Mi, 11:14 Uhr
05.09.2012
Unter 57 Sekunden als Ziel
Erik Dallmann ist das Aushängeschild des Nordhäuser Schwimmvereins. Der Freistil-Spezialist schwimmt die 100 Meter in unter 58 Sekunden und zählt so zu den besten Schwimmern Thüringens, außerdem hält er in 57,59 Sekunden den Vereinsrekord über diese Strecke. Seit acht Jahren ist er inzwischen im Schwimmsport tätig...
Momentan studiert er in Dresden Elektrotechnik und schließt sich im Trainingsbetrieb dem Dresdner SC an, das vergangene Jahr trainierte Erik komplett in der Trainigsgruppe Berndt/Büntzel. Trotz der Entfernung Nordhausen - Dresden wird er auch bei den kommenden Wettkämpfen für den SV Nordhausen 90 starten und hat dafür große Ziele. Mit ihm sprach Johann Reinhardt.
Dallmann 2012 (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
nnz: Wie bist Du zum Schwimmen gekommen?
Erik Dallmann: Zum Schwimmen bin ich vor acht Jahren gekommen. Mit Fußball bei Wacker Nordhausen habe ich damals nicht die richtige Sportart für mich gefunden. Leider verzögerte sich mein Eintritt in den SV Nordhausen 90, weil Trainerin Frau Berndt mein Talent nicht sofort entdeckte. Ein Jahr später nahm mich Herr Junke in seiner Trainingsgruppe auf und förderte mich.
nnz: Wie verlief Deine bisherige Saison?
Erik Dallmann: Das Highlight der Saison war der Danish Swim Cup in Esbjerg. Dort bin ich die 200 Meter Freistil erstmals unter 2:10 Minuten geschwommen und habe das Finale über diese Strecke um nur zwei Sekunden verfehlt. Kurz darauf gewann ich auf der 100 Meter Freistil Strecke in meinem Jahrgang einen Wettkampf in Wittenberg. Außerdem erreichte ich das 200 Meter Freistil Finale bei den Thüringer Meisterschaften in Gera. Bis jetzt verläuft die Saison sehr gut für mich, es stehen aber auch noch einige Wettkämpfe aus.
nnz: Was siehst Du in deiner bisherigen Zeit als Schwimmer als dein bestes Rennen an?
Erik Dallmann: Mein bestes Rennen waren für mich die 100 Meter Freistil vor zwei Jahren in Heiligenstadt als ich das erste Mal unter einer Minute schwimmen konnte. Außerdem zähle ich, wie schon erwähnt, die 200 Meter Freistil in Dänemark dazu.
nnz: Welche Rennen bestreitest Du noch in der aktuellen Saison?
Erik Dallmann: Die Saison neigt sich so langsam dem Ende entgegen und trotzdem strebe ich eine Zeit von unter 57 Sekunden über 100 Meter Freistil an. Außerdem würde ich gerne noch eine weitere Verbesserung auf der 200 Meter Freistil Strecke erreichen. Auf den anderen Strecken möchte ich ebenfalls möglichst in Bestzeit anschlagen. Die Möglichkeit dazu habe ich beispielsweise noch bei den Thüringer Kurzbahnmeisterschaften in Arnstadt. Das oberste Ziel ist für mich die Saison verletzungsfrei abzuschließen und die Freude am Schwimmen zu behalten.
nnz: Was wird Dein nächster Wettkampf sein?
Erik Dallmann: Am kommenden Wochenende starte ich in Mühlhausen bei deren Stadtmeisterschaften im Mehrkampf und in der Staffel. Wenn alles gut läuft möchte ich einen Platz auf dem Podest erreichen, allerdings steht noch nicht genau fest wer noch am Start sein wird.
nnz: Wie sieht Deine Wettkampfvorbereitung aus?
Erik Dallmann: Ein bis zwei Monate intensives Training mit vier Trainingseinheiten pro Woche und optimale Regeneration sind für mich vor Wettkämpfen sehr wichtig. Dazu gehört auch eine bewusste Ernährung mit vielen Eiweißen. Wenn dies alles reibungsfrei verläuft springt im Wettkampf hoffentlich eine gute Leistung heraus.
Momentan absolvierst Du ein Elektrotechnik Studium an nnz: der TU in Dresden. Wie lässt sich das mit dem Sport vereinbaren?
Erik Dallmann: Nachdem ich jetzt in Dresden studiere werde ich versuchen beim Dresdner SC unterzukommen um während des Studiums weiter zu trainieren. Nach den ersten Monaten kann ich aber erst sagen wie intensiv ich noch trainieren kann und inwiefern ich die Balance zwischen Lernen und Sport gefunden habe. Trotzdem werde ich weiterhin für den SV Nordhausen 90 an den Start gehen.
nnz: Siehst Du im Schwimmverein schon einen Nachfolger für dich was die Leistungen angeht?
Erik Dallmann: Ich denke in Zukunft wird der Schwimmverein gut aufgestellt sein. Man muss aber abwarten wie viele Schwimmer dem Verein über die Jahre hinweg erhalten bleiben. Ansonsten finde ich es schade, dass die Generation nach mir ein bisschen fehlt. Als Nachfolger sehe ich Clemens Grafe. Wenn er weiter so trainiert wird er mich eines Tages abhängen.
nnz: Neben dem Schwimmen bist du auch beim Scheunenhof-Triathlon gestartet, außerdem trainierst du häufig auch Radfahren und Laufen. Wie kommt es zu dieser Vielfältigkeit?
Erik Dallmann: Zum Triathlon bin ich durch die Sparkassen Staffel beim Scheunenhof-Triathlon gekommen. Hier habe ich immer als Schwimmer ausgeholfen. Nach einigen Jahren wollte ich selbst starten, habe dafür trainiert und bin bis heute dabei geblieben. Ansonsten hat Triathlon aber eine untergeordnete Rolle. Das Schwimmen steht an erster Stelle, wenn es die Zeit hergibt werde ich zu einem Triathlon aber nicht nein sagen.
nnz: Vielen Dank für das Gespräch.
Autor: redMomentan studiert er in Dresden Elektrotechnik und schließt sich im Trainingsbetrieb dem Dresdner SC an, das vergangene Jahr trainierte Erik komplett in der Trainigsgruppe Berndt/Büntzel. Trotz der Entfernung Nordhausen - Dresden wird er auch bei den kommenden Wettkämpfen für den SV Nordhausen 90 starten und hat dafür große Ziele. Mit ihm sprach Johann Reinhardt.
Dallmann 2012 (Foto: blitzlicht-nordhausen.de)
nnz: Wie bist Du zum Schwimmen gekommen?Erik Dallmann: Zum Schwimmen bin ich vor acht Jahren gekommen. Mit Fußball bei Wacker Nordhausen habe ich damals nicht die richtige Sportart für mich gefunden. Leider verzögerte sich mein Eintritt in den SV Nordhausen 90, weil Trainerin Frau Berndt mein Talent nicht sofort entdeckte. Ein Jahr später nahm mich Herr Junke in seiner Trainingsgruppe auf und förderte mich.
nnz: Wie verlief Deine bisherige Saison?
Erik Dallmann: Das Highlight der Saison war der Danish Swim Cup in Esbjerg. Dort bin ich die 200 Meter Freistil erstmals unter 2:10 Minuten geschwommen und habe das Finale über diese Strecke um nur zwei Sekunden verfehlt. Kurz darauf gewann ich auf der 100 Meter Freistil Strecke in meinem Jahrgang einen Wettkampf in Wittenberg. Außerdem erreichte ich das 200 Meter Freistil Finale bei den Thüringer Meisterschaften in Gera. Bis jetzt verläuft die Saison sehr gut für mich, es stehen aber auch noch einige Wettkämpfe aus.
nnz: Was siehst Du in deiner bisherigen Zeit als Schwimmer als dein bestes Rennen an?
Erik Dallmann: Mein bestes Rennen waren für mich die 100 Meter Freistil vor zwei Jahren in Heiligenstadt als ich das erste Mal unter einer Minute schwimmen konnte. Außerdem zähle ich, wie schon erwähnt, die 200 Meter Freistil in Dänemark dazu.
nnz: Welche Rennen bestreitest Du noch in der aktuellen Saison?
Erik Dallmann: Die Saison neigt sich so langsam dem Ende entgegen und trotzdem strebe ich eine Zeit von unter 57 Sekunden über 100 Meter Freistil an. Außerdem würde ich gerne noch eine weitere Verbesserung auf der 200 Meter Freistil Strecke erreichen. Auf den anderen Strecken möchte ich ebenfalls möglichst in Bestzeit anschlagen. Die Möglichkeit dazu habe ich beispielsweise noch bei den Thüringer Kurzbahnmeisterschaften in Arnstadt. Das oberste Ziel ist für mich die Saison verletzungsfrei abzuschließen und die Freude am Schwimmen zu behalten.
nnz: Was wird Dein nächster Wettkampf sein?
Erik Dallmann: Am kommenden Wochenende starte ich in Mühlhausen bei deren Stadtmeisterschaften im Mehrkampf und in der Staffel. Wenn alles gut läuft möchte ich einen Platz auf dem Podest erreichen, allerdings steht noch nicht genau fest wer noch am Start sein wird.
nnz: Wie sieht Deine Wettkampfvorbereitung aus?
Erik Dallmann: Ein bis zwei Monate intensives Training mit vier Trainingseinheiten pro Woche und optimale Regeneration sind für mich vor Wettkämpfen sehr wichtig. Dazu gehört auch eine bewusste Ernährung mit vielen Eiweißen. Wenn dies alles reibungsfrei verläuft springt im Wettkampf hoffentlich eine gute Leistung heraus.
Momentan absolvierst Du ein Elektrotechnik Studium an nnz: der TU in Dresden. Wie lässt sich das mit dem Sport vereinbaren?
Erik Dallmann: Nachdem ich jetzt in Dresden studiere werde ich versuchen beim Dresdner SC unterzukommen um während des Studiums weiter zu trainieren. Nach den ersten Monaten kann ich aber erst sagen wie intensiv ich noch trainieren kann und inwiefern ich die Balance zwischen Lernen und Sport gefunden habe. Trotzdem werde ich weiterhin für den SV Nordhausen 90 an den Start gehen.
nnz: Siehst Du im Schwimmverein schon einen Nachfolger für dich was die Leistungen angeht?
Erik Dallmann: Ich denke in Zukunft wird der Schwimmverein gut aufgestellt sein. Man muss aber abwarten wie viele Schwimmer dem Verein über die Jahre hinweg erhalten bleiben. Ansonsten finde ich es schade, dass die Generation nach mir ein bisschen fehlt. Als Nachfolger sehe ich Clemens Grafe. Wenn er weiter so trainiert wird er mich eines Tages abhängen.
nnz: Neben dem Schwimmen bist du auch beim Scheunenhof-Triathlon gestartet, außerdem trainierst du häufig auch Radfahren und Laufen. Wie kommt es zu dieser Vielfältigkeit?
Erik Dallmann: Zum Triathlon bin ich durch die Sparkassen Staffel beim Scheunenhof-Triathlon gekommen. Hier habe ich immer als Schwimmer ausgeholfen. Nach einigen Jahren wollte ich selbst starten, habe dafür trainiert und bin bis heute dabei geblieben. Ansonsten hat Triathlon aber eine untergeordnete Rolle. Das Schwimmen steht an erster Stelle, wenn es die Zeit hergibt werde ich zu einem Triathlon aber nicht nein sagen.
nnz: Vielen Dank für das Gespräch.

