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Mo, 12:53 Uhr
22.12.2003

Ein gutes Jahr für die Wirtschaft

Nordhausen (nnz). Die Thüringer Wirtschaft hat trotz anhaltend weltweiter Konjunktur- und Dollarschwäche im ablaufenden Jahr 2003 ihr Auslandsgeschäft weiter ausbauen können. Zu dieser Einschätzung kommt die IHK in Erfurt. Einzelheiten wie immer mit dem bekannten Klick.


Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Industrie-Export nach vorläufigen Berechnungen der IHK Erfurt um 6 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. „Einer zunehmenden Anzahl Thüringer Unternehmen ist es gelungen, mit wettbewerbsfähigen Produkten auf den Auslandsmärkten Fuß zu fassen“, stellt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser erfreut fest. Hauptabnehmerländer wären weiterhin Frankreich, gefolgt von Italien und den USA sowie die Niederlande, Großbritannien, Tschechien und Spanien. Nach wie vor seien Kraftfahrzeuge und Autoteile, Elektrotechnik sowie Maschinenbauerzeugnisse aus Thüringen am meisten gefragt.

Thüringen liege aber im Vergleich der neuen Bundesländer nur noch geringfügig über dem Durchschnitt, relativiert Grusser die durchaus positive Entwicklung. Mit 25 Prozent Exportquote wäre der Freistaat außerdem noch ein gutes Stück vom bundesdeutschen Vergleichswert (38 Prozent) entfernt und habe weiter an Boden verloren. Deshalb fordert Grusser für 2004 die Fortsetzung der gezielten Außenwirtschaftsförderung Thüringer Betriebe vom Wirtschaftsministerium. Im ablaufenden Jahr 2003 habe der Freistaat die Auslandsaktivitäten von 858 Betrieben immerhin mit rund 3,2 Millionen Euro unterstützt. Inzwischen stünde den Unternehmern ein ganzes Paket kostengünstiger Leistungen zur Verfügung, das sich bewährt habe und auf den konkreten betrieblichen Bedarf zugeschnitten sei: von der Außenwirtschafts- und Marketingberatung über die Förderung von Image- und Werbemaßnahmen bis zur Unterstützung bei der Teilnahme an internationalen Fachmessen.

„Da Konjunkturimpulse im nächsten Jahr vor allem durch die Osterweiterung der EU zu erwarten sind, ist die Stärkung der Exportfähigkeit einheimischer Firmen in dieser Zeit enorm wichtig“, setzt der IHK-Chef auf die Sicherung der Thüringer Außenwirtschaftsförderung 2004 trotz knapper Haushaltskassen. In der Wiederbelebung traditioneller Handelsbeziehungen mit den EU-Beitrittsländern in Osteuropa sieht er gute Chancen. Das Beispiel Tschechien belege das enorme Potenzial für den Export Thüringer Betriebe. So wären die Ausfuhren aus dem Freistaat in das Nachbarland in den letzten zehn Jahren um das siebenfache gestiegen. Tschechien nehme inzwischen den sechsten Platz in der Thüringer Exportländerstatistik ein.
Autor: nnz

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