Di, 06:24 Uhr
18.09.2012
Grund hat zugehört
Nach seiner Energietour Ende August durch den Landkreis Nordhausen fand der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund viele Stimmen vor, die meinten, dass er sich nur bei den Firmen und Personen sehen lässt, die ihm wohlgesonnen sind und sich mit dem geplanten Bau einer Biomethananlage befassen...
Keine Reaktion gab es zunächst auch an die Gegenseite, den Bürgern, die sich gegen die geplanten Standorte für den Bau einer solch umstrittenen Anlage in Wohngebieten wehren und die gibt es mit über 2.200 Unterschriften genug. Es gab viele Meinungen und Fragen an den Bundestagsabgeordneten, derer er sich annahm und deshalb gestern acht Mitglieder der zu gründenden Bürgerinitiative Stoppt Biogas Nordhausen zu einem Gespräch beim CDU-Kreisvorstand in Nordhausen einlud.
Manfred Grund wollte von der Bürgerinitiative die Gründe für ihre Proteste erfahren, die Wilfried Roßmell und auch Dirk de Gooijer darlegten. Der Nordhäuser CDU-Chef Stefan Nüssle gab einen kurzen aktuellen Stand zur Projektgruppe Biomethananlage, die vergangenen Dienstag ihre Arbeit aufgenommen hatte. Im weiteren Gespräch musste allerdings Herr Grund feststellen, dass die Mitglieder der Bürgerinitiative diese Projektgruppe anzweifeln, da sie die Mitarbeit wegen möglicher Weitergabe von Geheimnissen ablehnt.
Auch Manfred Grund vertrat zunächst den Standpunkt, dass man die jetzige Situation der politischen Bewegungen sehr ernst nehmen sollte und der Bürgerinitiative in dieser Gruppe ermöglichen sollte, denn ob dort 20 oder 21 Personen im Ausschuss mitarbeiten, sollte doch kein Problem sein, so Herr Grund. Da schritt aber der Fraktionschef ein und meinte, dass man sich erst selbst ein Bild von der Materie machen wollte, um dann selbst mit einer Meinung eine Entscheidung zu gewinnen und diese dann vorzulegen.
Grund bekam den Eindruck vermittelt, dass die Anwesenden Bürger fest in der Materie zur Biomethananlage stehen, egal ob es dabei um das EEG oder um die technischen Fragen, der Nutzung und der fragwürdigen Förderungen seitens des Staates einer solchen Anlage ging. Auch um die immer wiederkehrenden Argumentationen der Befürworter einer solchen Anlage und der Schädigung der Umwelt, der katastrophalen CO2 Bilanz sowie der großen Spekulationen für Grund und Boden bis hin zur Belastung durch den zunehmenden Verkehr, der Gefährdung der Sicherheit und auch der gesundheitlichen Schädigung des Menschen bis hin zur Verseuchung des Bodens durch Nitrate, die krebserregend sind, zu allen hatten die Bürger die aus ihrer Sicht passende Antwort parat!
Herr Grund gab dem CDU Stadtrat Herrn Nüssle viele Tipps und Hinweise für seine Fraktion, wie man sich künftig mit der Bürgerinitiative verständigen und dem Stadtrat den Entscheidungsdruck nehmen sollte, denn eine Entscheidung zur Schuldentilgung kann und muss nicht davon abhängig gemacht werden! Man sprach gemeinsam über die falsche Förderpolitik durch die Bundesregierung, über die schon gemachten Änderungen dahin, bis hin zum Atomausstieg. Das macht die weitere Forschung und den Ausbau von Stromnetzen schneller erforderlich.
Manfred Grund meinte am Ende, dass er gewünscht hätte, diese Meinungen der Bürger bereits vor der Zustimmung zum EEG hätten Berücksichtigung finden sollen, während Herr Mertten von der Bürgerinitiative nochmals auf den fehlenden notwendigen weiter versprochenen sachlichen Dialog seitens des OB und der Stadträte hinwies.
Nur so kann eine gegenseitige Achtung mit gegenseitigem Respekt erreicht und eine Lösung im Sinne der Bürger gefunden werden und dafür wird die Bürgerinitiative sich einsetzen und kämpfen. Die BI hofft auf diese künftige Unterstützung auch von seitens des Bundestagsabgeordneten!
Notiert von Wilfried Roßmell
Autor: nnzKeine Reaktion gab es zunächst auch an die Gegenseite, den Bürgern, die sich gegen die geplanten Standorte für den Bau einer solch umstrittenen Anlage in Wohngebieten wehren und die gibt es mit über 2.200 Unterschriften genug. Es gab viele Meinungen und Fragen an den Bundestagsabgeordneten, derer er sich annahm und deshalb gestern acht Mitglieder der zu gründenden Bürgerinitiative Stoppt Biogas Nordhausen zu einem Gespräch beim CDU-Kreisvorstand in Nordhausen einlud.
Manfred Grund wollte von der Bürgerinitiative die Gründe für ihre Proteste erfahren, die Wilfried Roßmell und auch Dirk de Gooijer darlegten. Der Nordhäuser CDU-Chef Stefan Nüssle gab einen kurzen aktuellen Stand zur Projektgruppe Biomethananlage, die vergangenen Dienstag ihre Arbeit aufgenommen hatte. Im weiteren Gespräch musste allerdings Herr Grund feststellen, dass die Mitglieder der Bürgerinitiative diese Projektgruppe anzweifeln, da sie die Mitarbeit wegen möglicher Weitergabe von Geheimnissen ablehnt.
Auch Manfred Grund vertrat zunächst den Standpunkt, dass man die jetzige Situation der politischen Bewegungen sehr ernst nehmen sollte und der Bürgerinitiative in dieser Gruppe ermöglichen sollte, denn ob dort 20 oder 21 Personen im Ausschuss mitarbeiten, sollte doch kein Problem sein, so Herr Grund. Da schritt aber der Fraktionschef ein und meinte, dass man sich erst selbst ein Bild von der Materie machen wollte, um dann selbst mit einer Meinung eine Entscheidung zu gewinnen und diese dann vorzulegen.
Grund bekam den Eindruck vermittelt, dass die Anwesenden Bürger fest in der Materie zur Biomethananlage stehen, egal ob es dabei um das EEG oder um die technischen Fragen, der Nutzung und der fragwürdigen Förderungen seitens des Staates einer solchen Anlage ging. Auch um die immer wiederkehrenden Argumentationen der Befürworter einer solchen Anlage und der Schädigung der Umwelt, der katastrophalen CO2 Bilanz sowie der großen Spekulationen für Grund und Boden bis hin zur Belastung durch den zunehmenden Verkehr, der Gefährdung der Sicherheit und auch der gesundheitlichen Schädigung des Menschen bis hin zur Verseuchung des Bodens durch Nitrate, die krebserregend sind, zu allen hatten die Bürger die aus ihrer Sicht passende Antwort parat!
Herr Grund gab dem CDU Stadtrat Herrn Nüssle viele Tipps und Hinweise für seine Fraktion, wie man sich künftig mit der Bürgerinitiative verständigen und dem Stadtrat den Entscheidungsdruck nehmen sollte, denn eine Entscheidung zur Schuldentilgung kann und muss nicht davon abhängig gemacht werden! Man sprach gemeinsam über die falsche Förderpolitik durch die Bundesregierung, über die schon gemachten Änderungen dahin, bis hin zum Atomausstieg. Das macht die weitere Forschung und den Ausbau von Stromnetzen schneller erforderlich.
Manfred Grund meinte am Ende, dass er gewünscht hätte, diese Meinungen der Bürger bereits vor der Zustimmung zum EEG hätten Berücksichtigung finden sollen, während Herr Mertten von der Bürgerinitiative nochmals auf den fehlenden notwendigen weiter versprochenen sachlichen Dialog seitens des OB und der Stadträte hinwies.
Nur so kann eine gegenseitige Achtung mit gegenseitigem Respekt erreicht und eine Lösung im Sinne der Bürger gefunden werden und dafür wird die Bürgerinitiative sich einsetzen und kämpfen. Die BI hofft auf diese künftige Unterstützung auch von seitens des Bundestagsabgeordneten!
Notiert von Wilfried Roßmell
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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