Kommentare
Bodo Schwarzberg
14.08.2012, 22:39 Uhr
Ideologie des Geldes tötet auch
Sie möchten an Jene erinnern, die, so sagten Sie, sehr geehrter Herr Dr. Zeh, den Verhältnissen in der DDR entfliehen wollten und dabei getötet wurden. Es ist wichtig und richtig, an diese Menschen zu denken und mit ihrem sinnlosen Tod den Freiheitsgedanken unserer Ordnung zu begründen. Warum aber vergessen Sie in Ihrem Gedenken jene Milliarde Menschen, die heute ihren von Hunger, Umweltzerstörung und tiefster Armut geprägten Verhältnissen entfliehen zu versuchen und an den schier unüberwiundbaren Hürden scheitern, die ihnen die Ideologie des Geldes gesetzt haben. Hundertausende von ihnen bezahlen die Aussichtslosigkeit, an ihrer Situation etwas zu ändern, vorzeitig mit ihrem Leben. Kinder, Frauen, Alte. Warum lassen sie diese unter den Tisch fallen Herr Dr. Zeh? Warum tun Sie so, als sei das, was wir heute haben der Stein der Weisen, nach dem die Menschheit seit Jahrtausenden suchte? Für unser Land mögen Sie mit Ihrer Einschätzung in den Augen vieler Menschen recht haben. Die aus unumstößlichen und daher gern ignorierten Fakten ableitbare Unfähigkeit unseres Systems aber, die grundlegenden Probleme dieses Planeten zu lösen, führt zu Millionen Toten, - auch wenn sich Morde wie an der Mauer nur selten nachweisen lassen. Ein verantwortlicher Politker von heute sollte den Blick über den Tellerrand nicht scheuen und zugeben, dass das Bestreben nach immer mehr Besitz zu einem ebensolchen Fanatismus und ideologischer Verblendung führen kann, wie einst der Wunsch der DDR-Oberen, zwischen Elbe und Oder den Himmel auf Erden zu schaffen. Die Folgen kennen Sie: Bankenkrise, Eurokrise, Gipsabbau, tödlicher Klimawandel, Artensterben, Bevölkerungsexplosion mit all ihren Folgen und so weiter.
Ich finde es traurig, dass ich nun schon wieder eine Selbstbeweihräucherung der Herrschenden wie zu DDR-Zeiten erleben muss. Dabei täte eine selstkritische Betrachtung unserer Ordnung bitter not.Denn nur sie ist es, die das Dilemma, dass sie sich selbst eingebrockt hat, auch auslöffeln kann. Alle anderen Alternativen versagen noch mehr, wie wir aus leidvoller Erfahrung wissen.Wir aber in den superreichen Ländern, die zweieinhalb Erden zur Befriedigung ihrer Wohstandsgelüste benötigten, sind es den Ärmsten der Armen schuldig,sie und die Ursachen ihrer Armut nicht zu vergessen. Gerade an einem solchen Tag nicht und auch, wenn ihr Hungertod im juristischen Sinne kein Mord sein sollte.
Wolfi65
15.08.2012, 08:34 Uhr
Die Ideologie des Geldes
Warum wird so auf die "Unfreiheit" in der DDR geschimpft, wenn es Tausenden von Arbeitslosen in der BRD nicht viel besser geht? Kaum ein noch Noch-Arbeitnehmer traut sich von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung in der Firma seines Arbeitgebers Gebrauch zu machen, wenn es um die Beseitigung von Missständen geht, weil sonst sein Arbeitsplatz als "gefährdet" erscheint.
Wer in der BRD erst einmal unten ist, der hat nicht mehr viel zu lachen. Da nützt auch das CDU-FDP Märchen von der großen Freiheit nichts. Die Arbeitslosen von heute, sind die Renten-Bettler von morgen.
Frau von der Leyen hat aber jetzt schon große Angst vor der Antragsflut auf auf die Zuschuss- Sozialrente. Man kann es drehen und wenden wie man will.
Wer schlanke Unternehmen haben will, wird die vielen Arbeitslosen aus der Staatskasse bezahlen müssen und werden.
Wenn nicht, dann ist die Demokratie mal wieder am Ende...
Thomas Fichtner
15.08.2012, 11:52 Uhr
Die lautesten Verurteiler der Mauer...
bauen derweilen intensiv an der Festung Europa...
Und was sich am Montag mancherorts die JU dieses Jahr wieder geleistet hat...man man man. Das läßt nicht nur am gesunden Menschenverstand zweifeln.
Retupmoc
15.08.2012, 13:53 Uhr
Gegenwind
Herr Dr. Zeh spüren Sie den Gegenwind. Es ist die Zeit gekommen, in der sich kluge Menschen in Ost und Westb langsam gegen Ihren menschenverachtenden Kapitismus wehren. Ja an der Mauer sind Menschen gestorben ( manche wurden allerdings einfach als tot geführt, obwohl sie noch lebten - siehe Zeitung vom Montag ) - und man sollte um jeden einzelnen von Ihnen trauern. Trauern weil die DDR - Regierung nicht den Mut hatte, die Grenzen zu öffnen, damit die Leute sehen, was der Kapitalismus mit Ihnen anstellt. Ich wette 90 Prozent wären ganz schnell wieder in die DDR zurückgekommen. ABER : Es ist schön über die Dinge zu palavern, die 23 Jahre schon Geschichte sind. Kümmern Sie sich mal lieber um die Opfer des Staatskapitalismus der BRD, die vor allem der angeblich Christlichen und der Freiheitlichen Partei aktuell zum Opfer fallen.
Janko
15.08.2012, 15:17 Uhr
nein, retupmoc,
herr zeh spührt den gegenwind nicht. kein politiker spürt irgendwelchen gegenwind. die lesen nämlich die kommentarspalte der nnz nicht. und mehr wind wird nicht gemacht.
Nörgler
16.08.2012, 07:30 Uhr
Ehrlichkeit
Sehr geehrter Herr Dr.Zeh, der Mauertoten hätten Sie, wenn Sie den Mut gehabt hätten, ja schon "öffentlich" zu DDR- Zeiten gedenken können, wenn Ihnen das so wichtig ist, und nicht erst nach der Wende. Aber dann hätten Sie sicher keinen Dr.-Titel erwerben können. Nach der Wende "oben" angekommen als Minister in verschiedenen Bereichen ist es natürlich auch "schwierig" Kritik am derzeitigen System zu üben. Weil dann wäre der Ministerposten futsch gewesen. Ehe man Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit von anderen fordert, sollte jeder bei sich selbst anfangen.
Und mit der freien Meinungsäußerung ist das so eine Sache. Wenn jeder Berufstätige oder auch Politiker seine Meinung frei äußern würde, hätten sehr viele keinen Job mehr. Sie schreiben in Ihrem Artikel weiter, dass ein Rahmen für ein Miteinander in sozialer Ausgewogenheit geschaffen werden soll. Sie bleiben die Antwort schuldig, nämlich wie der "Rahmen" aussehen soll. Aber vielleicht könnten Sie die Antwort ja noch geben.
W.Roßmell
16.08.2012, 10:48 Uhr
Gegenwind spürt Herr Zeh wohl wirklich nicht janko, denn...
er spricht einfach nur so, wie es die Situation und "seine Politik" gerade erfordert. Ich stimme vielen meiner Vorschreiber zu, die erstaunt sind, dass Herr Dr. Zeh jetzt an die vielen Mauertoten erinnert, es aber zu DDR-Zeiten nie öffentlich getan hat!
Ich habe seinen letzten Abschnitt sehr intensiv gelesen und staune schon sehr, wie "wohltuend er gerade jetzt die Kommunalpolitik beim Ringen um die Bewältigung und bei der Lösung der Sachaufgaben im Vorrang vor ideologischen Grundsatzdebatten erlebt". Klar ist es uns Bürgern egal, ob die Sanierung der Schule, neue Spielplätze in Kindergarten oder der reparierte Gehweg auf Initiative von rot, schwarz, gelb oder grün zurückgeht!
Die Hauptsache ist doch, dass die Stadt "die Grundbedürfnisse der Menschen befriedigt und dass dies im Rahmen für ein Miteinander in sozialer Sicherheit erfolgt! Und dann setzt das die Bereitschaft zum Kompromiss voraus, zumal in der Kommune die Menschen die Politik hautnah unmittelbar erleben können", wie Sie selbst Schreiben. Und genau an dieser Stelle habe ich meine Zweifel Herr Dr. Zeh! Wo bleibt denn Ihr Zusage zum Miteinander, zu mehr Bürgerbeteiligung bei sicher nicht immer leichten Entscheidungen, wenn ich da nur an die Biogasanlage denke, für die Sie sich und der Stadtrat stark machen? Wer die letzten Wochen die öffentliche Politik verfolgt hat, der hat feststellen müssen, dass selbst Politiker am EEG-Gesetz zweifeln, solche Biomethananlagen ablehnen und nicht mehr nur die zwangsläufigen Preissteigerungen immer nur auf das "Volk" abwälzen können und dass diese Politik überdacht werden muss! Sie wollen für ein Miteinander und für einen Kompromiss mit den Bürgern bereit sein, aber gekommen ist bisher doch noch nichts! Mir fehlen die Antworten auf die Petition der Bürger, die Sie am 17.07.12 überreicht bekommen haben! Inzwischen sind über 4 Wochen vergangen, aber keine Reaktion von Ihnen festzustellen! Die Stadtväter scheinen untätig zu sein oder versuchen im Hintergrund ohne ihre Bürger wieder heimlich etwas durchzusetzen, denn wie sind die "Fotofahrten" der EVN Verantwortlichen rund um den geplanten Standort Himmelgarten zu bewerten?
Wie darf man Ihr Schweigen verstehen? Nicht nur Worte sprechen, sondern auch mit Daten untermauern und beweisen, dass Ihnen "Ihre Bürger" und deren Grundbedürfnisse im Miteinander von sozialer Ausgewogenheit wichtig sind, erst dann glauben wir Ihnen wieder! Wir erwarten einfach nur Antworten und das nicht nur ich, sondern sehr sehr viele Bürger dieser Stadt, denn Zeit für die Antworten hatten Sie bereits genug!
Pressesprecher Stadt Nordhausen
17.08.2012, 09:06 Uhr
Zur Biomethan-Petition der Bürgerinitiative
Zuerst bittet die Stadtverwaltung die Petenten um Verständnis, dass sie die laut Geschäftsordnung des Stadtrats vorgesehen Monatsfrist zur Beantwortung von Bürgeranfragen voll ausnutzt und evtl. kurz überschreitet. Die Beantwortung der Petition der jüngsten Stadtratssitzung dürfte spüätestens am Montag die Petenten erreichen.
Allerdings ist das Thema Biomethanlage – nicht zuletzt wegen der zahlreichen Bürgerbedenken – von besonderer Brisanz und Bedeutung und Tragweite; entsprechend fundiert – und eben nicht leichtfertig - sollten auch die Antworten der Verwaltung sein. Dies ist letztlich auch im Interesse der Petenten, die das Recht auf seriöse Beantwortung haben
Ein fundierte Beantwortung setzt wiederum Rücksprache mit allen anderen beteiligten Fachbereichen voraus. Deshalb wird auch ein angemessener Zeitraum zur Reaktion benötigt. Parallel dazu wird natürlich auch an der Substanz des Sachverhalts selbst gearbeitet – zum Beispiel die Vorbereitung der Einberufung einer Arbeitsgruppe zum Thema, um die weiteren Zusagen einzuhalten, u.a. die ergebnisoffene Prüfung aller geeigneten Standorte.
Von einer Terminzusage an die Bürgerinitiative zur Beantwortung mit Termin 1. August ist nichts bekannt. Wäre dieses Datum gefordert worden, hätte man seitens der Verwaltung darauf hingewiesen, dass innerhalb dieser kurzen Zeit keine seriöse Beantwortung möglich ist.
Patrick Grabe, Pressesprecher Stadt Nordhausen
dirfido
17.08.2012, 15:48 Uhr
gewaltsame Durchsetzung hat allerdings immer ins Unglück geführt
Große Worte, die schnelle zu prüfen sind!
Die fundierte Antwort zur Petition hätte auch öffentlich erfolgen können – müssen (die Petition war ja auch öffentlich verlesen worden). Eine seriöse Beantwortung anzukündigen, nach mehreren Wochen des Schweigens, erzeugt eine gewisse Erwartungshaltung! Es ist zu befürchten, dass diese großen Worte ohne Inhalt bleiben werden. Was hätte das lange Schweigen und der Verweis auf den (unbekannten) Termin sonst zu bedeuten? Die Petition liegt schriftlich vor und vermutlich hat sie keiner richtig gelesen. Sonst wäre (mit Sicherheit) einem Bearbeiter der Termin aufgefallen! Aufgezeichnet ist die Stadtratssitzung auch …. vermutlich auch nur im Schnelldurchlauf (nicht) angesehen.
Was können wir dem Statement der Stadt sonst noch entnehmen?
Zitat: Parallel dazu wird natürlich auch an der Substanz des Sachverhalts selbst gearbeitet – zum Beispiel die Vorbereitung der Einberufung einer Arbeitsgruppe zum Thema, um die weiteren Zusagen einzuhalten, u.a. die ergebnisoffene Prüfung aller geeigneten Standorte.
WOW! – Was heißt eigentlich u.a., bei welchen weiteren Zusagen?
Darf man es so interpretieren? >> Wir haben schon verbindliche Zusagen getroffen und müssen nun zusehen, dass wir da irgendwie durchkommen - Bürgerwille hin, Standort her! <<
Sollte es den Verantwortlichen wirklich entgangen sein? Ein großer Teil der Untertanen will diese Anlage nicht! Diese Bürger wollen Methangasanlagen nicht in Nordhausen-Ost, nicht in Bielen und auch nicht an einer anderen Stelle in der Stadt.
Oder sind die Verträge schon unter Dach und Fach, und wir veranstalten hier ein lächerliches Schattenboxen? Die Antwort kann binnen Sekunden gegeben werden und benötigt keine 4-wöchige Bearbeitungszeit.
Hier steht mehr auf dem Spiel, meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger. Es ist nicht weniger als ein Stück gelebte Demokratie, der Einblick in das Selbstverständnis unserer Politiker und Verwaltungen, die wir hier hautnah und unmittelbar erleben!
Die Frage ist: Sind wir mündige Bürger der Stadt Nordhausen oder doch nur Wahlzettel-Ausfüller? Die Mauer steht nicht mehr, die Zäune sind abgerissen und wieder steht die Frage im Raum: Ist es möglich Politik ohne oder gegen den Willen der Bürger zu betreiben?
Jeder Demokrat sagt: Nein, das zeigt die Geschichte an unzähligen Beispielen!
Als wohltuend würden viele Nordhäuser die Nachricht empfinden: Die Methangasanlage wird nicht gebaut, die vielen Millionen werden in die Attraktivität der Stadt Nordhausen investiert und junge Menschen werden nachhaltig zum Bleiben oder Kommen animiert."
Aber an diesem schönen Sommertag darf man etwas träumen …….. ist auch mal wohltuend!
Oder ist es doch schon ein Sonnenstich?
P.S. Ich hoffe, die Stadtverwaltung wird bei meinem nächsten Knöllchen auch so nachsichtig sein und auch volles Verständnis dafür aufbringen wenn ich die mir gesetzten Bearbeitungsfristen geringfügig überschreite.
W.Roßmell
17.08.2012, 19:12 Uhr
Danke dirfido, ...
besser hätte ich auch nicht antworten können! Das macht Mut für die Bürger und gibt hoffentlich dem OB und den Stadträten, sowie den Verantwortlichen der EVN zu denken! Warten wir nun ab, wann und wie man sich wieder zu Wort melden wird. Wichtig ist für uns auch die Anfrage an die Stadt, das Regenbogenhaus in Ost am 18.09.2012 für die Gründung der Bürgerinitiative nutzen zu können und durch eine positive Antwort schriftlich bestätigt wird, denn mündlich gab es bereits ein NEIN! Warum wohl...?
TeeEff
17.08.2012, 19:42 Uhr
Wehe aber ein Bürger...
überschreitet eine Frist, dann ist entweder etwas endgültig entschieden, oder aber er darf zahlen...da nimmt keiner Rücksicht auf die Umstände.
Schön das manche gleicher sind als andere. Aber das der Staat und seine Organe auch ungestraft Verbrechen begehen und dazu anstiften können wissen wir ja spätestens seit der Hellerei mit den Steuer-CDs,...(Plutoniumschmuggel, Waffenhandel, Embargoumgehung usw. sowie der Farce um den Verfassungsschutz nicht mitgerechnet)
Gudrun1974
18.08.2012, 08:41 Uhr
Warum sollte Stadtverwaltung Gebäude zur Verfügung stellen?
Das fehlt noch, dass die Stadtverwaltung ein öffentliches Gebäude zur Verfügung stellt, damit sich dort eine Minderheit trifft, um gegen eine vernünftige Sache Stimmung zu machen!
Dann will ich auch das Gebäude und hole die Mehrheit der Menschen dieser Stadt dort zusammen, um für die Biomethananlage zu arbeiten!
Diese vermeintliche Bürgerinitiative ist anmaßend - und lächerlich.
Wolfi65
18.08.2012, 08:55 Uhr
Verbrechen?
Der Staat begeht doch keine Verbrechen.
Maximal kommt es besonders in der Jüngsten Vergangenheit zu gewissen Unregelmäßigkeiten in Wirtschaft und Politik, welche man aber nicht besonders beachten sollte. So was renkt sich wieder ein!
@TeeEff
Bitte nicht so drastisch die Dinge beim Namen nennen, denn hier lesen auch jüngere Bürger mit.
TeeEff
18.08.2012, 10:38 Uhr
So so, Aufruf Minderheiteninteressen...
zu vernachlässigen. Interessant. Darf ich ihren festen Standpunkt zur FDGO demnach anzweifeln?
Im Übrigen sind diese 2200 Bürger die Unterschriften geleistet haben nicht unerhebliche Steuerzahler und damit Leute, die die Einrichtungen der Stadt mit finanzieren.
Sollte der potentielle Anteilseigner der Anlage, die Stadt Nordhausen, also die Möglichkeit sich zu organisieren verhindern, hat das mehr als nur ein Geschmäckle und vielleicht fällt einigen dann ein, dass das GG vor allem ABWEHRRECHTE des Bürgers gegen staatliche Willkür sichert.
Es steht Ihnen natürlich frei eine Gegeninitative zu organisieren.
Die Sinnhaftigkeit des Unternehmens wurde und wird aber mehr als nur bezweifelt - etliche Staaten erwägen in letzter Zeit z.B. endlich aus diesem Bioenergie-Unsinn auszusteigen und Studien wie auch konkrete Ereignisse belegen die Gefahren.
@Wolfi: Diese jungen Bürger sollten sich besser zeitig an Klartext gewöhnen, als Jahrzehntelang mit beschönigenden, verschleiernden Floskeln hirngewaschen zu werden und die Realität dann weder mehr sehen noch selbst denken zu können. Außerdem steht ihnen vorraussichtlich noch Schlimmeres als die nackte Wahrheit bevor.
W.Roßmell
18.08.2012, 10:45 Uhr
Zu Lachen kann mann wieder "nur"....
traurig Lachen, aber das kenne wir ja inzwischen von Ihnen! Sie sind einer der ganz wenigen Menschen, die uns ansprechen und ganz klar für den Bau einer solchen Anlage sind. Sie scheinen sicher auch weit weg von den geplanten Standorten zu wohnen und deshalb würde Ihnen das auch nichts ausmachen.
Sie haben sich ganz sicher auch noch nicht mit der Funktionsweise und dem Drum und Dran einer solchen Anlage beschäftigt zu haben. Aber die Bürger in NDH-Ost, Himmelgarten und auch Bielen denken da völlig anders, haben sich inzwischen auch sehr gut informiert und können das Für und Wider einschätzen!
Herr Lachen, na klar können Sie jederzeit eine Bürgerinitiative für eine solche Anlage gründen, dem steht doch nichts dagegen, nur Sie müssen für die Gründung einer BI ein öffentliches Gebäude nutzen und das kann Ihnen nun mal nur die Stadt zur Verfügung stellen! Stellen Sie doch mal den Antrag für das Regenbogenhaus, vielleicht wird ja Ihrem Wunsch entsprochen..., dann wissen wir erneut, wer wen unterstützt und wer nicht! Der OB, die Stadträte und auch die Verantwortlichen der EVN wollen jetzt auf "Teufel komm raus" eine Anlage bauen, die nach spätestens 20 Jahren aufgrund des Subvetionswegfalls vom Staat keine Gewinne mehr erzielen kann und das haben Fachleute wissenschaftlich bereits bewissen und öffentlich gemacht.
Aber Ihnen scheint es egal zu sein, ob weniger Getreide angebaut und dafür für teures Geld eingeführt, Strom, Wasser Land und Erzeugnisse des täglichen Lebens, Sprit u.v.m. teurer werden! Mann stopft mit so einer Anlage ein ganz kleines Loch und reißt ein viel größeres Neues auf und am Ende zahlt die Zeche der "kleine Bürger" und der sind Sie glaube auch! Warum gibt es denn schon Politiker, die öffentlich das EEG (Energieeinspeisegesetz!) überarbeitet haben wollen, weil die Bedenken immer größer werden, weil eben der Wunsch und das Ziel des EEG nicht realisierbar ist und man neue Löcher aufreißt? Glauben Sie mir "Lachen", die Bürger denken anders als Sie darüber und im Übrigen dürfen Sie auch mal im Internet nachverfolgen, wie "unsicher" solche Anlagen auch sind..., da möchten Sie Herr Lachen ganz sicher nicht 60 oder 90 m entfernt an einer solchen Anlage wohnen, mal ganz von den anderen Gefahren abzusehen...
Wir sind bereit und werden auch so die BI gründen, die Bürger erwarten das inzwischen auch aufgrund der ja inzwischen auch zugegebenen Überschreitung der Antworten auf die Fragen der Petition seitens des Rathauses...!
Gudrun1974
18.08.2012, 12:38 Uhr
Glaub ich nicht!
Ich glaube ganz einfach nicht, dass sich eine Bürgerinitiative in einem öffentlichen Gebäude gründen muss. Da ist eine Behauptung von Ihnen, die Sie sicher nicht belegen können. Wie so vieles anderes nicht. Die Debatte ist für mich heute beendet.
Ich hoffe, dass die Anlage kommt, weil es die Mehrheit so will. Und ich habe Stadträte gewählt, und gehe davon aus, dass diese entscheiden. Und nicht eine Minderheit aus einem Stadtteil.
-Insider-
18.08.2012, 13:02 Uhr
also
es wäre mir neu, dass man eine BI nur in einem öffentlichen Gebäude gründen kann...selbst wenn - hat bielen kein dorfgemeinschaftshaus? dort ginge das doch sicherlich problemlos...
ps. diese ganze diskussion ist wieder typisch nordhausen - unsachlich, unnötig emotional und voller vorverurteilungen gegenüber personen die man wahrscheinlich nicht einmal wirklich kennt.
-----7
18.08.2012, 17:14 Uhr
@Lachen
scheinbar wohnen Sie wirklich weit weg von den geplanten Gebieten? Ich jedenfalls möchte das in OST nicht haben. 2010 habe ich noch nahe Neckarwestheim gewohnt - dort ist ein AKW - nun wohne ich in NDH OST und soll wiederum gefährlich leben?
Und mal ehrlich - wem bringt dieses neue "Kraftwerk" etwas?
Allein schon Ihr Name "Lachen" hat es in sich - Sie wollen uns Nordhäuser doch nur auslachen. Wenn Sie Ihr Statement hier ernst meinen, warum dann nicht mit realem Namen? Ich schreibe hier auch nur noch mit meinem realen Namen. Und ich stehe zu dem, was ich hier schreibe. Hinter einem Nicknamen verstecke ich mich schon lange nicht mehr.
@Insider - diese Diskussion typisch Nordhausen zu nennen, ist schon fast diskriminierend und lässt vermuten, dass Sie nicht in NDH wohnen. Jeder Bürger hat das Recht, seine Meinung zu äußern und auch darüber zu diskutieren.
Gudrun1974
18.08.2012, 19:53 Uhr
Kernkraftwerk vers. Biogas? Ha, Ha!!
Jetzt haben wir ein vorläufiges Komödienfinale a la Bügerinitiative: Vergleich eines Kernkraftwerks mit einer Biogasanlage. Jetzt muss ich aber wirklich zusehen, dass ich vor Lachen in den Schlaf komme, Herr Körner.
Im übrigen: so ist sie eben die Energiewende: Heute KKW, morgen Biogas. Das ist das Leben - immer nahe am Tode vorbei:-)
Thomas Fichtner
19.08.2012, 12:37 Uhr
Benzinpreise...
sind besonders interessant wenn man den Ölkurs dazu vergleicht und weiss das der Barrelpreis ca. 40$ (1/3tel!) niedriger liegt als das letzte mal als diese Extrempreise aufgerufen wurden.
Aber der Staat verdient ja je 5 Cent Erhöhung 1 Cent via Märchensteuer mit.
Irgendwie müssen ja z.B. die mindestens 1,2 Mrd mehr für den Berliner Flughaben durch Bundesbeteiligung reinkommen.
PS: E10 ist eigentlich teurer als normales Benzin, wurde aber billiger verkauft als unverschnittenes, um es überhaupt loszuwerden - dies Kosten auf die anderen Sorten draufgeschlagen.
Also solltw dieser dann billiger werden. SOLLTE!
Sissi
19.08.2012, 18:44 Uhr
Das ist der Hammer
mit den Benzinpreisen, und besser wird es auf keinen Fall werden. Aber wie immer lassen wir Deutschen uns ja alles gefallen.
Mal Sonntags das Auto stehen lassen, und eine Radtour unternehmen, oder auch mal wandern.
W.Roßmell
19.08.2012, 20:04 Uhr
Lachen, ich hoffe sie haben gut geschlafen oder....
hatten vielleicht aufgrund Ihrer Schreibereien doch ein paar Probleme... Klar ist ein Atomkraftwerk nicht mit einer Biogasanlage zu vergleichen, aber es ist halt auch ein Kraftwerk! Und diese Art von Kraftwerken sind sogar anfälliger, als eben sichere Atomkraftwerke. Schauen Sie einfach mal ins Internet und lesen Sie nach, was es schon für Haverien und Unfälle mit solchen Biogasanlagen gab... Umgerechnet zur Anzahl Atomkraftwerke zu der Anzahl von Biogasanlagen, sehr sehr viel mehr, aber das wird Sie nicht weiter stören. Aber vielleicht haben Sie ja vor dem "Lachen in den Schlaf" zu kommen noch die Nachrichten gehört und festgestellt, dass in den USA aufgrund der Trockenheit nur ca. 40% der Maisernte eingefahren wurde und man sich Gedanken darüber macht, Mais zur Gas- bzw. Dieselgewinnung neu zu übederdenken..., weil es jetzt riesige Probleme gibt! Auch bei uns gibt es kein gleichmäßiges Wetter und immer die gleiche Garantie der Ernte, aber Mais anzubauen und anderes Getreide zu vernachlässigen und dieses teuer auf dem Weltmarkt einzukaufen, das ist eigentlich schon mehr als "nachdenkenswert". Aber an dieser Stelle wünsche ich Ihnen schon jetzt wieder eine "Gute Nacht" und man hört sich ja ganz sicher wieder...
W.Roßmell
20.08.2012, 10:49 Uhr
Es vergeht kein Tag mehr,...
dass selbst in der großen Politik über die Verschwendung und den Anbau von Mais als Monokultur gesprochen wird... Heute in der Presse ist es nachzulesen, dass Dirk Niebel (FDP)als Entwicklungsminister angesichts steigender Nahrungsmittelpreise den Biosprit E10 stoppen will! Misereor-Geschäftsführer Pirmin Spiegel erläuterte, "die Nutzung von Mais, Weizen und Rohrzucker für Treibstoff treibe die Lebensmittelpreise in die Höhe und führe zu Hunger in den Entwicklungsländern"..., wie wahr oder? Herr Niebel warnt vor den Folgen für Deutschland, wo es zu "einer Verknappung von Ackerland" kommen könne: "Wenn ganze Landstriche zu Maisanbaugebieten werden, ist das nicht die Kulturlandschaft, die wir in Deutschland historisch haben"! Um eine Vermaisung der landwirtschaftlichen Flächen entgegenzuwirken, erhalten neue Biogasanlagen seit Anfang des jahres nur noch die volle Vergütung, wenn sie max. 60% Mais eingesetzt wird. Das scheint zwar der Fall zu sein, doch wer will schon diese Monokultur? Und man muss selbst auch mit Ertragseinbußen rechnen, wie es jetzt in den USA passiert ist, was ist dann liebe Verantwortlichen? Und selbst die Frau Renate Künast von den Grünen kritisiert (endlich), dass "mit öffentlichen Geldern Monokultur und Raubbau gefördert werde" und fordert die Abschaffung aller staatlichen Anreize für den Anbau von Mais abzuschaffen! Wow, das geht runter wie Öl und man kann nur hoffen, dass der OB und seine Stadträte bei der Prüfung alle Dinge für ein Für- und auch Wider zu dieser geplanten Anlage berücksichtigen werden... und auch einsichtig sein sollten und den Plan stoppen. Das würden die Bürger der Stadt Nordhausen ganz sicher als eine ehrliche und einsichtige Entscheidung sehr begrüßen! Und mal ganz ehrlich, das hat doch nicht mehr mit Fraktionszwang zu tun, das ist eine Entscheidung für die Menschen auf dieser Welt und weil es uns ganz nah betrifft, eben auch für uns! Wir sind gern bereit, in diese Diskussion einzutreten, aber ich glaube noch immer und erst recht nach dem Antwortbrief vom Oberbürgermeister vom 16.08.2012, dass diese Anlage unbedingt gebaut werden soll... Man kann nur hoffen, dass die große Politik ganz kurzfristig die staatlichen Förderungen absetzt, denn dann ist auch die Biomethananlage gestorben, denn ohne 20 jährige Förderung ist sie niemals auch nur ansatzweise gewinnbringend! Wir bleiben halt dran und hoffen nicht nur von ganz Oben, sondern auch auf die Einsicht unserer gewählten Stadträte, insbesondere aber unseres Oberbürgermeister!
W.Roßmell
20.08.2012, 10:56 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert.
Retupmoc
20.08.2012, 13:13 Uhr
Liebe Sissi
Ihr Vorschlag , das Auto Sonntags stehen zu lassen ist gut. Problem - es trifft die Falschen. Der Bürger sitzt zu Hause, kann keine Natur genießen oder einfach in den Garten fahren bzw. die kranken Angehörigen besuchen.
Ich bin für die unsanfte Tour. Alle die mit dem Auto zur Arbeit fahren müssen, bleiben ab morgen solange zu Hause bis der Benzinpreis bei mindestens 1,50 liegt. Streikbrecher sind nicht willkommen. Un nun schauen wir mal, wenn das ganze Land still steht, wielange Frau Merkel noch Getreide verbrennen lässt oder sich der Staat die Steuern in den Rachen schiebt.
Gleiches übrigens mit der Anlage ... Streik ist das Zauberwort. Ich vermisse hier nur die Linke oder die Gewerkschaft. Warum auf einmal so feige?
"Wenn Dein starker Arm es will, steht auch Merkels Ländle still"
Wolfi65
20.08.2012, 15:20 Uhr
Ganz ohne Auto
Wie kommt man denn ganz ohne Auto von A nach B?
Da ist mancher schon an die Grenzen des Vorstellbaren gekommen.
Früher hat man sich mit der elektrisch betriebenen Strassenbahn zum Bahnhof begeben.
Dort hat man sich ein Ticket am Fahrkartenschalter gekauft und ist mit einem Verkehrsmittel Namens ZUG gefahren.
Zugegeben ist dies für viele keine Alternative, da sie ihren Zielort nicht direkt mit diesem Verkehrsmittel erreichen können, aber irgendwie ging es.
Vielleicht die Letzte Meile zu Fuß gehen?
Das geht ja gar nicht!
Auto weg, Handy weg und kein Internet.
Und schon ist das Leben für den Modernen Menschen zu Ende.
dirfido
20.08.2012, 18:05 Uhr
Liebe Redaktion, kann die Presse hier helfen?
Ich habe einen langen Text verfasst, in dem ich die demokratische Grundordnung und die Geschichte der innerdeutschen Grenze abgehandelt habe. Ich bin darauf eingegangen warum wir eine Bürgerinitiative gegen die Methangasanlage benötigen und warum wir unsere Verantwortung gegenüber unseren Kindern ernstnehmen müssen.
Und, und, und bis zu dem Schluss dass das Errichten einer Methangasanlage wieder Menschen vertriebt – nicht ins Stacheldraht oder in die Mienenfelder.
Es treibt sie in ein selbstgewähltes Exil, weit weg von der Heimatstadt - wo es Arbeit und Lebensqualität gibt. Denn wer will schon sein Leben an solch einer Zumutung verbringen. Da gibt es schönere Gegenden in unserem Heimatland!
Und plötzlich fiel es mir wieder ein! Das steht ALLES schon geschrieben, warum wir nicht rücksichtslos mit der Zukunft zukünftiger Generationen umherspielen dürfen. Warum es wichtig und notwendig ist auf Volkes-Stimme zu hören – und warum die Gründung einer Bürgerinitiative nicht behindert werden darf. Auch wer gern eine Methangasanlage in seinem Garten haben will, hat das Recht – unter bestimmten Voraussetzungen – sich so ein Ding zubauen. Er darf in aller Ruhe reich werden und hat dann gut LACHEN!
UNSER Grundgesetz:
Art 20
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Art 20a
Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.
Art 21
(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen. Sie müssen über die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie über ihr Vermögen öffentlich Rechenschaft geben.
(2) Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig. Über die Frage der Verfassungswidrigkeit entscheidet das Bundesverfassungsgericht.
(3) Das Nähere regeln Bundesgesetze.
Gibt es eine Möglichkeit die Antwort unseres neuen Oberbürgermeisters auf die eingereichte Petition öffentlich zu machen?
Liebe Redaktion,
kann die Presse hier, bei der Information der Bürger und der politischen Bildung des Volkes behilflich sein? Ich glaube, nein ich bin mir sicher: Es gibt mehr als 2000 Mitbürger unserer Stadt, die den Inhalt des Antwortschreibens unsere Oberbürgermeisters auch gern lesen würden.
ICH auch!
ndhkg
20.08.2012, 18:09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Verstoß gegen AGB
ndhkg
20.08.2012, 18:16 Uhr
Na Prima die ewig gestrigen eben
Wolfi65 na dann erzählen Sie das doch mal jemanden der von Steigerthal nach ndh möchte und das nicht mal zum einkaufen sondern zum Onkel Doctor. Und in Ihrem Fall "Internet weg" währe eine Erlösung für alle die Sie ertragen müssen.
-----7
20.08.2012, 19:37 Uhr
@Wolfi65
Dem kann ich irgendwie beipflichten. Nur bei mir geht es auch ohne, da ich aus gesundheitlichen Gründen seit 2004 kein Fahrzeug mehr führen darf. Daher mache ich viele Wege mehr zu Fuß, denn trotz Schwerbehinderung kann ich noch bzw. wieder laufen.
Gudrun1974
20.08.2012, 19:49 Uhr
Hallo Dirfido, ich bin auch Volk. Und will die Anlage!
Hallo dirfido - tolle Fleißarbeit. Das halbe GG abgetippt oder kopiert. Prima.
Besonders Art. 20 ist interessant, der mit Volk und Staatsgewalt
Aber: Ich bin auch Volk und will die Anlage. Was nun?
Schönen Gruß an den Mitkommentator, der inzwischen KKW für sicherer hält als Metangasanlagen. Interessante Metamorphose. Dann lasst uns ein schönes KKW bauen, die sind doch sicher? Und der Castor rollt sowieso seltener als die bösen, bösen Trecker, die ja eh Zielfahren auf die Kinder machen
Gutes Nächtle, und immer kühlen Kopf bewahren, auchn wenns draußen heiß ist! Und nicht vergessen. Klimaanlage auf volle Pulle, Strom kommt aus der Steckdose oder von Zeus, wenn er Donnerkeile wirft. Aber doch niemals aus Kraftwerken. Die sind alle Teufelszeug. Ha, Ha, Ha!
TeeEff
20.08.2012, 20:41 Uhr
GG regelt ABWEHR-Rechte
des Bürgers gegen den Staat.
D.h. das er damit Eingriffe und Angriffe gegen seine verbrieften Bürger- und Menschenrechte, wie z.B. Recht auf körperliche Unversehrtheit und damit Gesundheit (auch Schlaf) und privates Eigentum abwehren kann.
Ein Rechtsanspruch z.B. einen Bau, der diese Grundrechte einschränkt, ohne Not, dulden zu müssen, kann man daraus eben nicht ableiten, auch keinen der regelt sich dem Profitstreben beugen zu müssen.
Wolfi65
20.08.2012, 21:11 Uhr
Glückwunsch
Ich freue mich auch für solche Mitbürger wie @ndhkg, welche jetzt bei den Diskussionen im Netz teilnehmen können, da man die LTE Technik eingeführt hat.
Somit sind auch die angeschlossen, welche ein wenig in der Taiga wohnen.
Mir ist aber auch von Leuten erzählt worden, die in die freie R....stadt NDH ziehen "mußten", weil sie auf Grund des Alters und einer Krankheit nicht mehr in der Lage waren, die Fahrten zum Arzt und zum Einkauf nach NDH zu meistern.
Das ist natürlich Bitter!
Aber eben nicht die Mehrheit, denn die wohnt in der Stadt..
@ndh-konrad-siegfried
Und wenn Sie noch so viele Gegenkommentare schreiben, es wird Ihnen nicht gelingen hier Anderen Ihre Meinung aufzudrücken.
Mich wundert nur, dass Sie selbst noch nicht auf die Idee gekommen sind, Ihren PC herunter zu fahren und das Word-Wide-Web zu entlasten.
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W.Roßmell
21.08.2012, 09:25 Uhr
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wirflöha
23.08.2012, 12:44 Uhr
Andere Ideologen, und dann Glück?
Warum immer rufen, wollte noch mal ursächlich etwas zum Artikel loslassen. Einige Vorschreiber sind da doch etwas abgekommen. Hat sie Herr OB, vielleicht an jemanden bestimmtes gedacht, als sie von sturer Ideologie sprachen? Denn es waren doch wohl eher Ideologen ala Mielke, welche für dies verantwortlich waren und nicht eine Wahrheit.
Sie ist, im Gegensatz zu der Ihren, des katholischen Glaubens, doch recht vielfältig und erneuert sich ständig. Oder ist in Zweitausend Jahren wesentlich von der Hexenverbrennung abgewichen worden, außer daß sich jetzt mal ein Papst annähern dafür entschuldigt hat?
Es waren bis 1988/89 sture Ideologen, die Angst vor einer Rechtsprechung wegen Mordes an einen unschuldigen Polizisten hatten und ein Volk mit millionen Ohren haben beschatten lassen, sie zu sinnlosen Handlungen gezwungen haben. Wie … Flucht über den Todesstreifen statt Ausreiseantrag, Kriegsspielen zu Friedenszeiten, Verkauf von Brötchen für 5 Pfennige, Jedem seine Wohnung – wo bereits fast alle eine hatten(was sich nach der Wende zeigte)), Huldigung fremder Götter wie Ceausescu und Mao, …
…. Anstatt schöpferisch tätig für die Familie zu sein, als kleinste und solidarische Zelle der Gesellschaft, was immer ein Dorn im Auge des Kapitals sein wird, deswegen sind Single die besten Staatsbürger. Und wahrhaft menschlich frei zu leben, ohne Existenzangst, Kassenunterschiede, Unterdrückung, Hunger und Not.
Es kam dann doch richtigerweise zur Verurteilung. Aber die neuen Kräfte, welche ein Großteil der Menschen wollten, hatten keine Zeit zum Handeln, sie konnten, aber weil veränderlicher Ideologie, sie wollten ihre neue Macht nicht einsetzen.
Das Verhältnis zwischen Politikern aus ihren Reihen und Volk war dauerhaft gestört.
Nur weil das Geld/Kapital-richtigerweise Morgenluft und seine letzte Chance gewittert hat, denn wären die neuen Ideologen in der DDR schneller, ohne Herrn Schabowski an die Macht gekommen, wären die Verteilungsverhältnisse wieder geändert worden, jedem nach seinen Leistungen und nach dem Verbrauch würden Kosten abgerechnet. Das wissen doch auch sie noch, Herr OB. Und das durfte nicht sein, also kein Kredit an die neue Führung, was defacto das Ende bedeutete.
Und wieder hätte das Geld/Kapital erst mal mehr abgeben müssen, wie in den 50 Jahren, als soziale Sicherheit, gleiche Preise für Nahrung in der DDR etc. bald zu einer Massenflucht aus der BRD geführt hätten, wenn man nicht massive Eingeständnisse an die Arbeitnehmer(ausgebeuteten ) machen musste. Während die Werktätigen immer nur für die Verbesserung ihrer Verhältnisse gearbeitet haben. Es mußten die sogenannten AN immer für Neue Bosse arbeiten, also ganz alte, sture Verhältnisse, welche wir seit 20 Jahren, nur mit neuem Aussehen wieder haben.
Die Ideologie des Geldes nutzt nur einem ganz kleinen Teil von Menschen, und das soll so bleiben, Stur und wird auch von allen Religionen ideologisch ständig untermauert. Politiker vieler Farben werden auch dazu herangezogen. Und Frau Angela M. ist nach Gerhard S. wieder so ein Prinzipal von hervorragender Bedeutung, die die Ideologieschmieden Kirche und Bertelsmann und die neuen Gewerkschaften (zahnlose Tiger) sehr zu nutzen verstehen. Es darf nichts Anders werden.
Hoch leben die Fürsten, Grafen, Bischöfe und ihre Residenzen, sodaß Volkshäuser immer dem Erdboden gleich gemacht werden und Paläste, und am liebsten mit Steuergelder wieder neu entstehen müssen, aber bitte nur für Auserwählte Geldliebhaber und mit Zaun, wenn möglich.
Und werden mit einer Scheindemokratie, denn Wahlbeteiligung um die 30 Prozent ist nichts anderes im Zaumgehalten, wenn der Volkszorn zu groß wird, siehe Frankreich oder Afghanistan. Und wenn es der Geldgier widerspricht und 300 Prozent Gewinn zu wenig sind, werden auch mal Kriege geführt, um diese Ziele durch zu setzen.
Noch zwei Sätze zum Abschluß. Sie können nicht Ihrer Ideologie, sondern den Gegnern von M. J. in dieser Scheindemokratie (d.h. Macht des Geldes) danken, die in einer etwas größeren Anzahl wählen gegangen sind. Der Volksmund sagte nämlich, daß wir zwischen zwei Krankheiten wählen sollten, und ist gar nicht erst zur Urne gegangen. Allein-Regierungen der CDU ist/sind auch am Ende.
Hat Antworten?
Vor allem im sozialen, also dem menschlichen Bereich, welcher Ihnen und Ihrer Lieben Kanzlerin, die voll im Auftrage des Kapitals sehr erfolgreich arbeitet und mit der Weiterführung von Hartz 4, als Gesetz der Armut und Entrechtung dient und da stimme ich Herrn B Schw. , und Wolfi65 in großen Teilen zu, abhanden gekommen!
WirflöhA
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