Sa, 08:32 Uhr
20.12.2003
nnz-Rückspiegel: 13. Dezember 2002
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was sich vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen ereignet hat, dann sind Sie hier genau richtig. Die nnz-Redaktion hat sich diesen Tag genauer angesehen. Heute: Connex, Stiftung, ZAN und Häfen
Auf Connex-Verbindungen hinweisen
Am Sonntag meldete nnz unter anderem, dass der Deutschen Bahn (DB) vom Landgericht Berlin zunächst die weitere Ausgabe und Verbreitung von Kursbüchern und Fahrplänen untersagt worden sei. Die Deutsche Bahn (DB) muss Fernverkehrsverbindungen von Connex in ihre elektronischen Fahrplanmedien aufnehmen: Ihre Online- und Telefon-Auskunftsdienste, CD-Rom und Disketten müssen also auch über die Ankunfts- und Abfahrtszeiten des zwischen Gera und Rostock verkehrenden Interconnex informieren. Das entschied nun das Landgericht Berlin (Az.: 160 642/2002). Damit gelang dem schärfsten Konkurrenten der Bahn ein weiterer juristischer Teilerfolg, gegen den das DB-Management allerdings Berufung beim Berliner Kammergericht einlegen will...ausführlich im nnz-Archiv
Stiftung findet große Anerkennung
Ein Resümee zum Gesamtwerk von der in Nordhausen geborenen Bonner Künstlerin Ilsetraut Glock erschien jetzt in der Fachzeitschrift KUNST AKTUELL. Seit über fünfzig Jahren gehöre sie zu den aktivsten Künstlerinnen unseres Landes, die seit 1959 deutschlandweit und in europäischen Ländern unentwegt ausstelle, beschreibt der Direktor des Rheinischen Landesmuseums in Bonn, Prof. Dr. Zehnder die Künstlerin. Anerkennung findet darüber hinaus auch ihr Engagement in ihrer Geburtsstadt Nordhausen, in der sie 1998 die Stiftung mit dem Ilsetraut Glock-Grabe-Kunstpreis für Künstler und Künstlerinnen in Mitteldeutschland errichtete, ihre Schenkung einer umfangreichen Sammlung von Original-Grafiken aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie die Ernennung zur Ehrenbürgerin durch die Stadt Nordhausen im Jahr 2002...ausführlich im nnz-Archiv
Warten auf ein Angebot
In dieser Woche gab es im Nordhäuser Landratsamt erste Gespräche zum vorgeschlagenen Modell der Personalkostenreduzierung. Die Gewerkschaft Ver.di hatte ihre Mitglieder eingeladen. Eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit um zwei Stunden, so hatte es die Verwaltungsspitze des Landratsamtes vorgeschlagen, wurde von den Mitgliedern der Gewerkschaft abgelehnt. Man habe festgestellt, dass der Tarifvertrag zur sozialen Absicherung nicht geeignet sei, um das Problem zu lösen, so eine Ver.di-Vertreterin gegenüber nnz. Dem Landrat und dem Kommunalen Arbeitgeberverband sei angeboten worden, weitere Gespräche zu führen.
Möglichkeiten, die Personalkosten zu reduzieren sieht Christa Hornitschke von ver.di vor allem in der Ausschöpfung der Altersteilzeit. Weiterhin sollte versucht werden, dass Mitarbeiter freiwillig aus dem Dienst ausscheiden. Außerdem solle verstärkt auf Teilzeitmodelle gesetzt werden, forderte die Gewerkschafterin...ausführlich im nnz-Archiv
Die sicheren Häfen
Vorsichtig ausgedrückt: Ein schwieriges Jahr liegt (fast) hinter uns. Das haben auch die Kreditinstitute der Region gespürt. Zu dieser Einschätzung kommt das Vorstandsmitglied der Kreissparkasse, Wolfgang Asche. Wir haben ein verhaltenes Jahr hinter uns gebracht. Das ist auch nicht verwunderlich, denn es gab wenig Impulse, weder von der Anlagenseite, noch aus dem Kreditbereich, schätzt Wolfgang Asche die zurückliegende Zeit ein. Die KSK-Kunden agierten im Anlagebereich sehr vorsichtig. Sicherheit statt Risiko, könnte man das Verhalten beschreiben. Sichere Häfen werden kurz- und mittelfristig gesucht. Und trotzdem: In der Kreissparkasse Nordhausen ist das Wertpapiergeschäft entgegen dem Thüringentrend nicht eingebrochen, wir liegen da im Freistaat an der Spitze, konstatiert Asche und verweist auf einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich. Der Renner in dieser Anlageform seien die Investmentfonds, wo bei die Aktienfonds denen mit Immobilien ausgestatteten den Vorzug erweisen mussten – sichere Häfen sind gefragt. Die Anleger verlassen sich in zunehmendem Maße auf die Erfahrung der Wertpapierexperten des Geldhauses am Kornmarkt...ausführlich im nnz-Archiv
Stadtratsbeschluss: Geschäftsführer!
Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) hat klargestellt, dass der entsprechende Stadtratsbeschluss dieses Jahres zur Art der neuen Leitung des Theaters klar formuliert sei. Dort steht: Geschäftsführer. Das ist bindend. Diesen Beschluss wird die Stadt in der Gesellschafterversammlung vertreten, die letztlich über die Stellen-Ausschreibung befindet, so die Oberbürgermeisterin. Aufgrund der veränderten Struktur und der modifizierten Aufgaben der Theater GmbH, die sich durch die Kooperation mit der Bühne in Rudolstadt ergebe, stellten sich andere Anforderungen an die Leitung der GmbH als bisher. Die Geschäftsleitung wird sich künftig mit teilweise völlig neuen Dingen auseinandersetzen müssen. Das wird sich im Stellenprofil niederschlagen, sagte Rinke.
Die Ausschreibung der Stelle einer neuen Theater-Leitung ab 2004 war Thema der jüngsten Aufsichtsratssitzung der Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnzAuf Connex-Verbindungen hinweisen
Am Sonntag meldete nnz unter anderem, dass der Deutschen Bahn (DB) vom Landgericht Berlin zunächst die weitere Ausgabe und Verbreitung von Kursbüchern und Fahrplänen untersagt worden sei. Die Deutsche Bahn (DB) muss Fernverkehrsverbindungen von Connex in ihre elektronischen Fahrplanmedien aufnehmen: Ihre Online- und Telefon-Auskunftsdienste, CD-Rom und Disketten müssen also auch über die Ankunfts- und Abfahrtszeiten des zwischen Gera und Rostock verkehrenden Interconnex informieren. Das entschied nun das Landgericht Berlin (Az.: 160 642/2002). Damit gelang dem schärfsten Konkurrenten der Bahn ein weiterer juristischer Teilerfolg, gegen den das DB-Management allerdings Berufung beim Berliner Kammergericht einlegen will...ausführlich im nnz-Archiv
Stiftung findet große Anerkennung
Ein Resümee zum Gesamtwerk von der in Nordhausen geborenen Bonner Künstlerin Ilsetraut Glock erschien jetzt in der Fachzeitschrift KUNST AKTUELL. Seit über fünfzig Jahren gehöre sie zu den aktivsten Künstlerinnen unseres Landes, die seit 1959 deutschlandweit und in europäischen Ländern unentwegt ausstelle, beschreibt der Direktor des Rheinischen Landesmuseums in Bonn, Prof. Dr. Zehnder die Künstlerin. Anerkennung findet darüber hinaus auch ihr Engagement in ihrer Geburtsstadt Nordhausen, in der sie 1998 die Stiftung mit dem Ilsetraut Glock-Grabe-Kunstpreis für Künstler und Künstlerinnen in Mitteldeutschland errichtete, ihre Schenkung einer umfangreichen Sammlung von Original-Grafiken aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie die Ernennung zur Ehrenbürgerin durch die Stadt Nordhausen im Jahr 2002...ausführlich im nnz-Archiv
Warten auf ein Angebot
In dieser Woche gab es im Nordhäuser Landratsamt erste Gespräche zum vorgeschlagenen Modell der Personalkostenreduzierung. Die Gewerkschaft Ver.di hatte ihre Mitglieder eingeladen. Eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit um zwei Stunden, so hatte es die Verwaltungsspitze des Landratsamtes vorgeschlagen, wurde von den Mitgliedern der Gewerkschaft abgelehnt. Man habe festgestellt, dass der Tarifvertrag zur sozialen Absicherung nicht geeignet sei, um das Problem zu lösen, so eine Ver.di-Vertreterin gegenüber nnz. Dem Landrat und dem Kommunalen Arbeitgeberverband sei angeboten worden, weitere Gespräche zu führen.
Möglichkeiten, die Personalkosten zu reduzieren sieht Christa Hornitschke von ver.di vor allem in der Ausschöpfung der Altersteilzeit. Weiterhin sollte versucht werden, dass Mitarbeiter freiwillig aus dem Dienst ausscheiden. Außerdem solle verstärkt auf Teilzeitmodelle gesetzt werden, forderte die Gewerkschafterin...ausführlich im nnz-Archiv
Die sicheren Häfen
Vorsichtig ausgedrückt: Ein schwieriges Jahr liegt (fast) hinter uns. Das haben auch die Kreditinstitute der Region gespürt. Zu dieser Einschätzung kommt das Vorstandsmitglied der Kreissparkasse, Wolfgang Asche. Wir haben ein verhaltenes Jahr hinter uns gebracht. Das ist auch nicht verwunderlich, denn es gab wenig Impulse, weder von der Anlagenseite, noch aus dem Kreditbereich, schätzt Wolfgang Asche die zurückliegende Zeit ein. Die KSK-Kunden agierten im Anlagebereich sehr vorsichtig. Sicherheit statt Risiko, könnte man das Verhalten beschreiben. Sichere Häfen werden kurz- und mittelfristig gesucht. Und trotzdem: In der Kreissparkasse Nordhausen ist das Wertpapiergeschäft entgegen dem Thüringentrend nicht eingebrochen, wir liegen da im Freistaat an der Spitze, konstatiert Asche und verweist auf einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich. Der Renner in dieser Anlageform seien die Investmentfonds, wo bei die Aktienfonds denen mit Immobilien ausgestatteten den Vorzug erweisen mussten – sichere Häfen sind gefragt. Die Anleger verlassen sich in zunehmendem Maße auf die Erfahrung der Wertpapierexperten des Geldhauses am Kornmarkt...ausführlich im nnz-Archiv
Stadtratsbeschluss: Geschäftsführer!
Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) hat klargestellt, dass der entsprechende Stadtratsbeschluss dieses Jahres zur Art der neuen Leitung des Theaters klar formuliert sei. Dort steht: Geschäftsführer. Das ist bindend. Diesen Beschluss wird die Stadt in der Gesellschafterversammlung vertreten, die letztlich über die Stellen-Ausschreibung befindet, so die Oberbürgermeisterin. Aufgrund der veränderten Struktur und der modifizierten Aufgaben der Theater GmbH, die sich durch die Kooperation mit der Bühne in Rudolstadt ergebe, stellten sich andere Anforderungen an die Leitung der GmbH als bisher. Die Geschäftsleitung wird sich künftig mit teilweise völlig neuen Dingen auseinandersetzen müssen. Das wird sich im Stellenprofil niederschlagen, sagte Rinke.
Die Ausschreibung der Stelle einer neuen Theater-Leitung ab 2004 war Thema der jüngsten Aufsichtsratssitzung der Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

