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Mo, 16:03 Uhr
21.05.2012

Wege zu liebenswerten Bäumen

„Die Eiche hat eine große Ausdruckskraft für den Ort. Wenn die Heringer sich verabreden, dann sagen sie oft nur: ‚Wir treffen uns unter der Eiche’ – da weiß jeder, welcher Baum gemeint ist.“ Der Baum, den Heringens Bürgermeister Maik Schröter (CDU) hier beschreibt, ist die Friedenseiche des Ortes...

Karte im Überblick (Foto: J. Piper) Karte im Überblick (Foto: J. Piper)
André Richter (Südharzer Tourismusverband/Naturpark Südharz), Dr. Klaus George (Leiter Natur- und Geopark Harz RVH), Landrat Joachim Claus (stellvertretender Vorsitzender des Regionalverbands sowie Vorsitzender des Südharzer Tourismusverbandes), der Heringer Bürgermeister Maik Schröter und Harald Karnstedt (Geschäftsführer Förderverein Goldene Aue).

Mit diesem etwa 19 Meter hohen Baum mit der ausladenden Krone haben die Heringer den diesjährigen Naturparkwettbewerb des Regional­verbandes Harz gewonnen. Deshalb thront er jetzt auf dem Titelblatt einer neuen Karte des Harzes, in denen alle 39 Bäume im Naturparkwettbewerb vermerkt sind. Gestaltet und finanziert haben diese Karte gemeinsam die Träger der Naturparke im Harz, der Regionalverband Harz und der Südharzer Tourismusverband, Träger des Naturparks Südharz.

Zum ersten Mal hat der Regionalverband den Naturparkwettbewerb mit einer Karte dokumentiert. „Wir hatten so viele tolle Bewerbungen, die hätten wir gar nicht alle in einem Faltblatt unterbekommen“, sagte Dr. Klaus George, Leiter des Natur- und Geoparks Harz beim Regionalverband bei der heutigen Vorstellung der Karte. „Mit dieser Karte erfüllen wir unsere Kooperation mit Leben“, freute sich auch André Richter vom Naturpark Südharz.

Neben der Heringer Friedenseiche haben sich sechs weitere Bäume aus dem Landkreis Nordhausen im Wettbewerb beworben. Auch sie sind wie alle anderen mit Bild und Text kurz beschrieben. „Wir wollten nicht den höchsten, dicksten oder schönsten Baum küren, sondern Bäume, die eine Geschichte erzählen. Und davon gibt es viele spannende im Harz“, so Dr. Klaus George. Die Heringer Eiche habe zwar nicht die aufregendste Geschichte, aber hier sei auch am Umfeld deutlich geworden, wie wichtig den Einwohnern dieser Baum sei.

Das kann Maik Schröter nur bestätigen. „Uns hat besonders gefreut, dass der Gewinn des Wettbewerbs auf den 140. Geburtstag der Eiche gefallen ist. Wir haben das auch zum Anlass genommen, unser alljährliches Walpurgisfest dieses Jahr rund um die Eiche zu feiern.“ Die Eiche gehört zum Heringer Stadtbild, seitdem sie im Juli 1871 zu Ehren der Männer, die aus dem Deutsch-Französischen Krieg heimgekehrt waren, gepflanzt wurde.

Wer die Karte „Liebenswerte Bäume“ studiert, wird in den Bäumen viele neue interessante Wanderziele entdecken. „Bäume prägen mit ihrer Geschichte eine Region, einen Ort“, weiß auch Landrat Joachim Claus. Schon aus diesem Grund liefere die Karte spannende Einblicke in den Harz. Die Faltkarte ist ab jetzt kostenfrei in der Naturpark- und Tourist-Info im HSB-Bahnhof Nord in Nordhausen erhältlich.
Autor: nnz

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Kommentare
Gudrun1974
21.05.2012, 21:00 Uhr
Welches Problem gibt es mit Herrn Schröters Fahrzeug?
Irgendwo meine ich gelesen zu haben dass Herr Schröter ein ähnliches Dienstwagen-Problem wie Herr Schröter-Appenrodt haben soll. Weiss jemand was Näheres?
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