nnz-Forum: Denkmal in Gefahr
Neulich war ein Leser der nnz im Gehege spazieren und musste den immernoch desolaten Zustand des Kriegerdenkmals feststellen. Barbara Rinke, damals in ihrer Funktion als Oberbürgermeisterin, versprach am 16. September 2008 hier in der NNZ eine Sanierung des Denkmals. Leider ist bis heute nichts dergleichen geschehen...
Ebenso marode sieht das Gehege als solches aus: Man muss schon aufpassen, dass man nicht über abgebrochene Äste, Gestrüpp oder Geröll fällt. Muss denn das Gehege erst zum "Urwald" verkommen? Man hätte meiner Meinung nach gleich nach der "Wende" anfangen müssen, das Gehege umfassend zu pflegen! Von den Bänken möchte ich hier erst garnicht anfangen.
Woanders, im Park Hohenrode, gehen doch Dank der privaten Initiative eine Fördervereins auch umfassende Pflege- und Sanierungsmaßnahmen! Warum ist dieses nicht im Gehege und am Kriegerdenkmal möglich? Zählen denn die Opfer des Ersten Weltkrieges nicht genausoviel wie die Opfer des Zweiten Weltkrieges? Ich wäre dankbar, wenn sich der Stadtrat, hier besonders wegen dem Kriegerdenkmal der Ausschuss für Kultur, Sport und Tourismus, nächste Woche doch ernsthaft, neben der sogenannten Biogasanlage, mit dieser Problematik auseinandersetzen würde!
Christian Brothuhn, Nordhausen
Autor: nnz
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Kommentare
Wolfi65
19.09.2012, 18:58 Uhr
Dafür ist kein Geld da
Denn die da im Stein verewigt sind, haben kein großes Ansehen mehr.
Sie sind offiziell einen falschen Ziel gefolgt.
Nur die heutigen Ziele sind gut.
Ein Krieg ist heute eine Friedensmission.
Die Panzer sind nicht mehr Tarngrün, sondern weiss wie Friedenstauben.
Nur das Blut was vergossen wird, ist immer noch rot.
Ich würde gern mal eine Mutter eines gefallenen Soldaten der Bundeswehr fragen, ob sie dafür ihren Sohn geboren hat?
Sie wird wohl nicht antworten.
Denn sie kann ja nicht antworten. Denn jeder Krieg ist ein Verbrechen.
Ein Verbrechen gegen die Menschen!
PS:Und für Ordnung und Sauberkeit im Gehege ist ja nicht die deutsche Kriegsgräberfürsorge zuständig, sondern die Stadt.
Eckenblitz
19.09.2012, 19:22 Uhr
Herr Brothuhn
Ich gebe Ihnen in dieser Angelegenheit Recht. Aber es ist nun einmal so, dass man vor einem Kriegerdenkmal im Gehege nicht so viel populistische Sprüche los werden kann.
Die Stele vor dem Rathaus eignet sich für solche Sachen besser. Und noch eins, wer würde schon ins Gehege laufen um dort zu gedenken, um sich vielleicht noch ein Bein zu brechen.
Franz Tabak
19.09.2012, 20:11 Uhr
Herr Brothuhn!
So einen Artikel kann man natürlich schreiben. Aber wie kommt es, dass ich bei Ihnen das Gefühl habe, sie wollen nach den "Piraten" nun bei einer anderen Partei mitmischen?
Der Gedanke kam mir, als ich die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung durchgelesen habe! Da gibt es doch einen Top "Ö 13.1.10", der sich mit dem Gehege beschäftigt. Ich glaube die "Grünen" beschäftigen sich darin mit den Stegen, Wegen und Bänken im selbigen.
Gudrun1974
19.09.2012, 20:34 Uhr
Ohne Moos nix los: Deshalb ja zu Investionen
Ohne Moos nix los - das ist doch ganz einfach.
Sanierung des Denkmals braucht Geld, kein Geld ohne Steuereinnahmen, keine Steuereinnahmen ohne Investitionen. So einfach ist das. Heißt final: Kein Autohof - keine Steuereinnahmen; keine Methangasanlage ergo weniger Erlöse bei der EVN und damit weniger Zuschüsse ans Stadtsäckel.
In diesem Sinne Grüße an die Freunde von der BI und die dortigen Utopisten bzw. an Anhänger der Günter-Mittag-Wirtschaftstheorie der DDR.
P.S.: Haben Sie eigentlich im BIC - das ich mit meinen Steuern finanziere - Miete und Betriebskosten gezahlt für Ihre Gründungsversammlung?
Hans Dittmar
19.09.2012, 22:20 Uhr
Kriegerdenkjmal in Gefahr
Ja lieber Herr Brothuhn, Frau Rinke wollte sich kümmern und im Stadtrat war dieses Denkmal 2x, zuletzt beschlossen die Stadträte die Sanierung für ca. 60.000 Euro. Ich würde auch gern wissen, wo dieses Geld ausgegeben wurde, oder vielleicht wieder gestrichen?!
Der Lindenhof hätte auch schon längst verkauft sein können, doch auch hier bremste wohl nach Gerüchten zu urteilen, das einstige Oberhaupt. Mittlerweile ist das Gebäude nur noch abrissreif, da auch keine richtigen Lüftungen angebracht sind.
Aber es wurde auch ein Denkmalbeirat geschaffen, der bestimmt große Ziele hat, jedoch bei den derzeitig klammen Kassen nur Aufnehmen, sichern und vermessen kann.
Ich denke es müssen wieder mehr gemeinnützige Vereine aktiv werden, die bestimmte Denkmäler sanieren oder Gelder sammeln. Der Lionsclub oder die Rotarier sind hier schon oft aktiv gewesen.
toysoldier
20.09.2012, 06:28 Uhr
wolfi65 ...behalts doch einfach für dich.
- diese Funktion der Kommentare und des Meinungsaustausches ist schon eine feine Sache. Aber manche hier sind doch vom reellen Leben befreit. Weiße Panzer (UN - OK - hat nur bedingt was mit den aktuellen Einsätzen der Bw zu tun) diese sind immer noch grün und eine Mutter mit solch einer Frage zu penedrieren - was für ein unglücklicher Vergleich... .
Es geht um die Ehrung unserer Vorfahren, die in einem Krieg für ihr Vaterland gefallen sind - und nicht um die Jetztzeit. Vielleicht sollte bei dir mal einer am Käfig rütteln - oder geh mal wieder unter Leute - soziale Kontakte sollen echt wunder wirken. Ich habe ja nichts gegen Meinungsfreiheit - aber wer zu jedem Thema einen Kommentar hat - der kann doch an dieser Stelle gar nicht die Absicht haben - einen sinnvollen Beitrag zur Sache selbst leisten zu wollen - dann ist es doch besser es einfach mal sein zu lassen.
... wir denken auch so an dich !!!
mfG
Wolfi65
20.09.2012, 07:49 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Retupmoc
20.09.2012, 08:44 Uhr
Abreißen
Unabhängig davon, das diese Soldaten in einem Angriffskrieg ihr Leben ließen bin ich der Meinung das Teil abzureißen. Das Geld für die Sanierung sollte man einem Kinderheim zu Gute kommen lassen und den Kids erklären, das Krieg immer Sch... ist.
W. Roßmell
20.09.2012, 15:05 Uhr
Lachen, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun...
und hätte an dieser Stelle nicht veröffentlicht werden dürfen! Was hat dieses Kriegerdenkmal mit der Biomethananlage zu tun? Ich denke mal, Sie wissen es selbst nicht! Aber lassen Sie sich ruhig weiter so aus, ein jeder Leser hier hat Sie bereits durchschaut, denn außer wirklich nur dummes Zeugs von sich zu geben, haben Sie nichts weiter in "Ihrem lachenden Kopf"! Tja und wenn Sie als Steuerzahler meinen, dass Sie die Bürgerinitiative auch noch in Sachen Miete und Betriebskosten angreifen können, dann würde ich Ihnen ganz schnell raten, eine Arbeitsgruppe einzuberufen, die genau Ihre absurde Vermutung prüfen läßt! Sie werden vor Lachen nicht mehr in den Schlaf kommen, wenn Sie das Ergebnis hören... Ich wünsche Ihnen schon jetzt: "Eine gute Nacht!"
Alex Gösel
20.09.2012, 15:58 Uhr
Agro-Methan-Anlage und Denkmal - Was haben sie gemeinsam?
Sehr geehrter Herr Roßmell, Herr / Frau Lachen,
das Denkmal sowie das Gehege ist, soweit ich weiß, städtisches Eigentum. Ich hätte hier anstatt der Bio- / Agro-Methan-Anlage genauso gut die Flohburg, die Kulturbibiliothek oder sonstige mehr oder minder nötige "Prunkbauten" unserer Stadt aufführen können. Anscheinend ist doch für diese Neubauten genügend Geld da...
Wolfi65
20.09.2012, 16:34 Uhr
Wenn es denn darum geht,
der Vorfahren zu ehren, sollte man hier nicht nur austeilen, sondern vielleicht in selbständigen Handeln etwas für das Denkmal tun. Zum Beispiel das Umfeld aufräumen.
Vielleicht auch mal einen kleinen Kranz mit Freunden und Mitstreitern niederlegen.
Aber das geht ja wieder zu weit nach rechts.
Ist schon klar. Dann doch lieber auf dem Wolfi herumhacken.
Retupmoc
20.09.2012, 17:16 Uhr
Geld ist unwichtig
Herr Brothuhn, es geht nicht um das Geld, sondern um die Schädigung der Umwelt durch die Anlage. Ist das so schwer zu verstehen? Oder muß man den Expiraten erst wieder in die Schule schicken?
Gudrun1974
20.09.2012, 21:10 Uhr
Na was nun, Herr Roßmell - Bezahlt oder nicht?
Nun mal Butter bei de Fische: Haben Sie nun Miete gezahlt oder nicht?
Wenn Sie die nnz verfolgen, konnten Sie lesen, dass das BIC nur vor der Pleite gerettet wurde, weil die Sparkassen die Gebäude gekauft haben. Da kann es wohl nicht sein, dass eine Gruppe von maximal 80 Menschen, die absolute Minderheitrsinteressen vertritt, kostenfrei öffentliche Gebäude benutzt. Das wäre ja mal eine Anfrage wert im Stadtrat!
Oder gar eine kleine Bürgerinitiative: Gegen die kostenlose Überlassung öffentlicher Werte an Minderheiten Lobby-Gruppen. Zumindest ein Mitglied Ihrer BI dürfte schon Appetit bekommen, auch da wieder mitzumachen ...
Also: Bezahlt oder nicht?
Wolfi65
20.09.2012, 21:57 Uhr
Völlig falsch dahier
Hier Kriegerdenkmal und nix Anlage!
Sie verstehen?
Denkmal stehen in Gehege in NDH Mitte.
Bio Anlage stehen bald in Ost auf dem Acker und verbreiten üble Gerüche.
Dann Bodenpreise sinken und bald möchte keiner mehr wohnen dort.
Aber hier nix schreiben über stinkende Silo, denn hier geht es um tote Krieger aus vergangene Zeiten.
Pressesprecher Stadt Nordhausen
21.09.2012, 07:54 Uhr
Sanierungs-Aufträge sind bereits vergeben
Sehr geehrter Herr Brodhuhn,
die Stadt Nordhausen kennt sehr wohl das Problem der ausstehenden Sanierung des Kriegerdenkmals und auch dessen Bedeutung für die Geschichte der Stadt. Es haben in den vergangenen Jahren umfangreiche restauratorische Voruntersuchungen stattgefunden, die notwendig waren, um eine Wiederherstellung abzusichern, die auch denkmalpflegerischen Aspekten gerecht wird. (siehe entsprechende Medienberichte auch in der nnz)
Das zur Restaurierung notwendige Geld – immerhin 70.000 Euro - wurde eingeplant und steht nun auch zur Verfügung. Auf Grundlage dieser Voruntersuchungen wurden vor ca. 3 Wochen die notwendigen Arbeiten ausgeschrieben. Die Submission ist bereits erfolgt, so dass in Kürze mit der Wiederherstellung des Kriegerdenkmals im Gehege begonnen werden kann. Sämtliche Arbeiten sind mit den zuständigen Denkmalbehörden abgestimmt.
Patrick Grabe, Pressesprecher Stadt Nordhausen
W. Roßmell
21.09.2012, 11:30 Uhr
Lachen, wenn....
Sie Ihre Behauptung beantwortet haben wollen, dann gibt es Institutionen oder auch Personen die Sie beauftragen können, das zu prüfen! Wir als Bürgerinitiative sind Ihnen absolut nicht rechenschaftspflichtig! Sie können die Satzung der BI nachlesen, dort steht alles drin, was Sie wissen wollen!(www.facebook.com/StopptBiogasNordhausen)
Und, ich kann Lesen, verfolge auch die NNZ seit vielen Jahren und werde auf Ihren Schwachsinn keinerlei Antworten mehr abgeben, da Sie nichts weiter in Ihrem kleinen Kopf haben, als hier eine Bürgerinitiative zu verunglimpfen und zu beleidigen, sie als Minderheit abstempeln, die innerhalb von nur kurzer Zeit mehr als inzwischen 2.300 Bürger hinter sich weiß, die die gleichen Ziele verfolgen und eine mehr als umstrittene Agro-Gasanlage in der Nähe von Wohngebieten ablehnt, dann weiß ich nicht was für einen "Minderwertigkeitverstand" Sie haben! Und für die Zukunft würde ich Ihnen empfehlen, sich für eine weitere Kommunikation zu outen oder auch gern ein persönliches Treffen mit der Bürgerinitiative zu vereinbaren, um dann auf Ihre ach so "brennenden Fragen" eine Antwort zu erhalten!
Und im Übrigen ist es wirklich so: "Ohne Moos, nichts los!" und genau da fangen unsere Fragen an die Stadt an, wie man den Schuldenberg von mehreren Millionen Euro, durch nicht geplante Zusatzkosten der letzten beiden bekannten "Bauwerke" entgegenwirken will! Ein weiteres "Bauwerk" dieser Art, was bereits heute schon so einzuschätzen ist, wäre für "Ihren Geldbeutel" (an Lachen) sicher auch nicht gut, denn dann kommen Sie nie mehr vor" Lachen in Ihrem Schlaf"..., weil die Kostensteigerungen Ihr "kleines Hirn" nicht mehr verarbeiten kann!
Und nun hoffe ich wieder, auf eine sachliche und vernünftige Diskussion, aber eben ohne "Lachen"...!
Wilfried Roßmell
Sprecher der Bürgerinitiative
Wolfi65
21.09.2012, 12:11 Uhr
Nicht hinreissen lassen!
Herr Wilfried Roßmell. Lassen Sie sich im Kampf gegen die "Großen" nicht einschüchtern. Sie haben sich mit Ihren Mannen ein Ziel gesetzt und das ist gut so. Die "Unkosten" für ihre Versammlung wird die Stadt-und damit die Staatskasse auch noch überleben. Ansonsten könnte ja mal Deutschland in Brüssel anfragen, ob wir mal kurzzeitig unter den EU-Euro-Rettungsschirm Platz nehmen könnten. Das Ansinnen wäre aber wohl nicht von Erfolg gekrönt. Ansonsten gilt: Am vielen "Lachen" erkennt man den Narren!:-)
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