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Fr, 16:21 Uhr
26.10.2012

Planungen können beginnen

Das Straßenbauamt Nordthüringen ist jetzt beauftragt, einen Entwurfsplan für den Neubau der B4 im Bereich der Sundhäuser Berge zu erarbeiten und bis zum Herbst 2013 vorzulegen. Das teilte jetzt Staatssekretärin Inge Klaan vom Thüringer Verkehrsministerium dem Nordhäuser Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (beide CDU) mit...


Vorgesehen ist, die B4 im Steigungsabschnitt der Sundhäuser Berge um eine 3. Spur zu erweitern. Dr. Zeh sagte, „dass mit dem Beginn der Planungen ein Anfang getan– und eine erste Hürde genommen ist auf dem Weg zu einer adäquaten Anbindung Nordhausens an die Landeshauptstadt“.

Die dreispurige Lösung „hat den Charme des Realismus, der Realisierbarkeit und der ökologischen Adäquatheit“, so Dr. Zeh weiter. „Dreispurig bald, vierspurig eher gar nicht – das ist die Situation. Denn angesichts der angespannten Kassenlage bei Bund und Land wäre ein komplett vierspuriger Ausbau in absehbarer Zeit nicht möglich. Die jetzt vorgeschlagene Variante wird dagegen deutlich billiger. Darüber hinaus nimmt sie deutlich weniger Fläche in Anspruch und stellt keinen so derben Eingriff in die Natur dar wie die Vier-Spuren-Lösung. Sie ist aber trotzdem effektiv, weil es auf den Steigungen zu keinen Staus mehr kommen wird. Ich bin zufrieden.“

Trotzdem müsse man in der Region jetzt die entscheidenden Hausaufgaben machen und zwar gemeinsam. „Denn Frau Klaan verweist im Schreiben deutlich darauf, dass das `Grüne Licht´ für den Bau letztlich aus Berlin kommen muss, weil es sich um eine Bundesstraße handelt. Wir müssen nun an die Bundestagsabgeordneten aus Nordthüringen heran treten und ihnen die Dringlichkeit des Neubaus klarmachen. Denn im Bundestag fällt letztlich die Entscheidung, ob nach der Planung auch Geld für den Neubau im Bundeshaushalt bereitsteht. Das wird eine Partei übergreifende Aufgabe sein “, so Dr. Zeh.
Autor: nnz

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Kommentare
-Insider-
26.10.2012, 17:30 Uhr
dann
können wir 2020 oder später endlich unterhalb einer stunde (wenn nicht danach wie gewohnt viel verkehr herrscht) nach erfurt kommen, klasse! :)
Peppone
26.10.2012, 20:48 Uhr
Das bringt keine bessere Fahrzeit nach Erfurt!
Als Wahlkampfthema ist dieser Abschnitt sicher gut geeignet und es ist auch bezeichnend, dass der heißen Luft von Wieningers-SPD-Lieblings-Wahlkampfthema nun reale Aktionen der CDU folgen. Aber ohne Maut für LKW bringt es leider nicht viel.

Ich fahre diese Strecke fast jeden Tag. Hat man bei Willerbach in Steinbrücken LKW davor braucht man knapp 10 Minuten bis zum Punkt der dreispurigen SDH-Umfahrung. Ohne LKW sind es 8 Minuten. Wenn man Pech hat, veranstalten die LKW "kings of the road" ihr berühmtes Elefantenrennen auf der geplanten Dreispurigen und alles bleibt beim Alten.

Spätestens am "Graß" hinter SDH holt selbst den bis dahin von "kings of the road" verschonten Fahrer die Realität wieder ein. Kilometerlanges Überholverbot bis kurz vor Greußen pendelt die Geschwindigkeit wieder auf "king of the road" Niveau ein.

Der maximale Nutzen dieses Ausbaues würde durch zusätzliche Belastung der Strecke durch Maut vermeidende LKW wieder aufgehoben. Die gut acht bis zehn Minuten, die die Umgehung SDH nach Eröffnung damals brachte sind bereits heute wieder Geschichte! Genau so passiert es mit der Ersparnis durch den Ausbau des Hainer (Sundhäuser) Berges.

Unso mehr ausgebaut wird, umso mehr "Mautpreller" lockt die Straße an. Das ist das Problem der B4 als Tangente zwischen A7 und A4, A9 und als Tangente zwischen A9 und A7, A5!
Addi 70
26.10.2012, 22:54 Uhr
Wer wird entlastet ?
Es ist schön das sich mit der B4 etwas tut, aber was ist mit den Anwohnern der B 243 in Günzerode und Holbach, die in absehbarer Zeit keine Umgehungsstrasse bekommen?
Wolfi65
27.10.2012, 11:59 Uhr
Was gibt es denn in Erfurt?
Einkaufsmöglichkeiten gibt es in NDH genug und das www deckt den Rest ab.
Wer unbedingt sich in einen Großstadt-Jungle aufhalten will, kann bequem nach Kassel fahren.
Die jetzt noch im Führerschein fähigen Alter sind, werden den Tag sowieso nicht erleben, an dem man vierspurig nach Erfurt fahren kann.
Nordhausen war schon zu DDR Zeiten das letzte Rad am Wagen.
Heute ist es nicht anders.
mandy1990
27.10.2012, 12:20 Uhr
Planungen können beginnen
Ich kann Hubertus nur zusprechen
Habe auch jeden Tag einen dicken Hals von der Fahrerei. Solange nicht eine grundlegende Änderung in der Verkehrspolitik erfolg wird es die Mautpreller immer geben. Das lässt sich ganz schnell ändern, in dem der Spediteur sein Reiseziel in den Fahrtenschreiber mit eingeben muss, wo er verpflichtet wird auf den Bundesschnellstrassen zu bleiben. Verlässt er diese Route sind Mautstellen ähnlich den Blitzen auf der B4 hinterm Grass in SDH einzurichten.

Ich Glaube da werden sich einige Spediteure die Abkürzungen sparen. Was die Elefantenrennen betrifft, sind nach optischem Erscheinungsbild manche Fahrer noch nicht reif einen solchen verantwortungsvollen Job auszuführen! Glauben einen PS starken Boliden unterm Hintern zu haben - den zig Tonnen dahinter - keine Ahnung.

Vom Bremsverhalten ganz zu schweigen! Vom Arbeitmarkt gar nicht redend. Den älteren schiebe ich es auf geglaubte Routine und überhebliche Arroganz zu. Man spürt es am lässigen Grinsen und Handgesten der „Ritter der Landstrasse“.

Wie gesagt, Änderung in der Verkehrspolitik, dass setzt auch eine stärkere Polizeipräsenz voraus.
Wo ist sie - Abgebaute - Stellenstreichung auf Selbstregulierung glauben - eben unsere Gläubigen allwissenden Politiker.
Glaube ist bekanntlich nicht wissen.
Aber wir haben mal wieder eine Nachricht in den Medien, Wir (ich) bin für die Region.
Mandy Voigt
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