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Mi, 07:33 Uhr
03.12.2003

Mutmaßlicher Feuerteufel angeklagt

Nordhausen (nnz). Ein 16jähriger aus dem Landkreis Nordhausen muß sich heute vor dem Amtsgericht in Nordhausen verantworten. Ihm werden versuchte und vollendete Brandstiftung vorgeworfen. Vor allem hatte dem Jugendlichen es der Bahnhof angetan.


Mitte Juni dieses Jahres soll Patrick G. in nicht mehr genutzten Gebäuden der Deutschen Bahn in Nordhausen Brände gelegt haben. In der ehemaligen Gemeinschaftsunterkunft soll der junge Mann am 12. Juni Gardinen in Brand gesetzt haben. Dabei soll er auch in Kauf genommen haben, dass das gesamte Gebäude abbrennen könne. Durch die starke Rauchentwicklung konnte das Feuer entdeckt und gelöscht werden.

Am nächsten Tag soll der Angeklagte nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Zeitungen und Abfall in einem Haus in der Oscar-Cohn-Straße angezündet haben. Das Feuer vernichtete den gesamten Dachstuhl. Der 16jährige soll bei der Polizei bereits ein Geständnis abgelegt haben. Er ist vorbestraft und saß über zwei Monate in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wurde dann allerdings gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Autor: nnz

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