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Di, 11:13 Uhr
13.01.2004

Klar und schmerzlos

Nordhausen (nnz). Die Christdemokraten im Landkreis und in der Stadt Nordhausen haben gestern ihre Kandidaten für die Landtagswahl in diesem Jahr nominiert. Da gab es zwar keine Überraschungen, aber doch eine Gegenstimme.


Glückwünsche Nach Großlohra waren die wahlberechtigten CDU Mitglieder des Landkreises Nordhausen für 19 Uhr eingeladen, um den Kandidaten für den Landtagswahlkreis 3 (Nordhausen I) aufzustellen. Zum gleichen Zeitpunkt wurde in der Nordhäuser Gaststätte Friedenseiche der Kandidat für den Wahlkreis 4 (Nordhausen II) gewählt. In Großlohra konnte sich der Landtagsabgeordnete Egon Primas über ein hervorragendes Ergebnis freuen. 51 von abgegebenen 52 Stimmen votierten für ihn als Kandidaten - bei Dr. Klaus Zeh entschieden sich alle 47 anwesenden Mitglieder für den Minister.

Zuvor hatten beide Kandidaten einen Bericht über ihre bisherige Arbeit abgegeben. Zum Teil sehr emotional hätten beide einen Ausblick auf die kommende Legislaturperiode gewagt, meinte Kreisgeschäftsführer Maik Schröter zur nnz. Das Land und der Kreis seien gut aufgestellt. Die A 38 im Norden Thüringens, das 12-jährige Abitur im Freistaat und die Fachhochschule in Nordhausen seien wichtige Standortfaktoren. Und: Das Industriegebiet in der Goldenen Aue ist von großer Bedeutung bei der Ansiedlung von Investoren und der Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Beide Kandidaten sprachen sich für ein Berufsschulzentrum in Nordhausen aus. Hierfür wurden bereits die Weichen gestellt. Auch die Investitionen im Zusammenhang mit den Vorbereitungen der Landesgartenschau in Nordhausen hätten die Stadt und das Umfeld aufgewertet. Dr. Klaus Zeh erinnerte daran, dass der damalige Nordhäuser CDU-Bürgermeister Dr. Manfred Schröter den ersten Antrag auf die Landesgartenschau gestellt hatte. Ohne die erheblichen Landesmittel wäre es niemals möglich gewesen, in so kurzer Zeit 75 Millionen Euro aufzubringen und in die städtische Infrastruktur zu investieren.

Für Egon Primas war klar, dass jetzt der Wahlkampf beginnt. "Wir müssen den Menschen zeigen, dass wir die besseren Konzepte und Personen haben. Mit Dieter Althaus an der Spitze ist Thüringen für die Zukunft gut gerüstet.", meinte der Landtagsabgeordnete abschließend.
Autor: nnz

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