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Fr, 11:56 Uhr
09.11.2012

nnz-doku: Schlagabtausch geht weiter

Die nnz hatte in dieser Woche vom Schlagabtausch zwischen der SPD-Stadtratsfraktion und dem FDP-Fraktionsvorsitzenden Martin Höfer berichtet. Und dieses "Scharmützel" geht weiter. Höfer hat an Andreas Wieninger einer Brief geschrieben...


Brief an den Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands im Stadtrat der Stadt Nordhausen.

Sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender, Sie gestatten mir, Ihnen höflichst einige grundsätzliche Auffassungen betreffend Ihrer Forderungen und Ihres Auftretens gegenüber meiner Person und im Allgemeinen zur Kenntnis zu bringen.

1) Herr Wieninger, für Sie zum Verständnis, es gibt immer bestimmte Voraussetzungen im Zusammenleben von Menschen, eine wichtige Voraussetzung im Benehmen miteinander ist Kollegialität oder sogar Freundschaft um sich zu Dutzen, unter diesem Gesichtspunkt, dass Ihrerseits mir Hass entgegenschlägt, möchte ich Sie auffordern, in der Anrede gegenüber meiner Person wieder zum Sie zurückzukehren.

2) Für mich ist es schon sehr befremdlich, dass Sie oder die von Ihnen geleitete Fraktion in dem gesamten Zeitraum als Frau Rinke Oberbürgermeisterin war, sich nicht für meine Anwesenheit in dem besagten Ausschuss interessiert haben. Trotz mehrfacher Bitten gegenüber Frau Busch und der Bitten gegenüber der OB, diesen Ausschuss doch nach 16.00 Uhr zu legen, wie übrigens ausnahmslos alle anderen Ausschüsse auch, wurde er weiter auf 15.00 Uhr oder 15.30 Uhr gelegt.

Ausgerechnet mit dem Verlust ihrer Partei des Amtes der Besetzung des OB wollen sie nun den schwarzen Peter Herrn OB Dr. Klaus Zeh zuschieben.

3) Das Rechtsempfinden Ihrer Partei ist für mich als Liberaler schon sehr fragwürdig. Bei dem einen Stadtrat schreien Sie nach dem Strafvollzug, weil er begründet nicht an den Sitzungen teilnehmen konnte, ja weil er ja förmlich ausgeschlossen wurde und bei einem anderen Stadtratsmitglied sind sie besonders froh, wenn er den Sitzungen fern bleibt.

4) Ich möchte hier als Vertreter der Fraktion der Freien Demokratischen Partei im Stadtrat Nordhausen Ihnen zur Kenntnis bringen, dass wir unseren Sitz in dem "Ausschuss für Stadtordnung und Ortsteile" an die Fraktion der Christdemokraten abgeben. Wir fühlen uns durch die Fraktion der Christdemokraten in diesem Ausschuss kompetent vertreten. Die SPD hat das ja mit der Fraktion Bündnis 90/Grüne ähnlich gehandhabt.

Mit vorzüglicher Hochachtung verbleibe ich Ihr Stadtratskollege Martin Höfer
Autor: nnz

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Kommentare
Alex Gösel
09.11.2012, 13:34 Uhr
Sie oder nicht Sie?
An diesem Beispiel zeigt sich sehr deutlicht die ganze Posse der Politik.

"Es wäre eine Freude zu leben, wenn jeder die Hälfte von dem täte, was er von dem anderen verlangt." Zitiert nach Valérie von Martens.
I.H.
09.11.2012, 13:50 Uhr
Der nächste Kandidat: C. Brothuhn
Das einzigste was aus dem Elend der politischen Posse führen kann: Der Kandidat Brothuhn.

Er hat zwar kein Konzept, aber immer ein Zitat! Den wähle ich.

Und nun mal zum Wichtigen, zu Herrn Höfer. Ich glaube das war gar nicht nötig Herr Höfer. Ein klein wenig wirkt es wie Zickenkrieg. Ihre Darstellung des Zusammenhanges ergibt aber Sinn. Die SPD hat mit Herrn Wieninger ein Problem, das ist Fakt.
Franz Tabak
09.11.2012, 14:46 Uhr
Kindergarten?
An diesem beispiel zeigt sich, das unsere stadträte dem kindergarten noch nicht entwachsen sind, oder?
Peter59
09.11.2012, 16:51 Uhr
Borderline?
Vorschlag: Ich nehme die beiden Protagonisten mit zu mir hinters Haus, dort ist ein schöner Sandkasten...Hier können sie mit Indianern spielen und sich gegenseitig ihre Matchbox klauen. Wer nicht weiß, was das ist, hat schon verloren... Ich beneide die Stadträte um ihre Probleme.
Grüße, das Angebot gilt!
Janko
09.11.2012, 17:26 Uhr
offene briefe...
...sagen oft unfreiwillig mehr über den schreiber aus als über das, was der schreiber an anderen anprangern will. zudem ist dieses ganze hin und her erwachsenen menschen im allgemeinen und politikern im speziellen tatsächlich unwürdig.
jetzt bleibt die frage: wählen gehen ist offenbar sinnlos, man kriegt immer nur kindergarten. nicht wählen gehen ist auch scheiße. zur wahl gehen und seine stimme ungültig machen juckt erst recht niemanden. und nun?
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