kurzstreckenspezialistin Danne Boterenbrood, die noch beim WM-Finale vor zwei Wochen den 27. Platz belegte, auch direkt den ersten Sieg. Die Niederländerin lag schon nach dem Schwimmen in Front und hielt die Spitzenposition bis ins Ziel. Konschak benötigte in der Auftaktdisziplin knapp 45 Sekunden länger und wechselte gemeinsam mit der dänischen Hawaii-Zwölften Michelle Vesterby auf Rang zwei liegend zum Radfahren. Sie ist lange Zeit mein Tempo gefahren. Auf der Geraden und in den Abfahrten war sie etwas schneller, am Berg konnte ich wiederum Zeit gutmachen, so Konschak. Vor allem hatte sie auf dem Radabschnitt mit teils stürmischen Wind zu kämpfen.
Während sie die Wechselzone als Fünfte noch vor Vesterby erreichte, musste sie Sophie de Groote (2.) und die Hawaii-Vierte Sonja Tajsich (3.) aus München ziehen lassen. Gleiches galt für Eva Ledesma Calvet aus Spanien, die drei Minuten vor der gebürtigen Hallenserin auf den abschließenden Halbmarathon ging. Während de Groote und Tajsich schon weiter weg waren, lag Ledesma Calvet noch im Bereich des Machbaren, so Konschak weiter.
Die 21 Kilometer unterteilten sich in drei Laufrunden a sieben Kilometer. In der ersten Runde machte sie 40 Sekunden gut: Ich wusste, dass es sich am Ende um Sekunden handeln kann. Die zuletzt so gute Laufform sollte aber auch diesmal ihr Trumpf sein und so schob sich Konschak mit der besten Laufzeit aller Damen auf der letzten Runde noch auf Platz vier nach vorne.
Die abschließende Disziplin absolvierte sie fast vier Minuten schneller als Tajsich – auf Hawaii lief diese den Marathon immerhin als einzige Dame unter der drei Stunden Marke. Insgesamt lief auch dieses Rennen gut für mich. Nun geht es endlich in eine kleine Pause, freut sich Konschak.
Auch mit Blick auf die kommende Saison bewertet sie den Wettkampf positiv: Mit vier Minuten Abstand zu Tajsich und acht Minuten zur Siegerin kann ich mehr als zufrieden sein. Ich konnte den Abstand zur Weltspitze verkleinern.
Johann Reinhardt
Autor: nnz
Katja Konschak (Foto: M. Caspari)
Bei ihrem ersten Start über die Mitteldistanz sicherte sich Kurzstreckenspezialistin Danne Boterenbrood, die noch beim WM-Finale vor zwei Wochen den 27. Platz belegte, auch direkt den ersten Sieg. Die Niederländerin lag schon nach dem Schwimmen in Front und hielt die Spitzenposition bis ins Ziel. Konschak benötigte in der Auftaktdisziplin knapp 45 Sekunden länger und wechselte gemeinsam mit der dänischen Hawaii-Zwölften Michelle Vesterby auf Rang zwei liegend zum Radfahren. Sie ist lange Zeit mein Tempo gefahren. Auf der Geraden und in den Abfahrten war sie etwas schneller, am Berg konnte ich wiederum Zeit gutmachen, so Konschak. Vor allem hatte sie auf dem Radabschnitt mit teils stürmischen Wind zu kämpfen. Während sie die Wechselzone als Fünfte noch vor Vesterby erreichte, musste sie Sophie de Groote (2.) und die Hawaii-Vierte Sonja Tajsich (3.) aus München ziehen lassen. Gleiches galt für Eva Ledesma Calvet aus Spanien, die drei Minuten vor der gebürtigen Hallenserin auf den abschließenden Halbmarathon ging. Während de Groote und Tajsich schon weiter weg waren, lag Ledesma Calvet noch im Bereich des Machbaren, so Konschak weiter.
Die 21 Kilometer unterteilten sich in drei Laufrunden a sieben Kilometer. In der ersten Runde machte sie 40 Sekunden gut: Ich wusste, dass es sich am Ende um Sekunden handeln kann. Die zuletzt so gute Laufform sollte aber auch diesmal ihr Trumpf sein und so schob sich Konschak mit der besten Laufzeit aller Damen auf der letzten Runde noch auf Platz vier nach vorne.
Die abschließende Disziplin absolvierte sie fast vier Minuten schneller als Tajsich – auf Hawaii lief diese den Marathon immerhin als einzige Dame unter der drei Stunden Marke. Insgesamt lief auch dieses Rennen gut für mich. Nun geht es endlich in eine kleine Pause, freut sich Konschak.
Auch mit Blick auf die kommende Saison bewertet sie den Wettkampf positiv: Mit vier Minuten Abstand zu Tajsich und acht Minuten zur Siegerin kann ich mehr als zufrieden sein. Ich konnte den Abstand zur Weltspitze verkleinern.
Johann Reinhardt

