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Do, 14:45 Uhr
23.08.2012

Zu schnell unterwegs

Beamte des Nordhäuser Inspektionsdienstes hatten am Donnerstagmorgen ihr Messgerät zur Geschwindigkeitsüberwachung in der Leimbacher Straße der Kreisstadt aufgebaut. Die Ergebnisse wie immer mit dem bekannten Klick...


In 90 Minuten wurden 15 Autos angehalten, weil sie deutlich zu schnell unterwegs waren. Für sieben Kraftfahrer blieb es bei einem Verwarnungsgeld. Gegen acht weitere wurden Anzeigen aufgenommen. Sie erhalten demnächst Post aus der Zentralen Bußgeldstelle. Zwei von ihnen müssen mit einem Fahrverbot rechnen.

Erlaubt sind an der Messstelle 30 km/h. Der Schnellste war mit 72 Stundenkilometer gemessen worden.
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
23.08.2012, 17:04 Uhr
Es wird noch zu wenig geblitzt
Mich traf es neulich auch und sogar dreimal hintereinander in Petersdorf: 15 - 25 Euro. Ich finde das voll in Ordnung. Seitdem halte ich die Geschwindigkeitsbegrenzungen noch besser ein, als zuvor meist schon. Und ich glaube, seitdem die Stadt die neuen, im nicht sichtbaren Bereich blitzenden Messgeräte einsetzt, wird im Schnitt langsamer gefahren.

Immer wieder sollte man sich vor Augen führen, wie drastisch sich der Bremsweg durch wenige km/h mehr verlängert, vor allem bei Regen. Wenn morgens die Leute auf Arbeit fahren, gehen auch die ABC-Schützen zur Schule. In Wohngebieten und an Schulen und Kindergärten halte ich die Blitzerei für eine berechtigte Abzocke. Allerdings wünsche ich mir noch mehr derartige Kontrollen. Und ich wünsche mir auch die Bestrafung von Schleichern. In letzter Zeit habe ich dienstlich öfter im Harz zu tun und fast immer hat man irgendwo zwischen Ilfeld und Wendefurh einen oder mehrere relaxende Urlauber vor sich. Mit 50-60 zuckeln sie den Harz hinauf und scheren sich nicht um die Schlange, die sich hinter ihnen aufbaut. Dabei wird ein solches Verhalten im Sinne einer Nötigung bestraft - wenn das Auge des Gesetzes in der Nähe ist.
Wolfi65
24.08.2012, 08:22 Uhr
Stimme ich zu, Herr Schwarzberg
Gute Stellplätze für stationäre Geräte wären die Strasse der Jugend, äh Wallrothstrasse, Höhe Abzweig zum Alten Tor.(Beide Fahrtrichtungen HG 50km/h)
An der Ortverbindungsstrasse nach Petersdorf in der Senke,Abzweig zur Alten Ziegelei.(Beide Fahrtrichtungen HG 50 km/h)
An der Ortsverbindungsstrasse Bucholz - Petersdorf, in der 70 km/h Zone(Beide Richtungen)
Dort müßten die Blitzer eigentlich auf ihre "Kosten" kommen.
Retupmoc
24.08.2012, 10:31 Uhr
Wegelagerei
Und Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen - es ist und bleibt Wegelagerei. Erwischt werden Leute wie Sie, Herr Schwarzberg, die von der Arbeit kommend ein paar km/h zu schnell fahren. Der Arbeitstag war lang oder man hat dringende Termine.

Die wirklichen Raser erwischt man allerdings damit nicht. Leute, die wie gestern Nacht mit 200 auf der Autobahn an mir vorbeischießen, obwohl an dem Stück nur 100 erlaubt sind. Oder die Irren, die Samstag und Sonntag vormittag( also gegen 3 oder 4 )durch meine Wohnstraße brettern und laut hupend mit Tempo 80 - 100 die Leute wecken.

Aber dazu müsste man ja Nachtschicht schieben. Dazu sind Jendrickes und Wenglers Kollegen nur nicht bereit. Sie lassen lieber den Bürger zahlen, der wenige km/h zu schnell ist. Und das ist Wegelagerei um die Stadtkasse zu füllen.
Es wird halt nicht zu wenig geblitzt, sondern nicht dort, wo es nötig wäre. Bei den Leuten die wirklich rasen, die besoffen aus der Disco kommend andere gefährden usw.

Und was die liebe Schule in Petersdorf betrifft, ich sehe gern ein, das man zahlen muß, wenn man zu schnell ist. Aber was ist eigentlich mit den Zeitgenossen die vor dem Kindergarten parken, weil Sie zu bequem sind gegenüber in die Parkbucht zu fahren. Diese Leute halten den Verkehr auf, kann man da nicht auch Knöllchen verteilen. Damit Nordhausen reich wird.
Wolfi65
24.08.2012, 12:08 Uhr
Geht gar nicht
Wer die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten nach Abzug der Toleranzen erheblich überschreitet, ist ein Raser! Da gibt es kein wenn und aber. Wo 50 km/h stehen, müssen 50 km/h gefahren werden. Fertig ist der Lack.

Wenn aber ein Fahrer Namens Retupmoc schneller fahren muss, weil er nach einem langen, langen Arbeitstag unbedingt einen Teil seines Stundenlohnes der Strassverkehrsbehörde überweisen will, der sollte das tun.
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