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Mo, 18:54 Uhr
30.07.2012

Nicht mehr streng geheim

Eigentlich ist die Liste der Blitzpunkte immer das größte Geheimnis einer Ordnungsbehörde, und diese Listen haben in den meisten Städten dann immer den Stempel „streng vertraulich“. Doch die Nordhäuser Ordnungsbehörde hatte schon vor einem halben Jahr rund die Hälfte der Messpunkte veröffentlicht...

Blitzer in der Wallrothstraße (Foto: nnz) Blitzer in der Wallrothstraße (Foto: nnz)
Blitzer in der Wallrothstraße

Jetzt hat die Stadt auch die vollständige Liste auf der eigenen Webseite veröffentlicht. „Wir machen da kein Geheimnis draus, und nehmen auch gern Bürgeranregungen dazu an“, erklärte jetzt Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD).

Aus Sicht des Bürgermeisters ist es auch kein Problem, wenn die Autofahrer die Messpunkte wissen und somit grundsätzlich langsamer fahren. „Außerdem muss man wissen, dass neben der Ordnungsbehörde auch noch die Polizei weiter im Stadtgebiet blitzen kann und somit auch kein Freibrief besteht, dass es keine weiteren Überwachungen gibt“, erläuterte Jendricke.

Die Stadt Nordhausen überwacht die Geschwindigkeit im eigenen Stadtgebiet seit Ende letzten Jahres im Durchschnitt einmal die Woche, daher konnten bisher auch noch nicht an allen Messpunkten Überwachungen vorgenommen werden, stellte Jendricke klar.
Autor: nnz

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Kommentare
Retupmoc
17.08.2012, 07:56 Uhr
Guten Morgen
Ich bekam diese Woche einen Bescheid in Höhe von 15 Euro, da ich Samstags nach Erfüllung eines Ehrenamtes in Höhe eines Kindergartens 39 km/h gefahren habe. Das mag stimmen. Der Witz ist, das Samstags dort keine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt, sondern nur Mo - Fr. Meine Konsequenzen sind folgende:

1. Gegen den Bescheid wurde durch Anwalt Widerspruch eingeleitet und das wird bis zur letzten Instanz ausgefochten.
2.In dieser Stadt werde ich ab sofort kein Ehrenamt mehr ausüben, sie hat es nicht verdient.

Und noch ein höflicher Hinweis. Hätte man das Blitzgerät an diesem Tag an einer anderen Stelle plaziert ( man hätte da nicht so gut abkassieren können ) - aber vielleicht hätte der Anblick des Blitzers ein Menschenleben gerettet?

Und kommen Sie mir nicht mit Stadt und Land sind zwei paar Schuhe. Wenn man abkassiert hält man doch auch zusammen die Hände auf.
NDHler
17.08.2012, 12:29 Uhr
Ein harter Schlag
Für das öffentliche Leben in unserer Stadt ist das. Retupmoc führt künftig also kein Ehrenamt mehr in der Stadt Nordhausen aus, jetzt ist es raus! Die Stadt hat es nicht verdient, wie tragisch! Nun, da keiner von uns weiß, welches Ehrenamt sie ausgeführt haben, können wir auch andere beteiligte nicht fragen ob das nun positiv oder negativ zu bewerten ist. Wichtig ist aber, dass sie uns das hier allen noch einmal gesagt (bzw. geschrieben) haben. Gut zu wissen! Übrigens, wenn das Blitzgerät dort fälschlicherweise stand werden sie so viele Instanzen gar nicht brauchen.
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