Do, 14:37 Uhr
08.11.2012
Höchstwerte überschritten
Die nnz berichtete gestern über geschmackliche Veränderungen im Trinkwasser in Bleicherode Ost. Heute nun ging die Ursachenforschung weiter. Es kann aber auch "Entwarnung" gegeben werden...
Wie der Geschäftsführer des Wasserverbandes Nordhausen (WVN), Ulrich Schardt, gestern bereits der nnz sagte, haben die Anlysen der genommenen Proben keinerlei Spuren jener Chemikalien ergeben, die bei dem Bahnunglück in Bleicherode ins Erdreich sickerten.
Wohl aber wurde eine erhöhte Konzentration von Chlorid sowie von Magnesium und Calzium im Trinkwasser festgestellt. Sind normalerweise 20 Milligramm dieser Elemente je Liter zu finden, so waren es gestern über 6.300 Milligramm. Die Ursache, wie die Stoffe in das Wasser gelangen konnten, ist noch nicht geklärt.
Am Vormittag wurden erneut Proben genommen, sagte Schardt. Hier liegen erste Ergebnisse aus dem Labor in Luisenthal vor, die Entwarnung verheißen. Schardt geht davon aus, dass in den frühen Abendstunden die Versorgung mit Trinkwasser in den 50 bis 60 betroffenen Häusern entlang der Nordhäuser Straße wieder vollends gewährleistet ist.
Das Wasser war für die betroffenen Haushalte auch nicht abgestellt, es sollte nur nicht zum Verzehr oder zum Zähneputzen verwendet werden. Entsprechende Informationsblätter wurden verteilt. Der Wasserverband stellte darüber hinaus Wasserwagen und Mineralwasser zur Verfügung.
Autor: nnzWie der Geschäftsführer des Wasserverbandes Nordhausen (WVN), Ulrich Schardt, gestern bereits der nnz sagte, haben die Anlysen der genommenen Proben keinerlei Spuren jener Chemikalien ergeben, die bei dem Bahnunglück in Bleicherode ins Erdreich sickerten.
Wohl aber wurde eine erhöhte Konzentration von Chlorid sowie von Magnesium und Calzium im Trinkwasser festgestellt. Sind normalerweise 20 Milligramm dieser Elemente je Liter zu finden, so waren es gestern über 6.300 Milligramm. Die Ursache, wie die Stoffe in das Wasser gelangen konnten, ist noch nicht geklärt.
Am Vormittag wurden erneut Proben genommen, sagte Schardt. Hier liegen erste Ergebnisse aus dem Labor in Luisenthal vor, die Entwarnung verheißen. Schardt geht davon aus, dass in den frühen Abendstunden die Versorgung mit Trinkwasser in den 50 bis 60 betroffenen Häusern entlang der Nordhäuser Straße wieder vollends gewährleistet ist.
Das Wasser war für die betroffenen Haushalte auch nicht abgestellt, es sollte nur nicht zum Verzehr oder zum Zähneputzen verwendet werden. Entsprechende Informationsblätter wurden verteilt. Der Wasserverband stellte darüber hinaus Wasserwagen und Mineralwasser zur Verfügung.


