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Fr, 06:29 Uhr
26.10.2012

Zwei Mal Jena, ein Mal Erfurt

Wieder beginnt eine englische Woche für die Oberliga-Fußballer des FSV Wacker 90 Nordhausen, nunmehr gegen Thüringer Mannschaften. Vorgezogen auf Sonnabend wurde die Partie des 9. Spieltages gegen den FC Carl Zeiss Jena II...


Es folgen innerhalb von acht Tagen noch das Viertelfinalspiel im Thüringer Landespokal beim SV SCHOTT Jena am Dienstag, den 30.10.2012 um 18.30 Uhr und am Sonntag, den 04.11.2012 um 14 Uhr das Punktspiel beim FC Rot-Weiß Erfurt II. Die Nordhäuser Zielstellung ist klar: erstens die Behauptung des Spitzenplatzes in der Oberliga und zweitens das Weiterkommen ins Halbfinale des Pokals.

Teil 1 des Vorhabens erfordert am Sonnabend ab 14 Uhr eine konzentrierte Leistung gegen spielstarke Jenaer, die trotz der bereits bezogenen vier Niederlagen auf fremden Plätzen gute Kritiken bekamen. Ob die Mannschaft wieder einmal mit einer völlig veränderten Startformation antreten wird, wissen wir nicht; denn der Zufluss aus der ersten Mannschaft und aus weiteren Nachwuchsteams scheint unerschöpflich zu sein.

Zum letzten Spiel gegen Halle 96 meldete die Vereins-Homepage: “In einem hochklassigen und temporeichen Oberligaspiel entschied die Effektivität am Ende über den Sieg und führte gleichzeitig zu den ersten Verlustpunkten auf heimischem Boden…Ein Spiel mit offenem Visier entwickelte sich, wobei beide Abwehrreihen eher einen gebrauchten Tag erwischten und so den Zuschauern ein munteres, offensives Spiel geboten wurde. Leider nicht mit dem gewünschten Ende für die Heimelf. In der 79. Minute versetzten die 96er den Todesstoß und feierten so einen glücklichen…Auswärtserfolg. Unsere 2. Mannschaft muss nach der ersten Heimniederlage nun ausgerechnet zum Spitzenreiter nach Nordhausen.”

Die Wackeren werden mit stolzer Brust auflaufen; denn erneut wurde mit dem FC Erzgebirge Aue eine starke zweite Vertretung nach den Erfolgen in Dresden und Halle bezwungen. Ex-Nationalspieler Lothar Kurbjuweit, Trainer der Jenaer U23, wird seine Mannschaft so einstellen, dass sie nicht ohne Punkt(e) heimkehren muss. Wacker weiß, dass man auf eine schnelle, hungrige und engagierte junge Mannschaft treffen wird, die erst besiegt sein will.

Benjamin Halstenberg (Foto: Klaus Verkouter) Benjamin Halstenberg (Foto: Klaus Verkouter) Ähnlich sieht das Benjamin Halstenberg (Bild), der Nordhäuser Abwehrrecke, der noch keine Punktspielminute versäumt hat: “Gegen die physisch und spielerisch starken zweiten Mannschaften benötigen wir von Anfang an vollste Konzentration und dürfen keinen Rückstand zulassen, damit sie gar nicht erst Appetit auf mehr bekommen. Wir werden versuchen, Jena unser eigenes Spiel aufzudrängen und Druck zu machen.”

Halstenberg weiter: “Die Momentaufnahme Tabellenspitze sieht gut aus und ist für die Fans großartig. Die Mannschaft bleibt aber auf dem Boden und wird nach acht Spieltagen nicht abheben, sondern weiter hart arbeiten, um im oberen Drittel zu bleiben. Noch ist alles sehr eng. Wir lassen uns auch nicht von den vier Auswärtsniederlagen Jenas blenden. Die verloren Spiele und waren trotzdem gut. Wir kennen das selbst vom Bautzenspiel noch. Deshalb sind wir gewarnt.”

Wackers Oberliga-Reserve spielt erst am Sonntag gegen den FSV Preußen Bad Langensalza. Spielbeginn ist bereits um 12.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Albert-Kuntz-Sportpark Nordhausen. Die Gäste gewannen zuletzt gegen Schlotheim/Mehrstedt 2:0. Wacker II unterlag nach eigener 2:0-Führung noch 2:4 in Bischleben und wird sich deshalb einiges vornehmen.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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