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Di, 08:48 Uhr
10.07.2012

Hallo Träger, wir haben ein Problem...

Die Träger der Jugendarbeit im Landkreis Nordhausen sind auf öffentliche Gelder angewiesen. Natürlich auch die in der Stadt Nordhausen. Nur: die Absender des Geldes, die Stadt- und die Kreisverwaltung sind selbst klamm. Was also tun?


Hinter verschlossenen Türen wurde gestern im Finanzausschuss des Stadtrates beraten. Und immer, wenn Politiker zusammenkommen und eine Entscheidung treffen sollen, dann wird nichts entschieden, sondern verschoben. So auch gestern Abend. "Wir haben ein "riesengroßes Problem", soll Ausschussvorsitzende Tilly Pape gesagt haben. Und so wurde der "Schwarze Peter" erst einmal an den nächsten Ausschuss weitergegeben. An den für Bildung, Jugend und Soziales. Dessen Mitglieder treffen sich ebenfalls in dieser Woche.

Hier soll beraten werden, welcher Träger sofort Geld bekommen muss, damit dieses Jahr zu Ende geplant werden kann. Was zum Überleben notwendig sei, das solle gezahlt werden, waren sich die Mitglieder des Finanz-Ausschusses einig, die mal so nebenbei auch ein Fünf-Millionen-Euro-Loch im Haushalt aus der Ära Rinke zu beackern haben.

Dabei geht es bei der Zahlung der noch ausstehenden Gelder nicht so sehr darum, die inhaltliche Seite der Jugendarbeit weiter zu befördern, die Träger müssen vielmehr handlungsfähig bleiben, müssen Kündigungsfristen für ihr Personal einhalten, um so kostenintensiven Arbeitsrechtsprozessen aus dem Weg gehen zu können.

Doch irgendwann - noch in diesem Jahr - müssen Prioritäten gesetzt werden: Welches Projekt wird noch unterstützt und welches Projekt wird sterben oder muss sich andere Finanzierungsquellen suchen? Denn soviel steht fest: Freiwillig ist das alles, wo Geld hinfließt. Aber es soll da Nuancierungen in der Freiwilligkeit geben: Einerseits gibt es die "freiwilligen Leistungen", und zum anderen die "völlig freiwilligen Leistungen". In die erste Kategorie fallen all die Leistungen, die vertraglich gebunden sind, wie zum Beispiel die Finanzierung des Nordhäuser Theaters, die in den vier vertraglich gebundenen Jahren der Stadtkasse rund zehn Millionen Euro kosten wird.

"Völlig freiwillig" sollen nach Auskunft der Verwaltung die Ausgaben sein, die einfach so gezahlt werden, ohne Vertrag. Vielleicht nach Sympathie von Verwaltung und Stadtrat oder individuellen Verbindungen in die Trägerlandschaft hinein? Oder nach dem Motto "die haben immer gezahlt und werden das auch weiterhin tun", Geldfluss aus Gewohnheit so zusagen.

Es wird eine schwere Zeit für die Damen und Herren im Stadtrat, die natürlich auf Vorschläge aus der Verwaltung warten. Die Verwaltung wiederum, die seit rund einem Jahr Kenntnis von den fünf Millionen Euro weniger hat, die wartet auf Vorschläge aus dem Stadtrat. Und so wartet jeder auf jeden - wohl auch in der Hoffnung, dass sich das nicht vorhandene Geld vielleicht noch vermehren werde. Schließlich ist in der Politik nichts auszuschließen, auch Wunder nicht.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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Kommentare
Der Roland
10.07.2012, 09:15 Uhr
Ich habe auch ein Problem
Zehn Millionen für ein Theater auf vier Jahre. Geld für das Kunsthaus Meyenburg, von Betriebskosten für Flohburg und Bibo ganz zu schweigen. Und wenn ich die nnz aufmerksam verfolge und mir Bilder von den entsprechenden Kultur-Events begucke, dann fallen mir immer wieder die gleichen Personen auf, die diese Kultur in Anspruch nehmen. Das sind in Summe vielleicht 1.500 und noch einmal 500 Auswärtige.

In Summe: Pro Jahr mehrere Millionen Euro für 2.000 Menschen, und das in einer Stadt, die 45.000 Einwohner hat und der Landkreis rund 90.000. Was bleibt da für die restlichen 88.000 Personen übrig?

Richtig: die bildungsfernen Angebote, die nicht kommunal finanziert werden müssen.
H.Buntfuß
10.07.2012, 09:35 Uhr
Was soll man dafon halten
es zeigt sich immer deutlicher welches chaos uns frau rinke hinterlassen hat.so ist das nun mal mit prestigebauten, man fragt nicht nach den kosten. es wird gebaut auf teufel komm raus.

man sollte eine tafel an solchen gebäuden anbringen, mauf denen steht wer diesen bau zu verantworten hat, durch den die stadt in die enormen schulden getrieben wurde.

das gleiche gilt auch für die geschlossenen sozialen einrichtungen. die tafeln müssen so angebracht werden, dass sie auch gut sichtbar sind, ich glaube dadurch würde sich vieles ändern.

es würde den politikern nicht passen, wenn sie für ihren pfusch öffentlich gemacht werden.
Dora75
10.07.2012, 09:46 Uhr
Förderung der Stadt
Ja ist ja Klar das erst die die mir Veträge gefördert werden.Und wo bleiben die anderen Träger die auch gute Arbeit machen. Ja das Theater ist sehr wichtig.Immer wieder die Reichen, Guten Tag Soziale Gerechtigkeit.
Dora75
10.07.2012, 09:59 Uhr
Frau Rinke
Ja schnell hat sie noch die Haushaltssperre ausgesprochen.Na ja diese Sperre gilt ja nicht für die Personlkosten.Was is das hier.
NDHler
10.07.2012, 10:23 Uhr
@Dora75
Bevor sie sich hier in Rage schreiben möchte ich sie kurz etwas ausbremsen. Was hat denn bitte das Nordhäuser Theater mit den Reichen zu tun. Das Theater ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Nordthüringer Kulturlandschaft sondern auch ein Arbeitgeber. Die Karten für die Vorstellungen bewegen sich durchaus auch im erschwinglichen Rahmen!

Desweiteren trägt das Theater mit seinem Jungen Theater und dem Kinderzirkus Zappelini einen großen Beitrag zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in Stadt und Landkreis bei. Eine Mitgliedschaft im Theaterjugendklub ist für jeden kostenlos und ist daher nicht nur für Reiche geeignet! Schreiben sie also bitte nicht so einen Müll.

Auch das herumhacken auf Frau Rinke sollte man immer unter dem Gesichtspunkt sehen, dass die meisten Beschlüsse im Nordhäuser Stadtrat in großer Einigkeit von allen Fraktionen mit getragen wurden.
Dora75
10.07.2012, 10:44 Uhr
NDHler
Das ist meine meinung.Und meine Meinung kann ich hier schreiben.Ich habe halt meine erfahrungen gemacht. Müll ist auf der Halde.
Pe_rle
10.07.2012, 10:54 Uhr
Probleme ohne Ende NDHler
Sie sollten nicht immer Ihres gleichen in Schutz nehmen.Wenn der Stadtrat was beschlossen hat dann bestimmt nicht in der großen Einigkeit von der Sie hier reden
.
Letztendlich wurde gemacht was Frau Rinke wollte auf biegen und brechen. Und wenn Sie hier das Theater so in Schutz nehemen, hallo in anderen Betrieben gehen auch Arbeitsplätze verloren.

Und, ja mal ehrlich, rechnen Sie die Zahlen Gewinn/Verlust gegeneinander hoch dann werden Ihnen warscheinlich die Augen raus fallen. Übrigens, der größte "Todesstoß" in Sachen Kosten für die Stadt entsteht gerade hinter dem Rathaus.
Dora75
10.07.2012, 11:11 Uhr
Frau Rinke
Sie war die Oberbürgermeisterin, sie hat die meiste Kohle verdient. Aber bitte NDHler
Ich kann mich genau erinnern vor der Wahl eine Veranstaltung im Klubhaus was da alles von sich gegeben wurden ist. Einfach alles nicht mehr wahr.
frank der 1.
10.07.2012, 11:27 Uhr
Hallo Kommentatoren
kommt alle mal wieder ein bisschen auf den Boden und hört auf euch für die groben Fehler und Egotrips anderer so zu beleidigen.
Das erwähnte Theater oder diverse soziale Projekte haben nichts auf dem Prüfstand verloren. Sinnfreie Behörden wie Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF) oder ähnliche, die Gelder verschwenden, öffentliche vollfinanzierte Bauprojekte, die für eine geringes Entgeld dann durch Investoren sehr profitabel genutzt werden, diese gehören auf den Prüfstand.
frank der 1.
10.07.2012, 11:47 Uhr
Ergänzung
noch was. Für solch Egotrips oder firmenschädigende Fehler wird man in der Regel in der freien Wirtschaft gefeuert ohne Anspruch auf Abfindung und lebenslange Bezüge. Dies gilt für alle öffentlichen Amts- und Würdenträger.

Noch ein Wort zu "der Roland". Ich bewundere deine Beobachtungsgabe. Aber bevor du so etwas von dir gibts, beschäfftige dich mal mit den Besucherzahlen, der von dir erwähnten Einrichtungen und revediere bitte öffentlich deine Meinung.

Nach deiner Rechnung bin ich und meine Frau Nummer 2001 und 2002, da wir noch nirgends auf Bildern zu sehen waren. Und wir sind bestimmt nicht, wie andere schrieben, REICH.
Janko
10.07.2012, 12:07 Uhr
mit verlaub -
wer behauptet, das Nordhäuser Theater sei nur für die Reichen, oder für eine geringe soziale Oberschicht oder sonstwelchen sozialneidbedingten Humbug - der kann selbst schon seit Ewigkeiten nicht mehr im Theater gewesen sein.

Vielleicht mal bei einer Mittwochnachmittag-Musicalvorstellung selbst überzeugen, oder in eine der schon angesprochenen mannigfaltigen Jugendinszenierungen gehen. Sonst offenbart man nur Vorurteile und beschämendes Unwissen über das Kulturangebot der eigenen Stadt, über das man dennoch urteilen zu können sich anmaßt.
Dora75
10.07.2012, 12:23 Uhr
janko
Ich glaube nicht das ich mir hier einer sache anmaße und auf irgendwas neidisch bin. Mit Sicherheit nicht. Und Reich bin ich auch nicht. Und im Theater war ich auch schon. Aber leider bin ich sehr krank geworden und bekomme eine kleine EU Rente. Ich kann mir das Theater nicht mehr leisten. Also behalten sie ihre Anmaßungen für sich.
NDHler
10.07.2012, 12:31 Uhr
@Pe_rle & Dora75
Also ich nehme hier weiß Gott nicht „meines gleichen“ in Schutz! Wie kommen sie dazu so etwas zu behaupten?! Ich nehme auch mit Sicherheit nicht Frau Rinke in Schutz, nur ist sie nicht allein an allem Schuld! Schauen sie sich doch mal die Stadtratsbeschlüße genau an, da wurde immer fleißig die Hand gehoben und durch gewunken.

Einzig in Schutz nehme ich unser Theater, denn das was Dora da schreibt ist komplett falsch. Nur weil man für Veranstaltungen im Theater kein Interesse zeigt sollte man hier nicht gleich die ganze Einrichtung in Frage stellen und irgendwelche Unwahrheiten verbreiten! Sicher kann hier jeder seine Meinung schreiben, nur sollte man auch ein wenig darauf achten, dass man bei der Wahrheit bleibt! @janko bringt es auf den Punkt!
Janko
10.07.2012, 12:38 Uhr
das tut mir leid für Sie, dora,
ehrlich. Dennoch würde ich gern noch zahlen hinterherschieben: 2010/2011 waren 95.000 zuschauer im Theater. 95.000, liebe Dora. Das werden schwerlich nur 'Reiche' gewesen sein, oder? Wo sollten die in dieser Menge auch herkommen?

Es geht mir einfach gegen den strich, diese Stammtisch/Bierzeltargumentation, Theater sei nur für Reiche. Jeder ist für seinen kulturellen Horizont selbst verantwortlich. Theater sei nur für Reiche, oder gar "immer nur dieselben 2000 Leute auf kulturellen Veranstaltungen", das ist, ich wiederhole mich sehr gern nochmal und verabschiede mich ansonsten aus der Diskussion: Humbug.
frank der 1.
10.07.2012, 12:41 Uhr
leibe Dora 75
leider kommen sie etwas vom Thema ab. Vielleicht mal was über Diäten und Gehälter der gewählten Volksvertreter schreiben die sich negativ auf ihre Rente und die öffentlichen Kassen auswirken.
Retupmoc
10.07.2012, 13:42 Uhr
Das Problem nicht erkannt
haben weder Herr Greiner noch die lieben Kommentatoren, die nun aufeinander einhacken.

Das Problem ist diese Regierung ! Deutschland schmeisst mal so den Afghanen zum Beispiel ein paar hundert Millionen hinterher - offiziell für den Wiederaufbau. Da trifft es sich doch gut, das es erst eine Reihe von Toten und Zerstörungen durch deutsche Waffen und deutsche Soldaten gab. Was wäre denn man mann die Milliönchen in die Kommunen stecken würde, statt Leute zu finanzieren, die ihre Frauen steinigen oder Kinder beschneiden?

Da geht die Kohle hin die eigentlich für die Jugend ( Dora75 ) oder das Theater ( NDHler ) oder einfach nur für UNSERE KINDER benötigt wird. Die Frau Merkel schmeisst UNSER GELD in der Welt herum und Ihr feiert die noch, streitet euch aber über Theater oder Jugendklubs. Noch alles klar im Kopf?
Der Roland
10.07.2012, 13:56 Uhr
NDHler
95.000 Zuschauer: erstens ist diese Statistik verwässert, da sie nicht annähernd mit den daraus erzielten Erlösen übereinstimmt. Oder die Angabe der Eigeneinnahmen ist inkorrekt oder beides stimmt nicht.

Nehmen wir einen Fehlerquote von 10 Prozent an, dass sind das 87.000 Zuschauer und unterstellen wir alle Aufführungen - bis hin zum jungen Theater oder den Schultheatertagen in Nordhausen und Sondershausen mal rund 200 Vorstellung im Jahr, dann sind das 435 Zuschauer je Vorstellung. Und wie viele davon sind "Eintagsfliegen"?
NDHler
10.07.2012, 14:01 Uhr
@Retupmoc
Eigentlich sollte man ja auf Beleidigungen nicht antworten, aber ihre immer wiederkehrenden Beiträge gehen mir gelinde gesagt auf den ….! Ich kann sie aber beruhigen, bei mir ist alles klar im Kopf! Glauben sie tatsächlich, dass es der Welt und uns Deutschen besser geht wenn wir uns in unseren Grenzen einigeln und alles für uns behalten. Wundert mich schon, dass ein solcher Kleingeist wie sie hier solche Sprüche abziehen darf?! Ich weiß ja nicht welche Angebote ihre Kinder so in der Stadt oder im LK nutzen. Wäre doch mal interessant zu hören wenn sie schon so laut von „unseren Kindern“ reden!
NDHler
10.07.2012, 14:12 Uhr
@Der Roland
Da verwechseln sie aber mich mit janko! Die Zahlen stammen nicht von mir! Trotzdem ist dieses Theater mehr als nur der Kulturtempel. Es wird auch sehr viel auch für die Freizeit der Kinder und Jugendlichen getan und das überwiegend ohne zusätzliche Kosten für die Eltern. Oder nehmen wir das „Türchenöffnen“ zur Adventszeit oder die Aufführungen zum Rolandsfest, alles kostenfrei und nicht für eine ausgewählte Zielgruppe oder gar nur für Reiche! Es bedarf an einer Angebotsvielfalt und sollte das Theater nicht in Frage gestellt werden. Gleichzeitig muss auch festgestellt werden, dass nur sehr wenig von den Fördergeldern abgerufen werden, welche den Mitgliedsbeitrag von Kindern beispielsweise in Sportvereinen unterstützt. Für die Erziehung der Kids ist immer noch hauptsächlich das Elternhaus zuständig und nicht der Staat! Nur mal so ganz nebenbei!

Für mich ist jetzt hier Schluss, das Niveau scheint drastisch zu sinken, wenn man sich schon Beleidigungen gefallen lassen muss!
Der Roland
10.07.2012, 14:18 Uhr
Nun ja, NDHler
auch hier wieder die halbe Wahrheit. Die Aufführungen zu Rolandsfest waren wohl für die Besucher kostenfrei. Der Veranstalter jedoch, die Stadtverwaltung, musste für den Auftritt nicht nur Gage zahlen, sondern extra noch Technik ranschaffen, die es eigentlich im Theater gibt.
altmeister
10.07.2012, 15:17 Uhr
Da ist es wieder!
Wieder klappt mal was nicht so wie es sollte und schon sind die Stadträte schuld und nicht "das haben wir gemacht"!
Dass durch unsere ehemalige OB auf großem Fuß gelebt wurde und jetzt Keiner weiß, ob das noch bezahlbar ist, das sollte Jeder erkannt haben.

Es ist richtig, dass das Theater ein wichtiger Punkt im Konzept der Kulturlandschaft unserer Region ist. Trotzdem sollte darüber nachgedacht werden, dass die Finanzierung auf breitere Schultern verteilt wird, sind doch auch aus angrenzenden Regionen Besucher dabei. Weiterhin sollte über eine verbesserte Kostendeckung nachgedacht werden, um so geringer werdende Zuschüsse kompensieren zu können.

Interessant wäre, welche Empfänger "völlig freiwillig" ihr Geld bekommen, aus welchem Grund und in welcher Höhe. Es ist auch in erster Linie den bezahlten Mitarbeitern einer Verwaltung, nicht den Stadtratsmitgliedern, abzuverlangen, Einsparungswege zu finden. Denn wofür sonst bekommen die denn ihr Geld? Da sollte wohl als Erster der für die Finanzen verantwortliche in die Pflicht genommen werden! Wenn dem nichts besseres einfällt als Steuern und Gebühren anzuheben, dann sieht es aber traurig aus!
Retupmoc
10.07.2012, 15:29 Uhr
Angebote
Also erstmal @ NDHler... Die Frage noch alles klar im Kopf bezog sich nicht auf Sie. Im Gegenteil - ich war ja gleicher Meinung betreffs des Theaters. Es war eine Aufforderung an alle mal zu nachdenken.

Ich stehe allerdings dazu, das man unser Steuergeld nicht in Afghanistan den Leuten zum Anbau von Koks gibt oder denen die Werkzeuge für Beschneidungen finanziert. Da ist die Kohle hier besser aufgehoben. Und isoliert sind wir dann nicht - oder sind Länder wie Island, Dänemark, Schweden oder Norwegen ( die alle nichts für Afghanistan geben ) isoliert? Haben Sie aus diesen Ländern schon gehört, das die Kommunen pleite sind oder das diese Länder in Billionenhöhe Schulden haben?

Zum Schluß antworte ich gern auf Ihre Frage zu den Kindern. Ja sie nutzen den Sportverein, das Freibad usw. Und sie gehen auh ins Theater, zum Beispiel in die Aufführung des Jugendklubs des Theaters. Deshalb sollte niemals an den Zuschüssen für Jugendarbeit gespart werden.

ABER: DAS DIE KOMMUNEN SO DASTEHEN IST DAS VERSCHULDEN DER BUNDESREGIERUNG - und erst in zweiter Instanz der Kommunen selbst.
altmeister
10.07.2012, 15:53 Uhr
Keine Unwahrheiten, bitte @Retupmoc!
Es stimmt nicht, dass Norwegen, Schweden, Dänemark und Island nicht in Afghanistan eingebunden sind. Bis auf Island, welches keinerlei reguläre Streitkräfte hat, sind die anderen Länder mit Truppen dort vertreten. Island beteiligt sich durch Beteiligung an den Kosten. Da durch Island eine sogenannte "Krisenreaktionseinheit" in Afghanistan eingesetzt wurde, hatte selbst dieses Land Todesopfer durch einen Sprengstoffanschlag zu beklagen. Eine kurze Suche im Internet hätte diesen Fehler vermeiden können.
Retupmoc
10.07.2012, 16:27 Uhr
Sorry kein Chat, aber
es geht um die am Wochenende beschlossene Hilfe durch die Geberländer und nicht um irgendwelche Leute die in Sprengfallen laufen.

Einigen wir uns mal so:

Wenn ich selbst Schulden habe und ich in meinem Land Probleme habe das die Kommunen ihren Pflichten wie Müllabfuhr, Räumdienst usw. nachkommen können - wenn in meinem Land die Kinder für Kitas und Bildung Unmengen zahlen müssen - wenn in meinem Land knapp 5,5 Millionen arbeitslos sind .... dann gebe ich nichts für Mörder, Vergewaltiger, Kinderverstümmler usw. Denn genau das findet in Afghanistan statt... Mord, Vergewaltigung, Steinigungen, Anbei von Drogen und Austüfteln von Terrorzielen. Und unsere Regierung unterstützt das !

Ich will, das dieses Geld in die eigenen Kommunen fließt. Und bevor irgendjemand auf die Idee kommt - nein ich bin nicht für Nazis. Aber was wahr ist muß wahr bleiben.
Retupmoc
10.07.2012, 16:31 Uhr
PS
Ich hätte jetzt auch Liechtenstein, die Schweiz, Monaco, Russland u.a. erwähnen können... die nun weder Armee dort haben und auch kein Geld geben...
frank der 1.
10.07.2012, 16:49 Uhr
was soll das
ich finde es gut, damit ein solches Thema eine so breite Dikussion auslöst. Ich meine Diskussion und nicht gegenseitige Beleidigungen oder Beiträge die weit am Thema vorbei sind. Jetzt sind wir schon in Afghanistan angelangt. Über was wird denn immer wieder gestritten? Geld!!!
Wenige bereichern sich schamlos auf Kosten der Mehrheit, verkaufen es aber so das die Mehrheit selbst schuld ist. In Fachkreisen heißt das SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT.
Ich zitiere zu gern wieder H. Heine:"Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht."
Peppone
10.07.2012, 19:34 Uhr
Tja,
so schaut es aus. Da wird die berechtigte Nachfrage nach Sinn und Unsinn von freiwilligen kommunalen Leistungen gestellt und wo landet es?

Bei empfohlener weltpolitischer Isolation und natürlich nicht zu vergessen, bei der Systemfrage und Infragestellung der sozialen Marktwirtschaft. Anders lassen sich gesellschaftliche Zusammenhänge von Hobby-Makro-Weltpolitikern auch nicht erklären.

Das macht diese Online-Zeitung so interessant. Es gelingt immer prächtig, am Thema vorbei zu diskutieren. Davon könnten sich die ständig gescholtenen Politiker eine Scheibe abschneiden. Oder lieber nicht? ;)

PS: @retopmuc, Russland ist weltbekannt für seine Friedenspolitik und seine Waffenembargos. Besonders in Afghanistan, Sie Scherzkeks! ;)
Harzer_Wolf
11.07.2012, 08:39 Uhr
So abwegig ist das nicht
Die Diskussion zur Verschwendung von Steuermilliarden in den Zusammenhang mit Kommunalpolitik zu bringen ist nicht so abwegig. Wenn der Staat die Kommunen sich selbst überläßt ist das unser aller Problem. Es ist doch schon so, das in diesen Zeiten Verwaltungsangestellte ihren Kugelschreiber lieber von zu Hause mitbringen, ehe sie 4fach begründen müssen, warum man ein solches Objekt benötigt.

Schauen Sie sich um: Nur noch das Nötigste wird getan. Straßenlöcher nicht mehr geflickt, Flächen in der Stadt verwahrlosen usw. Ehrlich gesagt - ich möchte in diesen Zeiten kein OB oder Landrätin sein.

Das dann einige User dies mit der permanenten Geldverschwendung des Deutschen Staates ( seiner Amtsträger ) in Verbindung bringen ist durchaus richtig. Wieso braucht ein Land wie China von uns Entwicklungshilfe? Wieso muß man Firmen wie Möwenpick steuerlich Vorteile gewähren? Für die Bildung unserer Menschen wird ein Bruchteil davon ausgegeben, was wie der User Retupmoc sagte in Krisengebiete geblasen wird. Das ist definitiv nicht richtig. Unsere Kommunalpolitiker sind zu bedauern. Ich würde Ihnen aber empfehlen, sich mal gegen die "Großen " aufzulehnen. Dieser Staat geht grad unter wie die Titanic. Und die Rettungsbote sind nur für die Passagiere der ersten Klasse. Sie , liebe Steuerzahler gehen unter...
frank der 1.
11.07.2012, 13:52 Uhr
Hallo Hubertus
würden die Grundsätze oder würde man den Begriff SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT ernst nehmen, würde Deutschland nicht bei dieser hohen Verschuldung stehen. In einem Lied von Herman van Veen heißt es: "Arme werden ärmer, Reich kriegen mehr..". Selbst ein Holländer hat schon vor über 25 Jahren den wahren Zweck der sozialen Marktwirtschaft begriffen, aber auch gesehen wie dieses ausgelegt und von unseren wahren Herrschern gelebt wird. In Zeiten als dieses System noch der Heilsbringer gegenüber der Planwirtschaft galt. Interpretiere nicht so link rechts am Thema vorbei oder beschäftige dich mal intensiv mit der Sache selbst.
meyer-baby
12.07.2012, 09:17 Uhr
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