Mo, 17:37 Uhr
29.10.2012
Viertelfinale bei SCHOTT Jena
Pokalfieber herrscht an den Jenaer Kernbergen: Morgen um 18.30 Uhr empfängt der SV SCHOTT die Oberligaelf des FSV Wacker 90 Nordhausen, einen Tag später muss der FC Rot-Weiß Erfurt beim FC Carl Zeiss Jena antreten...
Die drei letztgenannten Vereine sind zugleich die erfolgreichsten im Thüringer Landespokal in seiner 22-jährigen Geschichte. Erfurt holte sich neun Mal den Cup, Jena gewann sechs Mal und auch Wacker Nordhausen wurde drei Mal in den Neunzigerjahren Landes-Pokalsieger und damit Teilnehmer an der DFB-Hauptrunde. Wollen die Südharzer an diese Glanzzeiten anknüpfen, muss am Dienstag auswärts ausgerechnet der SV SCHOTT Jena auf dessen Gelände als nächster Gegner ausgeschaltet werden.
Diese Jenaer sind souveräner und ungeschlagener Tabellenführer der Thüringenliga. SCHOTT liegt nach zehn Spieltagen mit 28 Punkten noch deutlicher vor der Konkurrenz als im Vorjahr Wacker zu diesem Zeitpunkt (26 Punkte). In den letzten gemeinsamen Thüringenliga-Jahren – seit 2001/02 – konnten die Neunziger kein einziges Spiel beim jetzigen Pokalgegner gewinnen. Das alles sagt genug über die Schwere der dortigen Aufgabe aus.
Bis auf Jan Löhmannsröben und Eike Noparlik haben alle aus der Nordhäuser 2:1-Siegermannschaft gegen den FC Carl Zeiss II vom letzten Wochenende in einem Vorbereitungsspiel am 1. August 2012 bei SCHOTT (Wacker siegte nur durch einen von Robert Stark verwandelten Foulelfmeter 1:0) die kraftvolle, ebenbürtige Spielweise der Jenaer kennengelernt. Beide Teams werden die Chance zum Einzug ins Halbfinale nutzen wollen, das dann erst am Wochenende 23./24.03.2013 ausgespielt werden soll.
Die noch im Wettbewerb befindlichen acht Mannschaften, die das Viertelfinale bestreiten, stammen aus fünf verschiedenen Ligen, von der 3. Bundesliga bis hin zur Landesklasse.
Sechs Mal ist Wacker bereits in ein Halbfinale des Thüringenpokals vorgedrungen. Zuletzt gelang das im November 2005 gegen den 1. FC/Chemie Greiz mit einem 3:0-Auswärtserfolg in der Verlängerung. Erklärtes Ziel von Trainer Jörg Goslar ist es, im nunmehr 69. Landespokalspiel die nächste Runde zu erreichen. Er sieht die gegenwärtige Lage so:
Es ist ein bisschen schade, dass man die Situation mit Wacker gar nicht so richtig genießen kann, denn ein Ereignis jagt das andere. Schon die zweite englische Woche fordert uns alle. Wir werden heute noch ein paar Spielformen auf dem Kunstrasenplatz trainieren, weil wir in Jena ähnliche Bedingungen vorfinden werden.
Natürlich kann man ein Pokalspiel nicht so direkt mit der Punktrunde vergleichen, aber die Grundeinstellung von uns ist die gleiche. Man will gewinnen, vor allem wenn man weiß, was im nächsten Sommer dann möglich ist, schiebt der Trainer nach, ohne das näher zu erklären und er freut sich, wenn einige Fans die Mannschaft in Jena unterstützen würden. Warum eigentlich nicht?
Klaus Verkouter
Autor: nnzDie drei letztgenannten Vereine sind zugleich die erfolgreichsten im Thüringer Landespokal in seiner 22-jährigen Geschichte. Erfurt holte sich neun Mal den Cup, Jena gewann sechs Mal und auch Wacker Nordhausen wurde drei Mal in den Neunzigerjahren Landes-Pokalsieger und damit Teilnehmer an der DFB-Hauptrunde. Wollen die Südharzer an diese Glanzzeiten anknüpfen, muss am Dienstag auswärts ausgerechnet der SV SCHOTT Jena auf dessen Gelände als nächster Gegner ausgeschaltet werden.
Diese Jenaer sind souveräner und ungeschlagener Tabellenführer der Thüringenliga. SCHOTT liegt nach zehn Spieltagen mit 28 Punkten noch deutlicher vor der Konkurrenz als im Vorjahr Wacker zu diesem Zeitpunkt (26 Punkte). In den letzten gemeinsamen Thüringenliga-Jahren – seit 2001/02 – konnten die Neunziger kein einziges Spiel beim jetzigen Pokalgegner gewinnen. Das alles sagt genug über die Schwere der dortigen Aufgabe aus.
Bis auf Jan Löhmannsröben und Eike Noparlik haben alle aus der Nordhäuser 2:1-Siegermannschaft gegen den FC Carl Zeiss II vom letzten Wochenende in einem Vorbereitungsspiel am 1. August 2012 bei SCHOTT (Wacker siegte nur durch einen von Robert Stark verwandelten Foulelfmeter 1:0) die kraftvolle, ebenbürtige Spielweise der Jenaer kennengelernt. Beide Teams werden die Chance zum Einzug ins Halbfinale nutzen wollen, das dann erst am Wochenende 23./24.03.2013 ausgespielt werden soll.
Die noch im Wettbewerb befindlichen acht Mannschaften, die das Viertelfinale bestreiten, stammen aus fünf verschiedenen Ligen, von der 3. Bundesliga bis hin zur Landesklasse.
Sechs Mal ist Wacker bereits in ein Halbfinale des Thüringenpokals vorgedrungen. Zuletzt gelang das im November 2005 gegen den 1. FC/Chemie Greiz mit einem 3:0-Auswärtserfolg in der Verlängerung. Erklärtes Ziel von Trainer Jörg Goslar ist es, im nunmehr 69. Landespokalspiel die nächste Runde zu erreichen. Er sieht die gegenwärtige Lage so:
Es ist ein bisschen schade, dass man die Situation mit Wacker gar nicht so richtig genießen kann, denn ein Ereignis jagt das andere. Schon die zweite englische Woche fordert uns alle. Wir werden heute noch ein paar Spielformen auf dem Kunstrasenplatz trainieren, weil wir in Jena ähnliche Bedingungen vorfinden werden.
Natürlich kann man ein Pokalspiel nicht so direkt mit der Punktrunde vergleichen, aber die Grundeinstellung von uns ist die gleiche. Man will gewinnen, vor allem wenn man weiß, was im nächsten Sommer dann möglich ist, schiebt der Trainer nach, ohne das näher zu erklären und er freut sich, wenn einige Fans die Mannschaft in Jena unterstützen würden. Warum eigentlich nicht?
Klaus Verkouter



