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Do, 16:16 Uhr
18.10.2012

Aktuelle Stunde

Eine "Aktuelle Stunde" gibt es in den deutschen Parlamenten, also im Bundes- oder im Landtag. Jetzt will Landrätin Birgit Keller (LINKE) solch eine Stunde auch im Landkreis Nordhausen einführen. In der kommenden Woche wird Premiere sein...


Die Diskussion über die zukünftige Gestaltung der Verwaltungsstrukturen in Thüringen ist angesichts des zunehmenden Spardrucks in aller Munde. Doch eine mögliche Kreisgebietreform betrifft eben nicht nur die Verwaltungsebene und deren Mitarbeiter, sondern vor allem und in erster Linie die Menschen, die hier leben – und sich zum Beispiel fragen, wer dann die Kreisstadt sein wird, ob der Weg zur Verwaltung länger wird oder welches Kennzeichen sie dann am Auto haben werden.

Es geht nicht nur um die bloße Zusammenlegung von zwei Behörden, die auf den ersten Blick zunächst mal „nur einen Landrat und einen Fahrer einspart“, wie es oft höhnisch heißt. Welche Chancen kann eine Reform der Landkreise bringen? Ist sie notwendig, um die Verwaltungsaufgaben zukünftig überhaupt effizient, ja bezahlbar gestalten zu können? Welche Vorarbeit auf funktionaler Ebene ist notwendig, um eine „Fusion“ von Landkreisen erfolgreich zu gestalten?

Darüber und über weitere Fragen will Birgit Keller mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. "Wir wollen vor allem erfahren, wie sich die Einwohner der Region ihre Heimat – die ihre Heimat bleiben soll – in Zukunft vorstellen, wohin die Entwicklung in ihren Augen gehen soll", sagte Keller der nnz.

Zur ersten aktuellen Stunde wird am kommenden Mittwoch (24. Oktober) ab 18 Uhr ins Foyer des historischen Landratsamtes eingeladen.
Autor: nnz

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