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Mo, 16:26 Uhr
10.09.2012

Knauf wird "zerwühlt"

Zahlreiche Gräben und Haufen mit Erde prägen derzeit weite Teile des Knauf-Betriebsgeländes in Rottleberode. Was da bei unseren Nachbarn los ist, das hat die nnz erfahren...

Zerwühltes Gelände (Foto: Knauf) Zerwühltes Gelände (Foto: Knauf)

Grund dafür sind Investitionen in die Werksinfrastruktur. So sind die Werkstraße schon längst nicht mehr für die aktuellen Tonnagen von Fahrzeugen ausgelegt. Mehr als ein Kilometer Straße werden so grundhaft saniert. Dabei werden zugleich Kabelkanäle gezogen. Insgesamt wird das Unternehmen rund 1,2 Millionen Euro investieren. “Da wir uns der Region verpflichtet fühlen, sind sämtlich Aufträge an heimische Unternehmen vergeben worden”, sagt Werkleiter André Materlik.

Neben dem Ausbau der Straßen werden auch bessere Parkplätze für die Belegschaft geschaffen und wird die Einzäunung des gesamtes Werkgeländes verbessert. Damit soll einerseits das unbefugte Betreten des Areals erschwert, andererseits sollen damit die Kriterien für eine Sicherheitszertifizierung erfüllt werden.

Mit den Ausbau der Straßen auf dem Werkgelände geht ein mehrjähriges Invest-Programm zu Ende. So wurden zuvor die Produktionshalle, die Lagerhalle saniert, wurde die Entwässerung erneuert und die Kläranlage saniert. Den Abschluss des Maßnahmepaktes bilden die Sanierung der Tagebaustraße und des Lokschuppens.

“Die Mitarbeiter in unserer Verwaltung werden sich ab Oktober an eine völlig neue Geräuschkulisse gewöhnen müssen. Dann werden die 40-Tonner Lkw nur noch leise über Asphalt vorbeifahren, das Kopfsteinpflaster hat nach fast 40 Jahren dann ausgedient”, so Materlik.

Und noch eine Neuigkeit gibt es zu vermelden: Gäste des Waldhotels Kalkhütte können endlich mit dem Handy telefonieren. Die Telekom machte das möglich, zumindest für Kunden von T-Mobile.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
10.09.2012, 18:08 Uhr
Nicht schlecht
Also das ist ja mal eine Neuigkeit.
Man kann jetzt sogar von der Kalkhütte mit seinem Funkfernsprecher(Handy) telefonieren.
Hoffentlich im LTE Standart um während des Besuches der Kalkhütte und des Alten Stolberg, jederzeit mit mindestens 21 MB/sek. im Internet zu surfen.
Daß die Fa. Knauf ihre An- und Abfahrtswege saniert, um den Profit zu erhöhen, ist verständlich und in gewisser Weise nachvollziehbar.
Doch was hat Knauf mit Thueringen zutun?
Nur dass bei "Uns" in Thueringen ein Landstrich weggebaggert wird.
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