Fr, 18:06 Uhr
12.12.2003
nnz-Forum: Entsorgung gesichert?
Nordhausen (nnz). Der Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen ist wieder mal ein Thema im nnz-Forum. Die Bündnisgrünen im Eichsfeld melden sich zu Wort.
Die Bürgerinitiative "Sauberes Staßfurt" teilt mit, dass die Fa. Rethmann offensichtlich nicht mehr ernsthaft die Errichtung der Müllverbrennungsanlage in Staßfurt anstrebt, da die notwendigen Verfahrensschritte verschleppt oder überhaupt nicht durchgeführt werden. Nach Staßfurt sollte ab 2005 der Löwenanteil des Restmülls Nordthüringens gekarrt werden und thermisch "verwertet" werden.
Es ist natürlich - auf jeden Fall in den Augen der GRÜNEN - nur zu begrüßen, wenn eine Müllverbrennungsanlage nicht gebaut wird, da Müllverbrennung in der Form nicht nur unökologisch, sondern auch besonders unökonomisch ist. Nicht ohne Grund wehren sich Staßfurter Bürger energisch gegen dieses Projekt.
Andererseits kommt dadurch nun der Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN), der die Restmüllbehandlung Nordthüringens ab 2005 in die Hände von Rethmann gelegt hat, möglicherweise in ein Entsorgungsvakuum. Resümierend ist festzustellen, dass im Jahr 2003 nichts passiert ist und 2004 wohl auch nichts passieren wird und es zu einer dauerhaften Zeitverzögerung kommen wird, die eine Steigerung der Kosten befürchten lässt. Diese Erfahrung hat man mit Rethmann in schmerzlicher Weise bereits im Jerichower Land gemacht, wo hinterher das zweieinhalbfache der zugesagten Kosten bezahlt werden mussten.
Hier wäre es wirklich an der Zeit, dass zumindest der ZAN-Vorsitzende, Dr. Werner Henning, hierzu eine klare Position bezieht und konkret sagt, was Sache ist und den Gebührenzahler nicht nur mit Hinhaltetaktik und Das-klappt-schon-Parolen weiter im Dunkel lässt. Oder sollten am Ende die Millionensummen für eine fachgerechte Beratung nur ausgegeben worden sein, dass der Zweckverband mit leeren Händen dasteht?!
Michael Hoffmeier, Bündnis 90/Die Grünen
Autor: nnzDie Bürgerinitiative "Sauberes Staßfurt" teilt mit, dass die Fa. Rethmann offensichtlich nicht mehr ernsthaft die Errichtung der Müllverbrennungsanlage in Staßfurt anstrebt, da die notwendigen Verfahrensschritte verschleppt oder überhaupt nicht durchgeführt werden. Nach Staßfurt sollte ab 2005 der Löwenanteil des Restmülls Nordthüringens gekarrt werden und thermisch "verwertet" werden.
Es ist natürlich - auf jeden Fall in den Augen der GRÜNEN - nur zu begrüßen, wenn eine Müllverbrennungsanlage nicht gebaut wird, da Müllverbrennung in der Form nicht nur unökologisch, sondern auch besonders unökonomisch ist. Nicht ohne Grund wehren sich Staßfurter Bürger energisch gegen dieses Projekt.
Andererseits kommt dadurch nun der Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN), der die Restmüllbehandlung Nordthüringens ab 2005 in die Hände von Rethmann gelegt hat, möglicherweise in ein Entsorgungsvakuum. Resümierend ist festzustellen, dass im Jahr 2003 nichts passiert ist und 2004 wohl auch nichts passieren wird und es zu einer dauerhaften Zeitverzögerung kommen wird, die eine Steigerung der Kosten befürchten lässt. Diese Erfahrung hat man mit Rethmann in schmerzlicher Weise bereits im Jerichower Land gemacht, wo hinterher das zweieinhalbfache der zugesagten Kosten bezahlt werden mussten.
Hier wäre es wirklich an der Zeit, dass zumindest der ZAN-Vorsitzende, Dr. Werner Henning, hierzu eine klare Position bezieht und konkret sagt, was Sache ist und den Gebührenzahler nicht nur mit Hinhaltetaktik und Das-klappt-schon-Parolen weiter im Dunkel lässt. Oder sollten am Ende die Millionensummen für eine fachgerechte Beratung nur ausgegeben worden sein, dass der Zweckverband mit leeren Händen dasteht?!
Michael Hoffmeier, Bündnis 90/Die Grünen
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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