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Fr, 06:32 Uhr
02.11.2012

Alltag beim Rot-Weiß Erfurt II

Statt eines möglichen Aufeinandertreffens mit Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt, so es dann das Los vielleicht gewollt hätte, muss der FSV Wacker 90 Nordhausen nach der 3:4-Pokalniederlage beim SV Schott Jena am kommenden Sonnabend mit der Rot-Weiß-Reserve im Punktspielalltag vorliebnehmen...


Am 24. April 1965 traf Motor Nordhausen West erstmals in Erfurt zu einem Punktspiel der Bezirksliga gegen die zweite Mannschaft des damaligen SC Turbine an und verlor 2:1, nachdem MNW im Herbst zuvor die Heimbegegnung mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Am Ende jener Saison belegte Nordhausen Platz eins. Inzwischen stehen 32 Punktspiele miteinander in den Startbüchern, 14-mal gegen RWE I und 18-mal gegen die Zweite.

Auf dem 1. Rang steht Wacker zurzeit auch in der Oberliga und ist der von allen Gegnern Gejagte. Doch bis auf Bautzen konnte noch kein Team in diesem Jahr einen Punktspielerfolg gegen die Südharzer landen. Mehr noch: Bis auf das 1:1 in Markranstädt haben die Nordhäuser sogar eine makellose Auswärtsbilanz zu verzeichnen und konnten auf fremden Plätzen immer überzeugend auftreten.

Das wünschen sich die Wackerfans natürlich auch bei der Reserve des Drittligisten Erfurt. Wichtig wird sein, wie es Trainer Jörg Goslar versteht, die doch wegen der K.-o.-Pokalniederlage in Jena enttäuschten Kicker aufzurichten und die Köpfe nun frei zu bekommen für das nächste Spiel in der Erfurter Grubenstraße, das um 14 Uhr angepfiffen wird. Die Gastgeber werden als alte Rivalen sicherlich mit einer starken Vertretung auflaufen, um Wacker zum Stolpern zu bringen. Allerdings fehlen ihnen die beim Tabellendritten Halle 96 des Feldes verwiesenen Akteure Morosow (GRK) und Häring (RK).

Die letzten beiden Punktpartien gegen RWE II in der Thüringenliga verlor Wacker mit 0:1 und 1:2. Allerdings sind die Mannschaften gänzlich anders besetzt. Selbst das Freundschaftsspiel vom Vorjahr, das im Albert-Kuntz-Sportpark 0:0 endete, kann zum Vergleich kein Gradmesser mehr sein. Allerdings hat Wacker durchaus eine Fraktion in seinen Reihen mit Bezug zu Erfurt und deshalb dürfte die Spielweise der Landeshauptstädter nicht völlig unbekannt sein.

Ch. Rischker (Foto: Wacker Nordhausen) Ch. Rischker (Foto: Wacker Nordhausen) Zu Hause hat Erfurt – wie Wacker – erst ein Spiel verloren (HFC II). Auch das war das Auftaktspiel der Saison und man schluckte wie Nordhausen vier Gegentreffer. Christoph Rischker (Bild), zuverlässiger Mittelfeldmann der Nordhäuser, hat bisher viel zur erfolgreichen Spielweise seiner Mannschaft beigetragen. Und so sieht er die gegenwärtige Situation: „Natürlich sind wir alle vom Ergebnis in Jena enttäuscht und wir wären gern in die nächste Runde eingezogen. Aber eine gefestigte Mannschaft, und das sind wir, steckt auch solche Rückschläge weg. Wir analysieren die gemachten Fehler genau, um uns diesbezüglich weiter zu verbessern. Ich selbst bin wie die gesamte Mannschaft zu 100 % zuversichtlich, dass wir in Erfurt bestehen werden.“

FC Gebesee 1921 heißt bereits am Sonnabend ab 14 Uhr der Gegner unserer zweiten Wacker-Mannschaft. Die Gastgeber brauchen jeden Punkt, um sich aus der gefährdeten Zone zu lösen, Wacker II will seine zuletzt gute Leistung gegen Bad Langensalza bestätigen.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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