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Mo, 12:02 Uhr
08.12.2003

1 000 Stellen im Freistaat

Nordhausen (nnz). In Nordhausen wird am Nachmittag offiziell das „Thüringen-Jahr“ für junge Menschen starten. Thüringens Sozialminister Dr. Klaus Zeh vollzieht dazu nicht nur den Startschuß, sondern übergibt auch die ersten Gelder an konkrete Projekte.


Unter dem Dach des Thüringen-Jahres werden die vorhandenen freiwilligen Jahre das "Freiwillige Soziale Jahr", „Freiwilliges ökologisches Jahr“, „Freiwilliges Soziales Jahr im kulturellen Bereich“ sowie das „Freiwillige Jahr in der Denkmalpflege“ zusammengeführt. Zugleich hat die Thüringer Landesregierung die aus Fördermitteln finanzierten Einsatzstellen von bisher 250 auf insgesamt 1 000 aufgestockt.

Das Thüringen-Jahr richtet sich an alle jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren. Es dauert in der Regel 12 Monate (von September des laufenden Jahres bis August des darauf folgenden Jahres). Um für Schüler, die keine Lehrstelle gefunden haben, sowie für Ausbildungs- und Studienabbrecher einen späteren Teilnahmebeginn zu gewährleisten, wird darüber hinaus eine versetzte Durchführung ermöglicht werden. Grundsätzlich handelt es sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit. Die Teilnehmer erhalten jedoch ein Taschengeld. Darüber hinaus werden die Beiträge zu Unfall-, Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung übernommen. Die Teilnehmer haben Anspruch auf Urlaub, Weitergewährung des Kindergeldes sowie auf Erteilung eines Zeugnisses. Es besteht die Möglichkeit der Anerkennung des Thüringen-Jahres als Praktikum sowie auf Anrechnung von bis zu zwei Wartesemestern.

Das Thüringen-Jahr wird von anerkannten Trägern durchgeführt, insbesondere von den Wohlfahrtsverbänden, der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen, der Thüringer Sportjugend, den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten und Trägern im Natur- und Umweltschutz. Die Träger schließen ihrerseits schriftliche Vereinbarungen mit den Teilnehmern und Einsatzstellen. Der Träger des ersten Projektes ist der Verein „Starthilfe Sondershausen“.
Autor: nnz

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