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Di, 13:59 Uhr
29.05.2012

Demenz-Projekt wird fortgesetzt

Wie die nnz bereits berichtet hatte, werden die Projekte im Mehrgenerationenhaus der LIFT gGmbH (Megeha) bis Ende 2012 weiter vom Bund gefördert. Für die Macher an der Freiherr-vom-Stein-Straße ist das Bestätigung ihrer bisherigen Arbeit, aber auch Herausforderung für neue Projekte. Eines davon ist das Demenz-Projekt...


“Hier engagieren sich so genannte Helferinnen, um sowohl Menschen beizustehen, die von dieser schleichenden Krankheit betroffen sind, als auch Hilfe und Unterstützung ihren pflegenden Verwandten anzubieten”, erläutert Projektleiterin Franca Bergmann.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Megeha war das Projekt “Alter und Pflege” absolutes Neuland, sie mussten sich in vielen Bereichen intensiv schulen lassen, um letztlich auch Betreuungsleistungen beantragen zu können.

Eine Facette des Projekts ist die Gründung eines Helferinnenkreises. Sechs engagierte Frauen unterschiedlichen Alters kümmern sich ehrenamtlich um Familien, in denen ein Angehöriger von Demenz betroffen ist. Sie wollen eines erreichen: Den pflegenden Angehörigen eine Pause “zum Durchatmen” verschaffen, sprich die Familie für eine gewisse Zeit entlasten.

Franca Bergmann ist ständig auf der Suche nach neuen Mitgliedern des Helferinnenkreises. Wer sich dahingehend angesprochen fühlt und sich auch der Herausforderung, die mit dieser ehrenamtlichen Arbeit verbunden ist, gewachsen fühlt, der kann sich im Megeha melden (03631/694415). Neue Helferinnen werden zunächst geschult, wobei bestehende Erfahrungen um Umgang mit pflegebedürftigen Menschen hilfreich sind. Für Interessenten, vor allem aber für betroffene Familien wird jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat von 14 Uhr bis 16.30 Uhr eine Sprechstunde angeboten.

Ein weiterer Stein im Mosaik des Demenz-Projektes ist die Etablierung des “Café Sternstunde”. Jeden zweiten Mittwoch im Monat treffen sich von 14 Uhr bis 16.30 Uhr im Megeha in der Freiherr-vom-Stein-Straße in Nordhausen Familien mit ihren kranken Angehörigen. Während sich Mitarbeiter des Megeha um die von Demenz betroffenen Frauen und Männer kümmern, sich mit ihnen beschäftigen, können die Angehörigen in lockerer Runde bei eine Tasse Kaffee entspannen und können sich untereinander austauschen.

Als positiv schätzt Franca Bergmann die Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt des Landratsamtes in Nordhausen ein. Von den Angeboten der Landkreisverwaltung können auch die ehrenamtlichen und die hauptamtlichen Mitarbeiter des Demenz-Projektes profitieren.

Informationen und Kontaktaufnahme für Frauen, die gern in ihrer Freizeit helfen wollen gibt es bei Erika Tschirr unter 0173/9062873 oder 03631/694415.
Autor: nnz

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