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Fr, 11:53 Uhr
14.09.2012

Eine Reise der anderen Art

Eine kleine Reisegesellschaft, drei Ehepaare aus Frankfurt/M, Bensheim und Schönebeck waren am Montag in der Posthalterei Stolberg der Sonja Kirchner aufgebrochen, um in einer Postkutsche die Goldene Aue zu bereisen...


Am zweiten Tag fuhr die Postkutsche von Kelbra über Heringen, Auleben, Numburg wieder nach Kelbra zurück. Die Interessengemeinschaft Schloss Heringen, Förderverein Europadorf Auleben und der Förderverein Goldene Aue organisierten an den Zwischenhalten erlebnisreiche Stunden für die Gäste. Begrüßt wurden die Gäste in der Landgemeinde Heringen durch den stellvertretenden Bürgermeister A. Ahrendt.
Mit der Kutsche durch die Aue (Foto: privat)
Mit der Kutsche durch die Aue (Foto: privat)
Mit der Kutsche durch die Aue (Foto: privat)
Mit der Kutsche durch die Aue (Foto: privat)
Mit der Kutsche durch die Aue (Foto: privat)
Mit der Kutsche durch die Aue (Foto: privat)
Das Schloss beeindruckte und die herrlichen Ausblicke aus dem Dachgeschoss über das Land wurden genossen. Ein Imbiss in der Museumsküche überraschte die Besucher durch das Ambiente, die schmackhafte Thüringer Wurst und den Saale-Unstrut-Wein. Die Postkutscher drängten zum Aufbruch, mit einem Nordhäuser Korn wurden die Gäste verabschiedet.

In Auleben wurde das Humboldtsche Schloss angefahren. Nach der Besichtigung wurde im Humboldt-Zimmer Kaffee getrunken. Es wurde eine Humboldt-Brottorte, gebacken nach Originalrezept der Caroline von Humboldt, serviert. Die Gäste waren von den vielen historischen Bauten in Auleben und der Geschichtsträchtigkeit des Ortes sehr überrascht und beeindruckt. Ihr Wissensdurst war kaum zu stillen. Man hatte mit so vielen Eindrücken nicht gerechnet. Die Äußerung „Bildungsreise“ war mehrmals zu hören.

Einen negativen Eindruck hat bei den Gästen der Straßenzustand der Zufahrt zum Humboldtschen Schloß in der Ortslage von Auleben hinterlassen. „Das es so etwas noch gibt“, war eine Aussage einer Dame.

Dieses Reiseangebot wird fester Bestandteil der Posthalterei Stolberg, wohl nur ein kleiner Beitrag zum viel beschworenem Tourismus im Südharz, aber beachtenswert!
Karnstedt/Moser

Im vergangenen Jahr hatte nnz-tv darüber berichtet.
Autor: nnz

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