Di, 06:26 Uhr
29.05.2012
Die achte Auflage
Der 8. Harz-Hunderter am 9. und 10. Juni steht - endlich. Am Pfingstmontag schaute sich Organisator Bodo Schwarzberg den letzten Abschnitt zwischen Hayn und Harzgerode an und vermaß ihn per Mountainbike...
Der 8. wird vorbereitet (Foto: B. Schwarzberg)
Ja, Sie haben richtig gelesen: In Harzgerode ist schon Schluss und nicht erst in Gernrode, wo wir am 9.6. um 11 Uhr starten. Die Vermessung der Strecke hat ergeben, dass 100 km bereits in Harzgerode erreicht sind - allerdings mit der Option, weiter bis Mägdesprung oder auch zum Startort Gernrode weiter zu wandern - je nach der nach 100 km noch vorhandenen Freude an der körperlichen Bewegung. Folgende Strecke steht nun an, vorausgesetzt, ich habe genügend Teilnehmer: Gernrode-Sternhaus-Mägdesprung-Silberhütte-Straßberg-Josefskreuz-Schwenda-Uftrungen (Halbzeit) - Heinkehle (Karstwanderweg) - Bauerngraben - Hayn - Dankerode - Harzgerode, also fast zwei (kurze) Harzquerungen.
Allerdings hat sich auch heute wieder ein gewisses journalistisches Gewissen in mir geregt mit der Motivation, Missstände zu erkennen und zu veröffentlichen. Ein alter Hut ist da ja meine Kritik an der Ausschilderung der Harzer Wanderwege, vor allem in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Zwar hat sich die Situation insgesamt verbessert, vor allem, was die Zahl der angebrachten Wegweiser angeht. Aber das ist nur Fassade, wenn es an der konsequenten Durchführung der Markierung, also an der Präsenz von Wegzeichen in regelmäßigen Abständen fehlt, gut sichtbar für den Wanderer und vor allem unter der Berücksichtigung JEDER Abzweigung im Hinweissystem. Gerade bei letzterem gibt es gewaltigen Handlungsbedarf. Man bemerkt im (Ost-)Harz sehr deutlich die Konzenttration auf den Bewegungsmuffel, der sich kaum einen Kilometer von seinem Auto und der angrenzenden Gaststätte wegbewegt. In der "Wildnis" herrscht bezüglich Wegzeichen oft gähnende Leere oder zumindest weiterer Informationsbedarf vor. Vorzügliche Schildertürme, wie z.B. am Bahnhof Harzgerode können nicht darüber hinwegtäuschen.
Dass es mit dem Tourismus insgesamt nicht überall zum Besten steht, wird z.B. auch am Bahnhof Mädesprung deutlich: Einen traurigen Anblick bietet die verrammelte Bahnhofsgaststätte ebenso wie der gesamte Bahnhof: Eine dort abgestellte Schottermaschine der HSB versinkt kraft ihres Gewichts allmählich im Erdreich. Sie hat wirklich nichts vom Glanz der alten Dampfrösser abbekommen.
Bliebe noch die Kritik am Vandalismus gegenüber den Harzer Wandernadeln, denen ja meine neue Dauerserie der Harz-Hunderter gewidmet ist: Ursprünglich waren sie zum Stempeln in ein Wanderheft gedacht. Ich finde es ganz, ganz schlimm, dass manche Wanderer den gesamten Stempel mitgehen lassen und so diese hervorragende Idee mit ihrem Egoismus zerfleischen. - Zumal viele bekanntermaßen per PKW versuchen, Stempel zu sammeln. Meist nehmen sie ja nur den Stempelgummi mit: Der Stempel 217 indes ("Hohe Buche" vor Dankerode) fehlte komplett. Das Stempelkissen ist zerstört.
Das jedoch soll uns nicht davon abhalten, am 9. Juni einen schönen 8. Harz-Hunderter zu starten. Nun erst recht.
Bodo Schwarzberg
Autor: nnz
Der 8. wird vorbereitet (Foto: B. Schwarzberg)
Ja, Sie haben richtig gelesen: In Harzgerode ist schon Schluss und nicht erst in Gernrode, wo wir am 9.6. um 11 Uhr starten. Die Vermessung der Strecke hat ergeben, dass 100 km bereits in Harzgerode erreicht sind - allerdings mit der Option, weiter bis Mägdesprung oder auch zum Startort Gernrode weiter zu wandern - je nach der nach 100 km noch vorhandenen Freude an der körperlichen Bewegung. Folgende Strecke steht nun an, vorausgesetzt, ich habe genügend Teilnehmer: Gernrode-Sternhaus-Mägdesprung-Silberhütte-Straßberg-Josefskreuz-Schwenda-Uftrungen (Halbzeit) - Heinkehle (Karstwanderweg) - Bauerngraben - Hayn - Dankerode - Harzgerode, also fast zwei (kurze) Harzquerungen.Allerdings hat sich auch heute wieder ein gewisses journalistisches Gewissen in mir geregt mit der Motivation, Missstände zu erkennen und zu veröffentlichen. Ein alter Hut ist da ja meine Kritik an der Ausschilderung der Harzer Wanderwege, vor allem in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Zwar hat sich die Situation insgesamt verbessert, vor allem, was die Zahl der angebrachten Wegweiser angeht. Aber das ist nur Fassade, wenn es an der konsequenten Durchführung der Markierung, also an der Präsenz von Wegzeichen in regelmäßigen Abständen fehlt, gut sichtbar für den Wanderer und vor allem unter der Berücksichtigung JEDER Abzweigung im Hinweissystem. Gerade bei letzterem gibt es gewaltigen Handlungsbedarf. Man bemerkt im (Ost-)Harz sehr deutlich die Konzenttration auf den Bewegungsmuffel, der sich kaum einen Kilometer von seinem Auto und der angrenzenden Gaststätte wegbewegt. In der "Wildnis" herrscht bezüglich Wegzeichen oft gähnende Leere oder zumindest weiterer Informationsbedarf vor. Vorzügliche Schildertürme, wie z.B. am Bahnhof Harzgerode können nicht darüber hinwegtäuschen.
Dass es mit dem Tourismus insgesamt nicht überall zum Besten steht, wird z.B. auch am Bahnhof Mädesprung deutlich: Einen traurigen Anblick bietet die verrammelte Bahnhofsgaststätte ebenso wie der gesamte Bahnhof: Eine dort abgestellte Schottermaschine der HSB versinkt kraft ihres Gewichts allmählich im Erdreich. Sie hat wirklich nichts vom Glanz der alten Dampfrösser abbekommen.
Bliebe noch die Kritik am Vandalismus gegenüber den Harzer Wandernadeln, denen ja meine neue Dauerserie der Harz-Hunderter gewidmet ist: Ursprünglich waren sie zum Stempeln in ein Wanderheft gedacht. Ich finde es ganz, ganz schlimm, dass manche Wanderer den gesamten Stempel mitgehen lassen und so diese hervorragende Idee mit ihrem Egoismus zerfleischen. - Zumal viele bekanntermaßen per PKW versuchen, Stempel zu sammeln. Meist nehmen sie ja nur den Stempelgummi mit: Der Stempel 217 indes ("Hohe Buche" vor Dankerode) fehlte komplett. Das Stempelkissen ist zerstört.
Das jedoch soll uns nicht davon abhalten, am 9. Juni einen schönen 8. Harz-Hunderter zu starten. Nun erst recht.
Bodo Schwarzberg










