Mo, 15:14 Uhr
01.12.2003
Noch keine Zahlen
Ellrich (nnz). Die nnz berichtete bereits am vergangenen Mittwoch über die Insolvenz der Schulte-Heiztechnik in Ellrich. Bereits damals musste ein schwarzes Bild gemalt werden. Heute hatte sich nnz mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter unterhalten.
Rechtsanwalt Ulrich Hauter konnte noch keine Zahlen nennen und keine Bewertung zum Zustand des Unternehmens abgeben. Gleich nach Stellen des Insolvenzantrages sei zwar ein Betriebswirt in der Firma gewesen, doch die Zahlen seien bislang nur schleppend geliefert worden, teilte Hauter mit. Eigentlich müssten die entsprechenden Daten längst da sein, so Hauter weiter, der heute wieder mit seinen Mitarbeitern in Ellrich war. Betroffen von der Insolvenz sei die komplette Schulte-Gruppe. Er müsse sich um die Unternehmensteile in Ellrich sowie um die in Polen und Spanien kümmern. Ein weiterer Insolvenzverwalter kümmert sich um den Standort in Arnsberg.
Das Wichtigste, was wir jetzt tun können, das ist das Sichern des kurzfristigen Überlebens der Firma. Kurzfristig, damit meint Hauter den Monat Dezember. Er wolle dafür sorgen, dass mit den derzeitigen Erlösen Teile des Septembergehaltes nachgezahlt werden können. Die Mitarbeiter haben auch im Oktober und November keinen Cent gesehen. Ende nächste Woche will Hauter den Beschäftigten reinen Wein einschenken, damit Ansprüche hinsichtlich des Insolvenzgeldes angemeldet werden können. Vermutlich müssten auch Kündigungen ausgesprochen werden. Zu einer vom Unternehmen selbst ins Gespräch gebrachten Auffanggesellschaft wollte sich der Rechtsanwalt nicht äußern: Kein Kommentar!
Doch damit ist vieles gesagt, und bestätigt letztlich auch die Feststellungen, die in der vergangenen Woche bereits die IG Metall und der Ellricher Bürgermeister gegenüber nnz getroffen hatten.
Autor: nnzRechtsanwalt Ulrich Hauter konnte noch keine Zahlen nennen und keine Bewertung zum Zustand des Unternehmens abgeben. Gleich nach Stellen des Insolvenzantrages sei zwar ein Betriebswirt in der Firma gewesen, doch die Zahlen seien bislang nur schleppend geliefert worden, teilte Hauter mit. Eigentlich müssten die entsprechenden Daten längst da sein, so Hauter weiter, der heute wieder mit seinen Mitarbeitern in Ellrich war. Betroffen von der Insolvenz sei die komplette Schulte-Gruppe. Er müsse sich um die Unternehmensteile in Ellrich sowie um die in Polen und Spanien kümmern. Ein weiterer Insolvenzverwalter kümmert sich um den Standort in Arnsberg.
Das Wichtigste, was wir jetzt tun können, das ist das Sichern des kurzfristigen Überlebens der Firma. Kurzfristig, damit meint Hauter den Monat Dezember. Er wolle dafür sorgen, dass mit den derzeitigen Erlösen Teile des Septembergehaltes nachgezahlt werden können. Die Mitarbeiter haben auch im Oktober und November keinen Cent gesehen. Ende nächste Woche will Hauter den Beschäftigten reinen Wein einschenken, damit Ansprüche hinsichtlich des Insolvenzgeldes angemeldet werden können. Vermutlich müssten auch Kündigungen ausgesprochen werden. Zu einer vom Unternehmen selbst ins Gespräch gebrachten Auffanggesellschaft wollte sich der Rechtsanwalt nicht äußern: Kein Kommentar!
Doch damit ist vieles gesagt, und bestätigt letztlich auch die Feststellungen, die in der vergangenen Woche bereits die IG Metall und der Ellricher Bürgermeister gegenüber nnz getroffen hatten.

