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Mo, 07:13 Uhr
10.09.2012

Ein Fest geht zu Ende

Obergebra hat mehrere tolle Festtage hinter sich. Am Sonnabend gegen 22 Uhr wurde der Tanz mit der Band "Grenzgänger" für ein Feuerwerk unterbrochen. Die drei Sponsoren aus Obergebra waren zu Recht stolz auf ihre Idee. Ein abschließender Bericht von Ina Schmücking...


Ein wunderschönes Feuerwerk in einer lauwarmen Spätsommernacht durften alle in Obergebra erleben. Da waren die Menschen gerührt. Sie belohnten die Sponsoren mit Applaus.

Am Sonntagvormittag fand der Festgottesdienst in der Kirche statt. Vorher spielte der Posaunenchor und leitete festlich zum Gottesdienst über. Pfarrer Halver sorgte gleich während der Begrüßung durch einen Versprecher für Gelächter und Spaß. Diesmal brauchte er einige Sekunden, um dann doch noch die Kurve zu bekommen. Obergebra ist 850 Jahre, Niedergebra ist 850 Jahre, das macht zusammen 1700 Jahre – damit schlagen wir alle anderen Orte.

In seiner Predigt erzählte er von einer der vielen Varianten, wie es zu Ober- und Niedergebra kam. Zwei Brüder siedelten sich in dem schönen Tal mit dem Flüsschen an. Sie konnten sich jedoch nicht über den Bauort einigen. Somit bauten sie Ihre Häuser mit Abstand. Sie merkten bald, dass dieser Abstand ihnen auch gut tat. Manchmal stritten sie mit einander, dann vertrugen sie sich wieder. Sie hielten aber gut zusammen - wohnten doch beide auf der gleichen Seite der Wipper.

Anschließend lud er auf eine Reise durch die Geschichte der Kirche ein. Pfarrer Halver verglich abschließend ein Haus / eine Kirche mit der Gemeinschaft im Dorf. Wenn man 5 Jahre am Haus nichts macht, dann beginnt es zu verfallen. Genauso geht es dem Zusammengehörigkeitsgefühl unter Menschen. Dies zu pflegen und auszubauen kostet Kraft, Begeisterung, Geld und Zeit. – Die 850-Jahrfeier war ein guter Baustein und eine gute Investition in der Pflege und dem Ausbau des Zusammengehörigkeitsgefühls der Gemeinde.

Der Gottesdienst wurde durch die Flötengruppe feierlich umrahmt. Während des Gottesdienstes und zum Abschluss genossen alle das musikalische Talent von Martina Lübbecke an der Orgel. Diese junge Frau konnte man bereits am Freitag zum Konzert des Zupforchesters mit erleben.

Nachdem Gudrun Lübbecke während der Aufstellung zum Festumzug feststellte, dass Stefan Rothhardt doch sicher keine zivile Kleidung brauch, da er von einer Uniform in die nächste springt, sahen wir ihn dann zum Frühschoppen doch noch in zivil. Mit dem Frühschoppen bei tschechischer Blasmusik klang das Fest Sonntagnachmittag aus.

Obergebra hat in den letzten Tag zusammen gehalten und zusammen gefeiert. Schöne Erinnerungen an das Fest bleiben.
Ina Schmücking
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Zusammen gefeiert (Foto: M. Randel)
Autor: nnz

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