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Di, 13:33 Uhr
07.08.2012

Landrätin reagierte

Die nnz hatte gestern über die Intention von Landrätin Birgit Keller (LINKE) berichtet, die Mitgliedschaft im Nordhäuser Unternehmerverband zu beantragen. Jetzt gibt es dazu eine Reaktion der Landrätin...


In der Sitzung des Kreisausschusses am 06.08.2012 beantragte Landrätin Keller die Zustimmung der Ausschussmitglieder zur Mitgliedschaft im Nordhäuser Unternehmerverband (NUV). Landrätin Keller stellt an dieser Stelle klar, dass es ihr ganz bewusst nicht um eine private (persönliche) Mitgliedschaft und auch nicht um eine Mitgliedschaft als Landrätin im NUV gehe, sondern sie ist mit Hans-Joachim Junker, dem Vorsitzenden des NUV, im Gespräch, um die Zugehörigkeit des Landkreises Nordhausen im NUV zu erreichen.

Junker hat zugesichert eine solche Mitgliedschaft des Landkreises Nordhausen zu prüfen, da die Satzung des Verbandes das so nicht hergibt. Dafür hat sich Keller in der gestrigen Sitzung die Zustimmung der Mitglieder des Kreisausschusses eingeholt.

Natürlich, so teilte Keller heute mit, hätte sie jederzeit auch privat Mitglied im NUV sein können, aber ihr gehe es darum, dass der Landkreis mit seinen Behörden im engen Kontakt zu den wirtschaftlichen Unternehmen stehe, um eine Wirtschaftsförderung auf kürzeren Wegen zu betreiben und um sehr nah an möglichen Problemen zu sein.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
07.08.2012, 14:13 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Nörgler
07.08.2012, 18:34 Uhr
Vereine
Wenn eine linke Landrätin solch gute Kontakte zur Wirtschaft pflegen will, dann sollte sie dies auch zu anderen Schichten der Gesellschaft tun. Mitgliedschaften im Harzt-IV-Hilfe-Verein, im Kreissportbund oder im JUgendkunstschulverein sollten für den Landkreis dann zur Pflicht werden. Oder zählen nur die Unternehmen?
Harzer_jung
08.08.2012, 00:09 Uhr
Piratengedanken
Zur Klarstellung Vorweg: ich schreibe nicht irgendeine Parteimeinung die von irgendwelchen Satzungen und Vorständen abgesegnet wurde, sondern ich sage hier nur meine Meinung. Eine wie ich finde Piratische Sichtweise.

Der NUV ist eine private Institution, eine sicherlich die nicht die schlechteste ist.
Die Mitglieder des NUV sind meiner kurzen Recherche nach einige nicht ganz unbedeutende Firmen aus der Region Nordhausen. Auch das Badehaus ist als öffentliche Einrichtung da Mitglied. Also ist aus der sicht nichts verwerfliches daran das der Landkreis da auch mitmacht. Und dadurch das Rückgrat und Fundament der Lokalen Arbeit und Wirtschaftswelt.
Das eine linke Landrätin sich da einbringen will, also in Vertretung für den Landkreis, ist meines erachtens nach eine richtige Entscheidung.
Schließlich ist der Landkreis irgendwo ja auch ein unternehmen, (leider sehr oft eines was sich nicht rechnet, aber sei es drum)
Wenn die Lokalpolitik in regen Kontakt zur lokalen Wirtschaft steht, wenn da geziehlt in unsere Firmen hier vor Ort gearbeitet wird ist das zu begrüßen.
Aber:
Es ist unabdinglich das alle Aufträge die auch nur im entferntesten den NUV und Landkreis berühren (Also auch Dinge die der Landkreis erledigen lässt die nicht durch Mitglieder des NUV übernommen werden) absolut transparent und für jeden Bürger nachvollziehbar veröffentlicht werden.
Eine Klüngel oder Vetternwirtschaft darf durch so eine Mitgliedschaft nicht gefördert oder ermöglicht werden.

Wenn Frau Keller sich einbringen möchte, nur gern.
Fazit:
Lassen wir es drauf ankommen, die Landrätin im NUV? Warum nicht. Einen Versuch ist es wert, Soll und muss aber immer kritisch begleitet werden.

Zu guter letzt:
ich wiederhol nochmal meine eingangsformulierung:
das ganze ist kein offizieller Piratenparteitext, sondern die Meinung eines Piraten.
mfg
Jan Richter
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