Mo, 15:47 Uhr
21.05.2012
Neue Erlebnisse
Sie wurde längst wieder fällig - die "Dienst"reise nach Bad Füssing, um die Entwicklung dieses einzigartigen Kurortes mit seinem unverwechselbaren Flair zu begleiten. Und es wurde Zeit, denn es gibt Veränderungen, im Großen und am Mühlbach...
Man mag es kaum glauben, doch wenn man Kurdirektor Rudolf Weinberger schmunzeln sieht, dann steckt da mehr als nur ein Zahlenwerk hinter der Zufriedenheit. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Zahl der Gästeankünfte in Europas größtem Kurort von Januar bis April um drei Prozent auf 84.200 gesteigert werden.
Trotz des deutschlandweit anhaltenden Trends zu kürzeren Urlaubsreisen und der ständig weiter zurückgehenden Zahl von Krankenkassenkuren nahm die Übernachtungszahl in diesem Zeitraum um ein Prozent zu. Mit etwa 640.400 Übernachtungen hat damit Bad Füssing in den ersten vier Monaten 2012 seine Position als übernachtungsstärkster Kurort Europas nochmals ausgebaut.
Doch auch ein kurzer Rückblick auf das Jahr 2011 lohnt sich immer noch, um die touristische Dimension im niederbayerischen Kurort zu verdeutlichen. Im vergangenen Jahr wurden rund 2,6 Millionen Übernachtungen registriert. Zum Vergleich: Im gesamten Südharz waren es nicht einmal 200.000 Übernachtungen.
Ein weiteres statistisches Highlight ist die Zahl der Stammgäste. Sie machen 85 Prozent aus. Das hat seinen Grund an der einzigartigen Infrastruktur und natürlich an der heilenden Wirkung des 56 Grad heißen Thermalwassers, das aus rund 1.000 Meter Tiefe an die Oberfläche befördert wird. Doch die Stammgästemedaille hat wie jede Münze zwei Seiten. Sie stellt auch eine Gefahr dar, im Erfolg zu versauern. Drum bemüht sich die Vielzahl der Hotels um ständige Erweiterungen der Angebote. Ob nun Thermalwasser in der Badewanne des Hotelzimmers oder das verstärkte Setzen auf E-Bikes. Stillstand ist Rückgang.
Das weiß auch Familie Freudenstein, die in der vierten Generation für das Hotel "Am Mühlbach" im Ortsteil Safferstetten verantwortlich ist. Wer, wie ich, sechs Monate nicht auf "Dienst"reise hier war, der stellt immer wieder Veränderungen fest. Neue Zimmereinrichtungen oder wie aktuell: Ein völlig umgestalteter Buffettbereich. "Front Cooking" nennen das die Fachleute. Übersetzt heißt das: Frühstück erleben mit allen Sinnen. Apfelsinen auspressen, selbstgemachte Marmeladen, beim Spiegelei-Braten ein morgendliches Schwätzchen mit dem Zimmernachbarn oder dem freundlichen Koch hinter der Theke führen.
Und es wird weiter investiert am Mühlbach. Der umgestaltete, großzügige Wintergarten wird bald seinen Ausgang in den Hof finden. Für Juniorchef Florian Freudenstein richten sich die Planungen allerdings schon weiter. Die Tiefgarage wird größer, der Eingangsbereich wird verlegt. Dazu wurden jetzt Grundstücke hinzugekauft.
Es gibt es immer Arbeit, immer zu tun. Die Gäste merken von dem so wenig wie möglich, das Mühlbach-Team ist immer für sie da. Viele der "Kurlauber" kommen seit Jahren an den Mühlbach. Und Eddy, einer der Barkeeper, berichtet am Abend nicht ganz ohne Stolz, dass das Hotel "Am Mühlbach" seit mehreren Jahren zu den Herbergen in Bad Füssing gehört, die am besten ausgelastet sind. Das ist in diesem Umfeld nicht nur Anerkennung, sondern vor allem tagtägliche Herausforderung.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzMan mag es kaum glauben, doch wenn man Kurdirektor Rudolf Weinberger schmunzeln sieht, dann steckt da mehr als nur ein Zahlenwerk hinter der Zufriedenheit. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Zahl der Gästeankünfte in Europas größtem Kurort von Januar bis April um drei Prozent auf 84.200 gesteigert werden.
Trotz des deutschlandweit anhaltenden Trends zu kürzeren Urlaubsreisen und der ständig weiter zurückgehenden Zahl von Krankenkassenkuren nahm die Übernachtungszahl in diesem Zeitraum um ein Prozent zu. Mit etwa 640.400 Übernachtungen hat damit Bad Füssing in den ersten vier Monaten 2012 seine Position als übernachtungsstärkster Kurort Europas nochmals ausgebaut.
Doch auch ein kurzer Rückblick auf das Jahr 2011 lohnt sich immer noch, um die touristische Dimension im niederbayerischen Kurort zu verdeutlichen. Im vergangenen Jahr wurden rund 2,6 Millionen Übernachtungen registriert. Zum Vergleich: Im gesamten Südharz waren es nicht einmal 200.000 Übernachtungen.
Ein weiteres statistisches Highlight ist die Zahl der Stammgäste. Sie machen 85 Prozent aus. Das hat seinen Grund an der einzigartigen Infrastruktur und natürlich an der heilenden Wirkung des 56 Grad heißen Thermalwassers, das aus rund 1.000 Meter Tiefe an die Oberfläche befördert wird. Doch die Stammgästemedaille hat wie jede Münze zwei Seiten. Sie stellt auch eine Gefahr dar, im Erfolg zu versauern. Drum bemüht sich die Vielzahl der Hotels um ständige Erweiterungen der Angebote. Ob nun Thermalwasser in der Badewanne des Hotelzimmers oder das verstärkte Setzen auf E-Bikes. Stillstand ist Rückgang.
Das weiß auch Familie Freudenstein, die in der vierten Generation für das Hotel "Am Mühlbach" im Ortsteil Safferstetten verantwortlich ist. Wer, wie ich, sechs Monate nicht auf "Dienst"reise hier war, der stellt immer wieder Veränderungen fest. Neue Zimmereinrichtungen oder wie aktuell: Ein völlig umgestalteter Buffettbereich. "Front Cooking" nennen das die Fachleute. Übersetzt heißt das: Frühstück erleben mit allen Sinnen. Apfelsinen auspressen, selbstgemachte Marmeladen, beim Spiegelei-Braten ein morgendliches Schwätzchen mit dem Zimmernachbarn oder dem freundlichen Koch hinter der Theke führen.
Und es wird weiter investiert am Mühlbach. Der umgestaltete, großzügige Wintergarten wird bald seinen Ausgang in den Hof finden. Für Juniorchef Florian Freudenstein richten sich die Planungen allerdings schon weiter. Die Tiefgarage wird größer, der Eingangsbereich wird verlegt. Dazu wurden jetzt Grundstücke hinzugekauft.
Es gibt es immer Arbeit, immer zu tun. Die Gäste merken von dem so wenig wie möglich, das Mühlbach-Team ist immer für sie da. Viele der "Kurlauber" kommen seit Jahren an den Mühlbach. Und Eddy, einer der Barkeeper, berichtet am Abend nicht ganz ohne Stolz, dass das Hotel "Am Mühlbach" seit mehreren Jahren zu den Herbergen in Bad Füssing gehört, die am besten ausgelastet sind. Das ist in diesem Umfeld nicht nur Anerkennung, sondern vor allem tagtägliche Herausforderung.
Peter-Stefan Greiner











