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Di, 18:35 Uhr
06.11.2012

Haushalten! Aber wie?

Der Haushalt ist nicht nur die Königsdisziplin eines Parlaments, sondern auch der kommunalen Gremien wie des Kreistages. Heute sollte der Entwurf für den Haushalt der Kreisverwaltung in erster Lesung aufgerufen werden...


Und es waren wieder die Minuten der Jutta Krauth (SPD), die viele Zahlen präsentiertn und die Schuld natürlich dem Land zuschreibt, dass die Kommunen nicht mehr aus noch ein wissen. Und trotzdem habe die Verwaltung in den vergangenen Monaten einen ausgeglichenen Entwurf vorgelegt – welch' eine Leistung!

Und wie immer steigen die Kosten für die sozialen Leistungen, im nächsten Jahr um mehr als 800.000 Euro auf 57 Millionen Euro, das sind 53 Prozent der gesamten Ausgaben der Verwaltung.

Nach der Vorstellung war Jürgen Hohberg, der Vorsitzende des Finanzausschusses, mit seinem Statement dran. Der lobte, dass der Haushaltsentwurf ausgeglichen sei. Allerdings nur mit einer angenommenen Zuweisung seitens des Landes Thüringen von mehr als vier Millionen Euro.

Matthias Ehrhold (pl) warf der Kreisverwaltung vor, dass sich der Verwaltungshaushalt von Jahr zu Jahr erhöht habe. Jetzt sei es endlich an der Zeit, um hier zu sparen. „Wie das gehen soll, weiß ich auch nicht“, sagte er mal so nebenbei. Matthias Jendricke (SPD) sprach sich für Haushaltsklarheit und Haushaltswahrheit aus, die auch dem Land signalisiert werden müsse, wenn man auf eine Bedarfszuweisung spekuliere. Franka Hitzing (FDP) forderte die Kreisverwaltung auf, endlich so zu sparen, wie die Kommunen schon seit Jahren sparen.

Jetzt ist also genügend Zeit für die Diskussion in den zuständigen Ausschüssen, vor allem im Finanzausschuss. Und wie immer wird man sich vornehmen, die Ausgaben zu verringern und die Einnahmen zu erhöhen. Was letztlich dabei rauskommt, wird man sehen. Positiv gestimmt kann man nicht sein. Unangenehme Entscheidungen treffen ist in diesem Kreistag schon immer politisches Unding gewesen. Jürgen Hohberg (pl) wird vermutlich wieder der einsame Rufer in der kommunalpolitischen Wüste sein.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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Kommentare
Dora75
07.11.2012, 03:05 Uhr
Frau Hitzing FDP
Liebe Frau Hitzing welche Gemeinde meinen sie den die so schön einsparen. Das hätte ich gern mal gewust.
Stadtbürger
07.11.2012, 08:44 Uhr
@Dora75
frau hitzing meinte z. b. die gemeinde, in der sie auch selber bürgermeisterin ist: nämlich friedrichsthal!

dort wurde seit jahren gespart. die gemeinde hat keinen cent schulden und immer einen ausgeglichenen haushalt.

doch wird franka wohl angesichts der erhöhung der kreisumlage und den gekürzten schlüsselzuweisungen vom land thüringen (dank der sozialdemokratischen landesregierung aus cdu & spd) nichts anderes übrig bleiben, als zukünftig auch schulden zu machen.

das ist also der lohn bzw. die strafe dafür, dass man jahrelang ordnungsgemäß mit den geldern der steuerzahler umgegangen ist!
Dora75
07.11.2012, 11:17 Uhr
Frau Hitzing FDP
Danke Stadbürger so hatte ich das nicht gesehen. Ich Kenne Frau Hitzing aus dem Kreistag wo ich ab und zu zu Gast bin, und muss sagen die Frau hat was was andere haben solten. Sie sitzt ja glaube auch im Landtag. Schade das sie da nichts Bewegen kann. Aber ich wünsche ihr alles alles gute und drücke ihr die Daumen das sie eines Tages was Bewegeb kann. Ich glaube sie als Landrat da würden die Fetzen Fliegen.
meyer-baby
07.11.2012, 12:31 Uhr
Dora75
Hitzing (FDP) forderte die Kreisverwaltung auf, endlich so zu sparen, wie die Kommunen schon seit Jahren sparen.

Dora75, Sie sind Niedersachswerferin meine Frage: Wo hat denn die Kommune Niedersachswerfen jahrelang gespart, nennen Sie uns doch einmal ein paar Beispiele.

Niedersachwerfen ist bis über beide Ohren total verschuldet, ihr habt doch jahrelang gelebt wie im Schlaraffenland. Und Euern guten jahrelangen Lebensstil muss Ilfeld jetzt mittragen.
fcbayern
09.11.2012, 20:39 Uhr
Sachswerfer Verschwender / Ilfelder Vorzeigesparer
Na das ist doch mal wieder ein richtig guter Kommentar von meyer-baby, schade nur, dass das Sparfüchschen die richtigen Zahlen nicht kennt, da Ilfeld leider auch bis über beide Ohren verschuldet ist. Tipp: Schauen Sie doch mal beim statistischen Landesamt nach. Aber ich nehme an, dass wollen Sie gar nicht wissen. Auf andere mit dem Finger zeigen ist ja so viel bequemer.
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