Do, 16:49 Uhr
18.12.2003
Richtig nah an der Praxis
Nordhausen (nnz). An der Fachhochschule Nordhausen hat Andy Armbrecht heute seine Diplomarbeit vorgestellt. Das Ding bekam die 1,3 als Note. Was noch wichtiger ist, sie ist quasi eine Anleitung zum Handeln in Nentzelsrode.
Wenn die kreiseigene Deponie in Netzelsrode im Jahr 2005 ihre Tore schließen würde, dann würde trotzdem noch rund 100 Jahre Sickerwasser austreten, dann müssten noch rund 30 Jahre Deponiegase verarbeitet werden. So beschrieb heute Prof. Gerd-Rainer Vollmer die eine Variante, die sich für den Gebührenzahler als Horrorszenario darstellen könnte. Schließlich müsse das alles bezahlt werden, die Einnahmen aber würden fehlen. Die andere Variante, die stellte wissenschaftlich der junge Mann aus Leinefelde vor. Prof. Vollmer als sein Mentor hat sie quasi ins Populäre für die nnz-Leser übersetzt:
Auf Grund der Verhandlungen mit der Firma Rethmann, sollen die Abfälle in Nentelsrode mechanisch getrennt werden. Die heizwertstarke Fraktion, die wird irgendwo thermisch behandelt, zu gut deutsch, sie wird verbrannt. Was übrig bleibt, das ist die heizwertarme Fraktion. Die soll verrotten und schließlich deponiert werden. Andy Armbrecht wollte das genau in Form von Stoffströmen untersuchen. Also wurde eine Menge Restabfall nach Brandenburg zum Trennen gebracht. Die heizwertarme Fraktion des Abfalls wurde in Peine in einem so genannten Rottetunnel vorverrottet und dann nach Nentzelsrode zur Nachrottung gebracht.
Und siehe da, was sich die Wissenschaftler theoretisch ausgedacht hatten, das funktionierte in der Praxis. Andy Armbrecht hat das alles untersucht, analysiert, berechnet und in seine Diplomarbeit geschrieben. Das Werk wird also nicht in irgendwelchen Regalen der Fachhochschule verstauben, sondern es wird in der Praxis benötigt. Und der Gebührenzahler im Landkreis Nordhausen sollte es dem jungen Studenten ab 2005 danken. Übrigens war Andy Armbrecht auch vom Regionalmanagement in Nordhausen unterstützt worden.
Autor: nnzWenn die kreiseigene Deponie in Netzelsrode im Jahr 2005 ihre Tore schließen würde, dann würde trotzdem noch rund 100 Jahre Sickerwasser austreten, dann müssten noch rund 30 Jahre Deponiegase verarbeitet werden. So beschrieb heute Prof. Gerd-Rainer Vollmer die eine Variante, die sich für den Gebührenzahler als Horrorszenario darstellen könnte. Schließlich müsse das alles bezahlt werden, die Einnahmen aber würden fehlen. Die andere Variante, die stellte wissenschaftlich der junge Mann aus Leinefelde vor. Prof. Vollmer als sein Mentor hat sie quasi ins Populäre für die nnz-Leser übersetzt:
Auf Grund der Verhandlungen mit der Firma Rethmann, sollen die Abfälle in Nentelsrode mechanisch getrennt werden. Die heizwertstarke Fraktion, die wird irgendwo thermisch behandelt, zu gut deutsch, sie wird verbrannt. Was übrig bleibt, das ist die heizwertarme Fraktion. Die soll verrotten und schließlich deponiert werden. Andy Armbrecht wollte das genau in Form von Stoffströmen untersuchen. Also wurde eine Menge Restabfall nach Brandenburg zum Trennen gebracht. Die heizwertarme Fraktion des Abfalls wurde in Peine in einem so genannten Rottetunnel vorverrottet und dann nach Nentzelsrode zur Nachrottung gebracht.
Und siehe da, was sich die Wissenschaftler theoretisch ausgedacht hatten, das funktionierte in der Praxis. Andy Armbrecht hat das alles untersucht, analysiert, berechnet und in seine Diplomarbeit geschrieben. Das Werk wird also nicht in irgendwelchen Regalen der Fachhochschule verstauben, sondern es wird in der Praxis benötigt. Und der Gebührenzahler im Landkreis Nordhausen sollte es dem jungen Studenten ab 2005 danken. Übrigens war Andy Armbrecht auch vom Regionalmanagement in Nordhausen unterstützt worden.

