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Mi, 12:11 Uhr
10.10.2012

Wanderung in das mystische Steinmühlental

Am kommenden Sonntag heißt es wieder: Wanderschuhe schnüren und dem Natur- und Landschaftsführer Joachim Jauer durch den Naturpark Südharz folgen. Das Ziel ist das Steinmühlental...

Steinmühlenthal (Foto: Naturpark Südharz) Steinmühlenthal (Foto: Naturpark Südharz)

Dieses Mal führt seine Wanderung in das sagenumwobene Steinmühlental. Ein Kultforscher, Prof. Hermerding, vermutet, dass ein Teil der Felsgebilde nicht auf natürlichem Wege entstanden ist. Schon beim Anblick der ersten "Steinsäulen" geriet Prof. Hermerding fast in Entzückung. Er begann sofort mit monotoner Stimme und den Worten "Ar" (die weiße Sonne), "Aryas" (die Kinder der weißen Sonne) und "Natan" (der Weg des Nordens) die Felsen zu beschwören. Was es mit den Felsen und Hermerdings Beschwörungen tatsächlich auf sich hat, erfahren Sie bei dieser Wanderung.

Treffpunkt der etwa acht Kilometer langen Tour ist am Blumenpavillon in Ilfeld, um 9.00 Uhr. Von dort werden Fahrgemeinschaften Richtung Rothesütte gebildet. Es ist natürlich wieder darauf zu achten, festes Schuhwerk zu tragen und seine Verpflegung dabei zu haben.

Bei Fragen bitte direkt an Joachim Jauer wenden: 0175 4803818
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
11.10.2012, 08:52 Uhr
Hier möchte Ellrichs Bürgermeister ein Kraftwerk bauen!
Das sollten die Macher der Exkursion unterwegs vielleicht nicht vergessen, wenn sie durch das "mystische Steinmühlental" wandern. Noch größer als DESSEN Mystik, ist offenbar die Gedankenwelt Jener, die so die Idee zu solchen absurden Ideen haben oder die derartige Pläne unterstützen. Derartige Exkursionen können dazu dienen, die Identifikation der Menschen mit unserem Naturpark zu erhöhen, und Projekte wie ein Wasserkraftwerk im vielleicht schönsten Tal des Thüringer Harzes nicht zuzulassen.
Flitzpiepe
11.10.2012, 09:34 Uhr
Nicht einer Meinung
An dieser Stelle bin ich mit Herrn Schwarzberg mal wieder nicht einer Meinung. Wir, also ganz Deutschland, müssen einen Weg finden, wie wir die nicht grundlastfähige Energie aus PV und Wind irgendwie speichern können. Ein gangbarer Weg sind Pumpspeicherwerke. Da ist es doch legitim alle möglichen neuen Standorte zu betrachten.

Und ja da wird Natur platt gemacht. Das ist schlecht. Aber wir haben nun mal wenig unbewachsene Täler in Deutschland. Und ich finde das immer noch besser als auf Ackerland Nahrungsmittel anzubauen und zu verbrennen/vergasen.

Wie stehen Sie, Herr Schwarzberg, zu den bestehenden Talsperren im Harz? Hätten Sie deren Bau damals auch verhindern wollen?
Jörch
12.10.2012, 07:43 Uhr
na ja pumpspeicher werden die lösung auch nicht sein
... weil sie eben nicht in dem maße verfügbar wären um ohne umweltbeeinträchtigungen die grundlast zu sichern. mal ab davon, dass so ein, weil eben unverbautes tal im harz für den tourismus einen sicherlich größeren nutzen hat, als z.b. eine talsperre. generell kann ich mir eine reine talsperre eh nicht vorstellen, da diese ja primär vom zufluss lebt und der dürfte dort relativ gering sein im vergleich zu den erwarteten energiemengen...

nur mal so als kleiner denkanstoss. die lösung wird im grosstechnischen maßstab letztlich die zwischenspeicherung von co2 mit anschließender bakterieller, katalytischer oder refratkioneller rückumwanlung zu ch4 (methan) sein. letztlich in der zweiten stufe genau das verfahren was die ca. 7000 biogasanlagen in deutschland eben tun. aufspaltung der biomasse in die wasserstoffkomponente h und die kalorische komponente c nur dass diese eben nicht aus nachwachsenden rohstoffen kommt sondern aus dem abgeschiedenen und sequestierten oder durch luftzerlegung (linde verfahren) gewonnen co2.
also bakterien arbeiten lassen und zeit haben oder strom aus wind und sonne reinstecken und es auf chemischen wege lösen. das ergebnis wird das selbe sein.

Das würde dann einen geschlossenen brennstoffkreislauf auf basis kalorischer brennstoffe entsprechen, der unter zuhilfenahme von nichtgrundlastfähiger sonnen- und windenergie betrieben wird ohne resourcen zu verschwenden.

aber zurück zum thema talsperre im steinmühlental. kann mir nicht vorstellen, dass dort eine talsperre genehmigungsfähig wäre....
Harzer_Wolf
12.10.2012, 07:55 Uhr
Frage
Mir erscheint eine Talsperre mehr im Harz eindeutig vernünftiger, als Biomethangasanlagen oder dergleichen. Das kann man so bauen, das es die Natur nicht verschandelt. Österreich machts vor. Unter dem Deckmantel Umwelt kann man natürlich alles zerreden. Wieviele Kleintiere auf Waldwegen zertrampeln Sie eigentlih mit ihren Laufgruppen?
I.H.
12.10.2012, 08:39 Uhr
Wann kommen die Touristen?
Bei jeder, aber absolut jeder Sache kommt hier irgendwer mit diesem "Tourismus-Totschlagargument" um irgend etwas zu verhindern. Nur wo bleiben die vielen schon mal vorab betrauerten Ergebnisse im Tourismus oder die "Ich mach aus CO² Energie" Resultate? Bisher nur alles Fehlanzeige!

Fakt ist, dass das Pumpspeicherwerk in Goldisthal dort einer der größten Magnete für Tourismus ist. Führungen müssen dort bereits viele Monate vorher angemeldet werden. Auch andere Talsperren ziehen mehr Menschen an als irgendwelche von lokalen Bedenkenträgern "vermystifizierte" Täler. Ich kann dieses Totschlagargument nicht mehr hören. Es ist nämlich falsch!
Jörch
12.10.2012, 10:12 Uhr
pumpspeicherwerke...
sind aber per se in ihrer betriebwirtschaftlichen rechnung dafür ausgelegt, während der schwachlastnachtstuden billigen atomstrom zu pumpen und in spitzelastzeiten wieder zu verstromen.
im derzeitigen betrieb wird aber tagsüber teurer strom gepumpt und abend ebenso teuer wieder verkauft. sprich das preisgefälle zwischen eingekauften strom fürs pumpen und verkauften strom aus dem generator ist nicht da.
ergo werden die erzeugungsverluste mechanischer und elektrischer art sowie die investitionskosten für die werke nur über einen preisaufschlag vom kunden bezahlt werden müssen und werden nicht über den gewinn aus der preisdifferenz des stromes abgedeckt.

das führt im momenent gerade dazu dass die grossen evu´s einige ihrer existierenden pumpspeicherwerke abschalten wollen.

tja herr schroepke, wenn sie keine resultate finden liegt das wohl daran, dass sie sicher nicht ensprechend gesucht haben...
vattenfall plant in hamburg gerade eine erste größerskalige anlage in der das verfahren grosstechnisch demonstriert werden soll....
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