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Sa, 09:54 Uhr
20.12.2003

Pensionskassen auf dem Vormarsch

Nordhausen (nnz/sw). Viele Arbeitnehmer vertrauen ihre betriebliche Altersvorsorge einer Pensionskasse an, weil ihr Arbeitgeber sich dafür entschieden hat. Die staatliche Förderung ist umfassend. Die oft niedrigen Kosten müssen aber richtig verteilt sein.


Pensionskasse klingt solide. Das ist berechtigt. Für Arbeitnehmer, die ihren Job häufiger wechseln, sind manche Pensionskassen allerdings ungeeignet. Pensionskassen sind in Deutschland keine Neuheit, im Gegenteil. Seit über 100 Jahren gibt es sie auch hierzulande, inzwischen sind es etwa 160 Kassen, die eine betriebliche Altersvorsorge anbieten. Bisher haben sich aber erst 29 Pensionskassen für alle Unternehmen geöffnet oder wurden als offene Kasse neu gegründet.

Die Mehrzahl ist einzelnen Großunternehmen oder Arbeitgebern einzelner Branchen, beispielsweise dem Handel, dem Bau- oder Bankgewerbe vorbehalten, die über sie die betriebliche Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter abwickeln können. Alle anderen Unternehmen sind auf die wenigen geöffneten Kassen angewiesen.

Über welchen der fünf möglichen Wege – Pensionskasse oder Pensionsfonds, Direktversicherung, Unterstützungskasse oder Direktzusage – und bei welchem Anbieter eine betriebliche Altersvorsorge stattfinden soll, entscheidet der Arbeitgeber. Wird die Vorsorge über eine Pensionskasse organisiert, hat das Vorteile, denn es sind gleich drei Varianten staatlicher Förderung - Gehaltsumwandlung, Pauschalsteuer und Riester-Rente - möglich. Für Arbeitnehmer die häufig den Job wechseln stellen die hohen Provisionskosten bei Vertragsabschluss ein Problem dar. Mehr in der neuen Finanztest.
Autor: nnz

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