nnz-Forum: Dank an das Südharz-Klinikum
Ungern verbringt man eine gewissen Zeit in einem Krankenhaus. Vor allem nicht als Patient. Im Forum der nnz gibt es an dieser Stelle ein Dankeschön an Ärzten und Pfleger...
Ich möchte mich recht herzlich bei den Stationen Innere 1, ITS 2 sowie der Allgemeinen Chirurgischen Abteilung von Chefarzt Dr. Chen des Südharz-Klinikums Nordhausen für die sehr gute ärztliche und pflegerische Betreuung während meines Aufenthaltes bedanken. In allen drei Fachabteilungen wurde mir die bestmögliche medizinische Betreuung zuteil, auch das Pflegepersonal überzeugte durch fachliche Kompetenz und Freundlichkeit.
Michael Liedke
Autor: nnz
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Kommentare
Herr Taft
02.08.2012, 20:08 Uhr
und die Kehrseite im Südharzkrankenhaus
Nach einem Anruf der Schule musste unser Sohn aus der Ferienbetreuung gegen 14.00 abgeholt werden. das Kind klagte über starke Kopfschmerzen und Atemnot. Es hatte Schüttelfrost und hörte gar nicht auf zu weinen. Bei einem Anruf auf der Kinderstation wurden wir auf die Dienstzeit ab 16.00 verwiesen, dann durften wir kommen - vorher bitte nicht !!! Unfassbar ! Herzlichen Dank an das Südharzkrankenhaus !
Dora75
03.08.2012, 08:46 Uhr
Krank werden nach Dienstzeit
Ja das ist sehr sehr Traurig. Scheinbar hat die Kinderstation es nicht mehr Nötig. Ich Hoffe es geht dem Kind wieder Besser. Den Diensthabenden gleich zum Arbeitsamt schicken.
Retupmoc
03.08.2012, 10:05 Uhr
Nein bitte nicht
Liebe Dora, bitte nicht. Auf dem Arbeitsamt arbeiten schon genug Leute, die sagen wir mal wohlgesonnen, eine ähnliche Arbeitsweise haben.
M. Hänel
03.08.2012, 10:57 Uhr
Das kann ich so bestätigen.
Ich kann mich dem Geschriebenen von Herrn Liedke nur anschließen. Im vergangenen Herbst verbrachte ich insgesamt ca. 4 Wochen auf den Stationen ITS 2 und Dr. Chen's Chirurgie. Auf beiden Stationen traf ich auf kompetentes, freundliches Ärzte- und Pflegepersonal.
Die hier in den ersten beiden Kommentaren geäußerte Kritik kann ich selbst so nicht bestätigen. Als Patient ist meine Erfahrung, dass in der Notaufnahme immer ein Arzt und in meinem Fall ein konsultierter Spezialist zur Verfügung stand.
Für die zweideutigen Äußerungen des Kommentators Retupmoc schäme ich mich gegenüber den Mitarbeitern des SHK fremd!
M. Hänel
NDHler
03.08.2012, 11:54 Uhr
SHK
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Südharzklinikums leisten hervorragende Arbeit. Auch ich kann mich den positiven Erfahrungen nur anschließen. Zu den Beiträgen der bekannten Dora75 und Retupmoc muss man sich nicht weiter äußern, die schießen sich hier jedes Mal aufs neue ins Abseits!
Zu dem Kommentar von Nussbaum sei folgendes gesagt, an Wochentagen ist die ärztliche Versorgung über die niedergelassenen Kinderärzte gesichert. Sollte ihr entsprechender Arzt nicht greifbar gewesen sein (Urlaub usw. …) gibt es immer eine Vertretung. Nach den Sprechzeiten der niedergelassenen Ärzte übernimmt in diesem Fall die Kinderklinik die Sprechstunde. In ihrem geschilderten Fall hätten sie aber auch die Möglichkeit der Notaufnahme / Rettungsstelle nutzen können. Bei einem akuten Notfall hätte sie dort niemand wieder nach Hause geschickt.
@nussbaum
Stimme NDHler vollkommen zu. So wie sie es schildern ist es ein akuter Notfall und die Rettungstelle wäre die erste Adresse gewesen. Wäre es auch wirklich so akut gewesen, wie sie beschreiben, hätte wohl auch die Einrichtung als erstes den Rettungswagen und dann die Eltern gerufen und somit den Weg ins Klinikum über die Rettungstelle zur Kinderklinik genommen.
Aber bedanken sie sich bei allen überforderten Eltern - diese zwingen Einrichtungen wie Arztpraxen, Sprechstunden an Kliniken, usw. zu Öffnungszeiten und deren Einhaltung. Diese Leute nutzen permanent und an den Wochenenden oder außerhalb der Sprechzeiten Notfallsprechstunden, um beispielsweise einen seit Wochen bestehenden Hautausschlag abzuklären oder den geprellten Finger von vor 3 Tagen röntgen zu lassen, weil er noch "leicht blau" ist. Dazu gehört auch das Entfernen von Zecken - früher hießen die Dinger noch "Holzbock" und Mutter hat sie mit einer Pinzette und "gegen den Uhrzeitgersinn gedreht" entfernt!!!
Heute ist es einfacher zum Arzt zu gehen, dort über die Wartezeit zu maulen und alles schlecht zu reden. "Wadenwickel" bei Fieber oder "Diätkost bei Durchfall/Erbrechen" macht kaum noch jemand selber, eine "Prellung kühlen" - da frag ich lieben vorher den Arzt! Viele sind sofort überfordert wenn das Kind nicht wie üblich PSP spielt oder vorm Fernseh hockt.
Fragt mal Leute aus Praxis oder Klinik, was die so im Alltag erleben...
yven
04.08.2012, 08:52 Uhr
....genau so ist es
ich möchte hier auch nicht alle Eltern gleichsetzen. Aber ich kann aus Erfahrung sprechen ,dass heute mit der kleinsten Schramme oder blauen Fleckchen zum Arzt gerannt wird. Da müssen Schürfwunden am Knie in Unfallbücher getragen werden...
Es wird zwar den halben Tag im Smartfone gegoogelt, aber die alten Hausmittel werden dann doch nicht gefunden und deswegen mit 38,5 Temperatur noch schnell ins volle Wartezimmer, wo das leicht erkrankte Kind noch den letzten Rest bekommt. Mir tut das medizinische Personal auf Kinderstationen leid, wenn dann auch noch die vollkommen "gestressten" Mütter mit auf dem Zimmer liegen und jeden Handgriff des Fachpersonals begutachten. Ausnahmen fühlen sich bitte hier nicht angesprochen! Leider hört man hier immer nur die negativen Erlebnisse die dann vollkommen überzogen aufgebauscht werden.
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