Mo, 10:59 Uhr
22.12.2003
Das Letzte ist fertig
Nordhausen (nnz). Das letzte große Bauvorhaben der Stadt Nordhausen ist heute fertig geworden. Eigentlich waren es zwei Bauwerke, die heute ihrer Bestimmung übergeben wurden. Wenn Sie mal auf die nnz-Cam klicken, dann wissen Sie schon jetzt, was gemeint ist...
Heute ist nicht nur die letzte große Baumaßnahme dieses Jahres in Nordhausen offiziell für beendet erklärt worden, sondern auch die vor der Landesgartenschau. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und Baudezernent Dietrich Beyse (CDU) gaben die Arnoldstraße und die Bahnhofsbrücke für den Verkehr frei. Im Bereich der Bahnhofstraße in Richtung Rautenstraße müssen noch einige Restarbeiten erledigt werden, deshalb ist dieser Bereich auch bis auf weiteres für den Lkw-Verkehr gesperrt.
Was also hat sich verändert? Kraftfahrer, die von der Rautenstraße aus kommen, die können nicht mehr vor der Magnet-Kreuzung rechts abbiegen, sondern müssen sich an der Kreuzung selbst einordnen. Ein voreiliger Kraftfahrer testete gestern schon mal das Schotterbett der Straßenbahn. Auch aus Richtung Bahnhof gibt es eine Neuheit: Linksabbiegen in Richtung Brücke der Einheit ist nicht mehr möglich.
Die grundhafte Sanierung der Arnoldstraße, die rund 3,5 Millionen Euro gekostet hatte, bezeichnete Oberbürgermeisterin Barbara Rinke als eine der wichtigsten Bauvorhaben in Nordhausen. Und: Mit der Fertigstellung der Bahnhofsbrücke sei nun auch in diesem Bereich ein attraktives Fleckchen Stadt entstanden. Vor allem sei die Brücke wieder als solche erlebbar. Diesen Eindruck vermitteln nicht nur die vier Lichtstele (Pylone), sondern auch die Zugänge zum Zorgeufer. Der Neubau der Brücke kostete rund 1,6 Millionen Euro.
Bei beiden Bauvorhaben wirkten zum größten Teil Nordhäuser Firmen mit. Sie haben nicht nur eine termingerechte, sondern auch eine qualitativ gute Arbeit geleistet, meinte Bauamtsleiter Jens Kohlhause gegenüber nnz. Beide Vorhaben waren von Arbeitsgemeinschaften ausgeführt worden. Noch weisen provisorische Baustellen-Ampeln den Kraftfahrern und Fußgängern die Richtung, die neue Ampelanlage, die soll dann ab dem 6. Januar die Verkehrsströme leiten.
Damit ist – bautechnisch gesehen – in Nordhausen das Jahr 2003 zu Ende. Es war das schlimmste für die Nordhäuser und ihre Gäste. Gesperrte Straßen und Plätze, Umleitungen und viel Ärger – all das gehört nun der Vergangenheit an. Im nächsten Jahr werden wir in der Rolandstadt noch einige Restarbeiten erleben, dann schon läuft der Countdown für die Landesgartenschau an. Übrigens meinte Baudezernent Beyse: Es war das schönste Jahr! In Richtung der Baubetriebe und der Aufträge mag er wohl recht haben.
Autor: nnz
Heute ist nicht nur die letzte große Baumaßnahme dieses Jahres in Nordhausen offiziell für beendet erklärt worden, sondern auch die vor der Landesgartenschau. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und Baudezernent Dietrich Beyse (CDU) gaben die Arnoldstraße und die Bahnhofsbrücke für den Verkehr frei. Im Bereich der Bahnhofstraße in Richtung Rautenstraße müssen noch einige Restarbeiten erledigt werden, deshalb ist dieser Bereich auch bis auf weiteres für den Lkw-Verkehr gesperrt.Was also hat sich verändert? Kraftfahrer, die von der Rautenstraße aus kommen, die können nicht mehr vor der Magnet-Kreuzung rechts abbiegen, sondern müssen sich an der Kreuzung selbst einordnen. Ein voreiliger Kraftfahrer testete gestern schon mal das Schotterbett der Straßenbahn. Auch aus Richtung Bahnhof gibt es eine Neuheit: Linksabbiegen in Richtung Brücke der Einheit ist nicht mehr möglich.
Die grundhafte Sanierung der Arnoldstraße, die rund 3,5 Millionen Euro gekostet hatte, bezeichnete Oberbürgermeisterin Barbara Rinke als eine der wichtigsten Bauvorhaben in Nordhausen. Und: Mit der Fertigstellung der Bahnhofsbrücke sei nun auch in diesem Bereich ein attraktives Fleckchen Stadt entstanden. Vor allem sei die Brücke wieder als solche erlebbar. Diesen Eindruck vermitteln nicht nur die vier Lichtstele (Pylone), sondern auch die Zugänge zum Zorgeufer. Der Neubau der Brücke kostete rund 1,6 Millionen Euro.
Bei beiden Bauvorhaben wirkten zum größten Teil Nordhäuser Firmen mit. Sie haben nicht nur eine termingerechte, sondern auch eine qualitativ gute Arbeit geleistet, meinte Bauamtsleiter Jens Kohlhause gegenüber nnz. Beide Vorhaben waren von Arbeitsgemeinschaften ausgeführt worden. Noch weisen provisorische Baustellen-Ampeln den Kraftfahrern und Fußgängern die Richtung, die neue Ampelanlage, die soll dann ab dem 6. Januar die Verkehrsströme leiten.
Damit ist – bautechnisch gesehen – in Nordhausen das Jahr 2003 zu Ende. Es war das schlimmste für die Nordhäuser und ihre Gäste. Gesperrte Straßen und Plätze, Umleitungen und viel Ärger – all das gehört nun der Vergangenheit an. Im nächsten Jahr werden wir in der Rolandstadt noch einige Restarbeiten erleben, dann schon läuft der Countdown für die Landesgartenschau an. Übrigens meinte Baudezernent Beyse: Es war das schönste Jahr! In Richtung der Baubetriebe und der Aufträge mag er wohl recht haben.

