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Di, 08:02 Uhr
05.06.2012

Besuch in der Katzenstation

In der vergangenen Woche besuchte Christian Darr - der einstige Oberbürgermeisterkandidat der Bündnisgrünen in Nordhausen die private Katzenstation in der Halleschen Straße. Dort unterhielt er sich mit den Tierschützerinnen Monika Adam und Monique Weiß über die Katzenstation und die nicht immer einfachen Aufgaben für die ehrenamtlichen Helferinnen...

Hilfe Katzen gefordert (Foto: privat) Hilfe Katzen gefordert (Foto: privat)

Das es neben den verschiedenen Tierschutzvereinen und -initiativen zusätzlich auch privates Engagement notwendig ist kann die Tierschützerin Monique Weiß anhand der Auslastung ihrer Auffangstation nachweisen: „Die Katzenstation kann leider derzeit nicht noch weitere Tiere aufnehmen, da unsere Kapazität erreicht ist.“
Daher ist sie ebenso wie ihr vierköpfiges Team stets bemüht, Sachspenden wie zum Beispiel Decken, Handtücher, Futter oder Streu zu bekommen.

„Noch viel mehr unterstützen würde uns die ehrenamtliche Tätigkeit in unserem Team. Doch am meisten freuen wir uns, wenn wir Tiere in liebevolle und fürsorgliche Hände abgeben können“, sagt Monika Adam. Dabei organisieren sich die Frauen in der Katzenstation in allen Bereichen der Versorgung ihrer Tiere selbst - ohne Zuwendungen und Hilfeleistungen der Stadtverwaltung.

Über die Herausforderungen im Ehrenamt kann auch Christian Darr, selbst Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), einiges berichten. Für ihn bilden ein klares Bekenntnis für das Ehrenamt und die notwendige finanzielle Unterstützung daher die zwei Seiten einer Medaille. „Jeder Betriebswirt kennt die Hebelwirkung, die mit Ehrenamt zu erzielen ist. Gibt man hier 1 Euro aus werden mindestens 4 Euro damit erwirtschaftet - oder aber als Kosten vermieden.“

Unverständlich ist für ihn wie für Monique Weiß daher die Haltung des Nordhäuser Bürgermeisters Matthias Jendricke (SPD). Dazu sagt Christian Darr: „Herr Jendricke kann hier die Arbeit von Leuten, die freiwillig helfen enorme Kosten für die Stadt zu vermeiden, einfach und effektiv unterstützen - selbst mit wenig Geld.“ Er fordert daher von der Stadtverwaltung, das Kastrieren von Streunern an Futterstellen finanziell zu unterstützen, um noch mehr Leid einzudämmen.

Kontakt zum Team der Katzenstation: 0152.51499514 oder 0173.2379760
Autor: nnz

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