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Zeh: Sture Ideologie führte ins Unglück

Dienstag, 14. August 2012, 16:06 Uhr
Mit Blick auf den gestrigen 51. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer hat Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) gesagt, dass es wichtig sei, die Erinnerung an die Teilung Deutschlands wach zu halten und an die folgenden Generationen weiter zu geben...


„Der Bau der Berliner Mauer sollte uns Zeichen und Mahnung dafür sein, wohin Ideologie und Fanatismus führen können. Und wir sollten uns anlässlich des 13. August an jene erinnern, die sterben mussten, weil sie den Verhältnissen entfliehen wollten“, so der Oberbürgermeister. „Politische oder weltanschauliche Grundsätze und Werte sind wichtig und geben Halt und Orientierung. Ein Alleingültigkeitsanspruch, oder seine gewaltsame Durchsetzung hat allerdings immer ins Unglück geführt“, so der Oberbürgermeister.

„Als wohltuend erlebe ich gerade in der Kommunalpolitik, dass das Ringen um die Bewältigung oder die Lösung von Sachaufgaben Vorrang vor ideologischen Grundsatzdebatten hat. So ist es den Menschen auch letztlich zu Recht egal, ob die Sanierung einer Schule, die neuen Spielgeräte im Kindergarten oder der reparierte Gehweg nun auf eine Initiative von rot, schwarz, gelb oder grün zurückgehen. Wichtig ist, dass in einer Stadt die Grundbedürfnisse der Menschen befriedigt werden, und dass der Rahmen gegeben ist für ein Miteinander in sozialer Ausgewogenheit. Das setzt auf allen – der zivilgesellschaftlichen aber vor allem auch der politischen Ebene - die Bereitschaft zum Kompromiss voraus, zumal die Menschen in der Kommune Politik hautnah und unmittelbar erleben“, so Dr. Zeh.
Autor: nnz

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