eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mi, 14:04 Uhr
30.05.2012

Kulinarische Investition

Das schmeckte der Nordhäuser Stadtverwaltung nicht allzu sehr. Das Nordhäuser Jugendsozialwerk hat seine Großküche in das Gebäude eines ehemaligen Billigmarktes in Nordhausen-Ost etabliert. Und genau gegenüber gibt es auch eine Küche...

Die Küchenleitung (Foto: JUSOWE) Die Küchenleitung (Foto: JUSOWE)

„Mhh lecker, heute gibt’s Nudeln mit Tomatensoße!“, freut sich der kleine Jonas, als es im Kindergarten auf zum Mittagessen geht. Jonas ist einer von 4.000 Menschen, die täglich bei den Mitarbeitern des JugendSozialwerk Nordhausen in Kindergärten- und Heimen, Schulen, Gästehäusern oder Seniorenheimen in guten Händen sind. Und ein guter und ausgefüllter Tag im Kindergarten macht Jonas und alle anderen natürlich auch hungrig.

Und genau wie bei der Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Senioren lässt der Verein auch bei der Qualität des Essens keine Kompromisse zu. Es muss frisch zubereitet sein, gut schmecken und natürlich auf ganz kurzen Wegen auf die Tische gelangen.

Das für alle 4.000 Essensportionen im JugendSozialwerk zu realisieren ist die tägliche Herausforderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in insgesamt sechs Küchen des JugendSozialwerks in Nordhausen, Erfurt und Rudolstadt. Vom Frühstück über Mittagessen, Vesper und Abendbrot und an sieben Tagen pro Woche.

Das „Herzstück“ der eigenen Küchen ist dabei die Großküche in Nordhausen-Salza. Hier werden unter der erfahrenen Leitung von Evelyn Kallmeyer allein rund 1.900 Essensportionen täglich zubereitet. Die Großküche in Salza ist dabei mit dem stetigen Wachstum des JugendSozialwerks inzwischen an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Für Frau Kallmeyer und ihr Team muss ein neues Gebäude her.

Mit der alten Edeka-Kaufhalle (zuletzt Schnapper-Zacker) fand der Verein in Nordhausen-Ost ein geeignetes Gebäude. Bereits am 15. Mai starteten die Bauarbeiten im Gebäude, um schon bald die erste Großküche Nordthüringens nach den neuen EU-Richtlinien zu eröffnen.

Ausgestattet mit moderner Küchentechnik für schonende Garverfahren und dem Erfahrungsschatz von Frau Kallmeyer und Ihrem 22-köpfigen Team, wird die neue Großküche voraussichtlich am 01. September 2012 eröffnet. Der zentrale und gut erreichbare Standort in Nordhausen-Ost bürgt dabei für kurze Lieferwege auf die Teller.

Aber auch der Betrieb einer öffentlichen Kantine ist im Leistungsspektrum des JugendSozialwerk Nordhausen am neuen Standort vorgesehen. So können sich Anwohner, Schüler der naheliegenden Schulen aber auch alle anderen „vom Hunger Getriebenen“ hier jederzeit mit einer Mittagsmahlzeit in angenehmer Atmosphäre stärken.

„Nachhaltig, gesund und lecker“, lautet das Motto der neuen Großküche in Nordhausen-Ost. Und davon dürfen sich zukünftig nicht mehr nur die Menschen im JugendSozialwerk Nordhausen, sondern alle Hungrigen in Nordhausen überzeugen.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)