Mi, 18:28 Uhr
09.05.2012
Die 19. Auflage
Heute fand in der Käthe- Kollwitz-Schule in Nordhausen der mittlerweile schon 19. Welttag statt. Jetzt werden sich einige fragen, was ist ein Welttag? Um diese Frage zu beantworten hat Michael Caspari ich mit der Schulleiterin Angelika Becker gesprochen...
Der Welttag enstand vor 19 Jahren. Damals, als sie noch eine Lehrerin war, wie sie sagte, stellte sie fest, dass ihre Schüler der ersten Klasse nicht so richtig Lust am Lesen fanden. Die Bücher im Unterricht waren langweilig, keiner konnte sich so recht begeistern. Also fragte sich Frau Becker, wie sie dies ändern könne. Sie griff zu einer kleinen List. Es wurde ein Kongress für die Lehrer berufen und die kleinen ABC -Schützen der ersten Klasse durften sich verkleiden und was vorlesen. Das fanden die Kleinen richtig cool. Es wurde gepropt und geübt.
Frau Becker nahm nun jedes Jahr diesen Kongress zum Anlass, um mit den kleinen Mäusen ein Stück einzuüben. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre nun der Welttag. Heute, nach 19 Jahren , ist es nun schon eine liebgewonnene Tradition und ein Höhepunkt für die Grundschule.
Das Angebot hat sich natürlich im Laufe der Jahre gewandelt. Heute helfen die Eltern mit, die Kiddis bereiten eine fantastische Show vor und es ist ein riesiges Spektakel. 13 Länder stehen zur Auswahl. Ob Kanada, die USA, Grossbritannien, Deutschland, Holland, Frankreich, Russland, Spanien, Österreich, Schweden, Ungarn , Brasilien oder Italien, die Grundschüler der KKS bereiten ein Fest vor, das sich sehen lassen kann. Hier werden ,z.Bsp. landestypische Speisen und Getränke, von den Eltern zubereitet dargeboten und die Schüler zeigen den landestypischen Brauch, einen Tanz o.ä..
Heute stand der Welttag unter dem Motto Hochzeit. Dem russischen Brautpaar wurden allerlei Geschenke aus der ganzen Welt gebracht. Es war ein fantastisches Erlebnis, welches man sich nicht entgehen lassen kann. Besonders fand ich aber einen Satz von Frau Becker. "Durch diese Ereignisse fördern wir das Miteinander der Kinder und ich stelle fest, dass sich die Aggressivität untereinander vermindert. Das soziale Verhalten wird gefördert......"
Dies sagte mir Frau Becker mit einem lachenden und weinenden Auge, da nächstes Jahr das letzte Mal sein wird, wo sie als Leiterin dieser Grundschule einen Welttag mit vorbereiten und erleben darf.
Michael Caspari
Autor: nnzDer Welttag enstand vor 19 Jahren. Damals, als sie noch eine Lehrerin war, wie sie sagte, stellte sie fest, dass ihre Schüler der ersten Klasse nicht so richtig Lust am Lesen fanden. Die Bücher im Unterricht waren langweilig, keiner konnte sich so recht begeistern. Also fragte sich Frau Becker, wie sie dies ändern könne. Sie griff zu einer kleinen List. Es wurde ein Kongress für die Lehrer berufen und die kleinen ABC -Schützen der ersten Klasse durften sich verkleiden und was vorlesen. Das fanden die Kleinen richtig cool. Es wurde gepropt und geübt.
Frau Becker nahm nun jedes Jahr diesen Kongress zum Anlass, um mit den kleinen Mäusen ein Stück einzuüben. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre nun der Welttag. Heute, nach 19 Jahren , ist es nun schon eine liebgewonnene Tradition und ein Höhepunkt für die Grundschule.
Das Angebot hat sich natürlich im Laufe der Jahre gewandelt. Heute helfen die Eltern mit, die Kiddis bereiten eine fantastische Show vor und es ist ein riesiges Spektakel. 13 Länder stehen zur Auswahl. Ob Kanada, die USA, Grossbritannien, Deutschland, Holland, Frankreich, Russland, Spanien, Österreich, Schweden, Ungarn , Brasilien oder Italien, die Grundschüler der KKS bereiten ein Fest vor, das sich sehen lassen kann. Hier werden ,z.Bsp. landestypische Speisen und Getränke, von den Eltern zubereitet dargeboten und die Schüler zeigen den landestypischen Brauch, einen Tanz o.ä..
Heute stand der Welttag unter dem Motto Hochzeit. Dem russischen Brautpaar wurden allerlei Geschenke aus der ganzen Welt gebracht. Es war ein fantastisches Erlebnis, welches man sich nicht entgehen lassen kann. Besonders fand ich aber einen Satz von Frau Becker. "Durch diese Ereignisse fördern wir das Miteinander der Kinder und ich stelle fest, dass sich die Aggressivität untereinander vermindert. Das soziale Verhalten wird gefördert......"
Dies sagte mir Frau Becker mit einem lachenden und weinenden Auge, da nächstes Jahr das letzte Mal sein wird, wo sie als Leiterin dieser Grundschule einen Welttag mit vorbereiten und erleben darf.
Michael Caspari
















