Do, 06:39 Uhr
07.06.2012
nnz-Interview: Kein Selbstläufer
Doppelte Freude ist bekanntlich die schönste Freude. Nachdem Mitte Mai der Fußball-Verbandsligist FSV Wacker 90 Nordhausen den Aufstieg in die Oberliga perfekt machte, zog die Reservemannschaft am vergangenen Sonnabend nach und ließ ebenfalls die Korken knallen. Nach der Meisterfeier stellte sich Co-Trainer Maik Jödecke den Fragen von Sandra Arm...
nnz: Herr Jödecke, wie war die Aufstiegsfeier?
Maik Jödecke: Das Präsidium hatte im Vorfeld gemeinsam mit uns ein paar Dinge vorbereitet. Die Mannschaft hat nach dem Spiel mit einigen Fans in gemütlicher Atmosphäre den Aufstieg in angemessener Form gefeiert. Es war mehr oder weniger eine spontane Feier.
Der Co-Trainer (Foto: Wacker Nordhausen)
nnz: Wie viele Glückwunsch-SMS haben Sie bekommen?
Jödecke: Glückwünsche gab es viele, per SMS, per Mail, fernmündlich und auch persönlich. Alle waren auf ihre Art und Weise etwas Besonderes. An dieser Stelle im Namen der Mannschaft nochmals vielen Dank dafür.
nnz: Sie haben in den vergangenen Jahren bereits mehrere Aufstiege mit der Zweiten miterleben dürfen. War das einer der schönsten?
Jödecke: Ja, das stimmt. Ich bin mit der Zweiten in den vergangenen sechs Jahren, gemeinsam mit meinen Spielern - Steve Jochmann, Steffen Mook, Dominik Kohlhause, Sebastian Gösel, Andreas Heinemann, Jens Schmidt, Tino und Nico Steinberg - vier Mal aufgestiegen. Alle Aufstiege waren schön. Der schönste war 2007, als wir von der Kreisliga in die Bezirksliga aufgestiegen sind. Damals ging es unglaublich spannend zu, den Staffelsieg machten wir erst am letzten Spieltag perfekt.
nnz: Als Absteiger aus der Landesklasse galt die Mannschaft als heißer Favorit für den Wiederaufstieg. Wie schwer war es, diesem Druck standzuhalten?
Jödecke: Wir waren der Top-Favorit. Aber uns war klar, dass es kein Selbstläufer wird. Wir haben nicht einmal mit der gleichen Startelf begonnen und waren eigentlich in jedem Spiel zu Umstellungen gezwungen. In der Hinrunde haben wir die eine oder andere Schwäche gezeigt und waren dem Druck nicht immer gewachsen. In der Rückrunde war unser Kader, auch dank der Unterstützung aus der ersten Mannschaft, qualitativ stärker und unsere Vorbereitung auf die Punktspiele haben wir etwas anders gestaltet. Uwe Etzrodt und ich haben von Spiel zu Spiel gedacht und somit einen gewissen Druck von der Mannschaft genommen.
nnz: In welchem Spiel haben Sie gemerkt, das Ziel Aufstieg ist zum Greifen nah, das packen wir?
Jödecke: Nach dem Spiel in Kraja. Gegen sie hatten wir in der Vergangenheit meist Probleme, siegten aber in souveräner Art und Weise mit 2:0. Mir war klar, mit drei Heimspielen an den letzten vier Spieltagen und unserer Heimstärke im Rücken packen wir das.
nnz: Ist "Genießen" das Stichwort für die letzten beiden Punktspiele?
Jödecke: Sicher genießen wir die letzten Spiele als Aufsteiger in die Landesklasse. Das hat sich das Team verdient. Trotzdem wollen wir beide Spiele siegreich gestalten.
Autor: nnznnz: Herr Jödecke, wie war die Aufstiegsfeier?
Maik Jödecke: Das Präsidium hatte im Vorfeld gemeinsam mit uns ein paar Dinge vorbereitet. Die Mannschaft hat nach dem Spiel mit einigen Fans in gemütlicher Atmosphäre den Aufstieg in angemessener Form gefeiert. Es war mehr oder weniger eine spontane Feier.
Der Co-Trainer (Foto: Wacker Nordhausen)
nnz: Wie viele Glückwunsch-SMS haben Sie bekommen?Jödecke: Glückwünsche gab es viele, per SMS, per Mail, fernmündlich und auch persönlich. Alle waren auf ihre Art und Weise etwas Besonderes. An dieser Stelle im Namen der Mannschaft nochmals vielen Dank dafür.
nnz: Sie haben in den vergangenen Jahren bereits mehrere Aufstiege mit der Zweiten miterleben dürfen. War das einer der schönsten?
Jödecke: Ja, das stimmt. Ich bin mit der Zweiten in den vergangenen sechs Jahren, gemeinsam mit meinen Spielern - Steve Jochmann, Steffen Mook, Dominik Kohlhause, Sebastian Gösel, Andreas Heinemann, Jens Schmidt, Tino und Nico Steinberg - vier Mal aufgestiegen. Alle Aufstiege waren schön. Der schönste war 2007, als wir von der Kreisliga in die Bezirksliga aufgestiegen sind. Damals ging es unglaublich spannend zu, den Staffelsieg machten wir erst am letzten Spieltag perfekt.
nnz: Als Absteiger aus der Landesklasse galt die Mannschaft als heißer Favorit für den Wiederaufstieg. Wie schwer war es, diesem Druck standzuhalten?
Jödecke: Wir waren der Top-Favorit. Aber uns war klar, dass es kein Selbstläufer wird. Wir haben nicht einmal mit der gleichen Startelf begonnen und waren eigentlich in jedem Spiel zu Umstellungen gezwungen. In der Hinrunde haben wir die eine oder andere Schwäche gezeigt und waren dem Druck nicht immer gewachsen. In der Rückrunde war unser Kader, auch dank der Unterstützung aus der ersten Mannschaft, qualitativ stärker und unsere Vorbereitung auf die Punktspiele haben wir etwas anders gestaltet. Uwe Etzrodt und ich haben von Spiel zu Spiel gedacht und somit einen gewissen Druck von der Mannschaft genommen.
nnz: In welchem Spiel haben Sie gemerkt, das Ziel Aufstieg ist zum Greifen nah, das packen wir?
Jödecke: Nach dem Spiel in Kraja. Gegen sie hatten wir in der Vergangenheit meist Probleme, siegten aber in souveräner Art und Weise mit 2:0. Mir war klar, mit drei Heimspielen an den letzten vier Spieltagen und unserer Heimstärke im Rücken packen wir das.
nnz: Ist "Genießen" das Stichwort für die letzten beiden Punktspiele?
Jödecke: Sicher genießen wir die letzten Spiele als Aufsteiger in die Landesklasse. Das hat sich das Team verdient. Trotzdem wollen wir beide Spiele siegreich gestalten.

