Mo, 14:08 Uhr
07.05.2012
nnz-Forum: Versprechen erfüllen
Wir haben es überstanden, die Wahlen sind Geschichte, auf jeden Fall für etwa zwei Jahre, denn stehen die Stadtrats- und Kreistageswahlen an. Kommen wir aber zu den vergangenen Wahlen und zu den was wir von den neuen Kandidaten zu erwarten haben. Gespannt ist ein Leser der nnz darauf, wie sie ihre Wahlversprechen erfüllen werden...
Fangen wir mit Frau Keller an. Da muss ich als erstes sagen, das es mich besonders freut, dass sie Egon Primas nicht die geringste Chance gelassen hat. Versprochen hat diese Frau ja Großes. Eines ist klar, sie muss erst einmal den berühmten Kassensturz machen, aber das kann so problematisch nicht sein.
Schließlich ist Frau Keller seit einiger Zeit Mitglied des Kreistages und somit müsste sie doch im grobem Umfang über die finanzielle Situation des Kreises unterrichtet sein. Es pfeifen so schon die Spatzen vom Dach, dass der Kreis zu gut wie Pleite ist. Jetzt könnte Frau Keller aber beweisen, das sie es mit ihren Wahlversprechungen ehrlich meint, indem sie dem Bürger reinen Wein einschenkt.
Wie steht es wirklich um die Finanzen des Kreises? Muss der Kreis immer noch für die Deponie Nentzelsrode Gelder an dubiose Personen bezahlen? In der Vergangenheit waren das immerhin 85.000 Euro pro Monat, oder irre ich da? Ja Frau Keller hier wäre die Transparenz angesagt, die sie versprochen haben. Weiterhin werden die Bürger darauf gespannt sein, wie sie es mit der Bürgernähe halten werden?
Die neue Landrätin wird es natürlich nicht einfach haben, man muss bedenken, dass eine Gebietsreform vor der Tür steht. Dies könnte in zwei Jahren zur Realität werden. Es könnte aber auch sehr schnell geschehen, dass der Kreis unter Fremdverwaltung gestellt werden muss, wegen seiner sehr schlechten Finanzlage. Bisher hat man sich mit allen zur Verfügung stehenden Tricks davor gerettet, oder? So oder so, wird es ein schwerer Gang für die Landrätin werden, aber wünschen wir ihr Erfolg bei ihren nicht gerade leichten Aufgaben.
Kommen wir nun zu den anderen Wahlkandidaten, den neuen Oberbürgermeister von Nordhausen. Viele Kommentatoren haben ja geschrieben, die beiden Herren von der CDU sind hier nur angetreten, um einen ruhigen Posten bis zur Rente zu erhaschen. Nun, ob es für Herrn Zeh ein ruhiger Posten wird, daran zweifle ich mächtig. Er hat schließlich einen sehr kompetenten Gegenspieler, Bürgermeister Matthias Jendricke. Herr Zeh wird es sehr schwer haben, gegen einen guten Kenner der Materie zu bestehen.
Aber genau hier kann Herr Zeh einmal beweisen, ob das ganze Wahlgetöse der CDU ernst zu nehmen ist. Wird Herr Zeh das Ordnungsamt verkleinern? Das verlangten doch so einige Kommentatoren? Wird Herr Zeh die Kita-Beiträge wieder senken? Wird Herr Zeh den Frischbiers zu ihren angeblichen Recht verhelfen? Das alles sind Fragen, mit denen sich der neue Oberbürgermeister auseinander setzen muss. Er wird sich sehr anstrengen müssen, um den Wähler von der Richtigkeit seiner Wahl zu überzeugen.
Die Zukunft wird es zeigen, gespannt bin ich schon auf die Kommentatoren, wie sie die Arbeit von Herr Zeh kommentieren werden? Vielleicht ist es ganz gut, dass es so gekommen ist, jetzt muss Herr Zeh beweisen, dass er wirklich so gut ist, wie er angepriesen wurde. Eins ist sicher, dass wird nicht leicht sein, man wird ihn genau beobachten.
Ein sehr gravierender Punkt in ganz Deutschland ist die geringe Wahlbeteiligung. Am Stammtisch wird genörgelt und geschimpft, wenn es dann aber darum geht, gegen diese Misswirtschaft etwas zu unternehmen, sind gerade diese Herrschaften meistens zu bequem, zur Wahl zu gehen. Den Personen kann man nur empfehlen, in Zukunft den Mund zu halten, wenn es um Politik geht.
Zum Schluss noch eines, es gab nicht nur in Nordhausen Wahlen, nein auch in Frankreich, Griechenland und Schleswig Holstein wurde gewählt. Im Norden der Republik wird das Geschacher um die begehrten Posten noch etwas dauern. In Frankreich und Griechenland wurden die bisherigen Regierungen richtig abgestraft für ihre Politik. Gerade dies wird Frau Merkel in arge Bedrängnis bringen. Das wird zwar niemand von den Regierenden in Deutschland zugeben, aber das ändert nichts an den Tatsachen.
Heute einmal das Zitat eines Verlierers: Ich bereite mich darauf vor, wieder ein Franzose unter Franzosen zu werden. (Nicolas Sarkozy) Wenn man das Zitat interpretiert, könnte man sagen, Herr Sarkozy hat sich für etwas Besseres gehalten. Vielleicht glaubte er ein zweiter Napoléon zu sein?
Ein Tipp noch von mir an die Wahlhelfer der Kandidaten, es wäre schön, wenn sie die Werbeplakate so schnell wie Sie sie angebracht haben, auch wieder entfernen. Es könnte sonst sein, dass Sie mit einen Ordnungsgeld belegt werden.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnzFangen wir mit Frau Keller an. Da muss ich als erstes sagen, das es mich besonders freut, dass sie Egon Primas nicht die geringste Chance gelassen hat. Versprochen hat diese Frau ja Großes. Eines ist klar, sie muss erst einmal den berühmten Kassensturz machen, aber das kann so problematisch nicht sein.
Schließlich ist Frau Keller seit einiger Zeit Mitglied des Kreistages und somit müsste sie doch im grobem Umfang über die finanzielle Situation des Kreises unterrichtet sein. Es pfeifen so schon die Spatzen vom Dach, dass der Kreis zu gut wie Pleite ist. Jetzt könnte Frau Keller aber beweisen, das sie es mit ihren Wahlversprechungen ehrlich meint, indem sie dem Bürger reinen Wein einschenkt.
Wie steht es wirklich um die Finanzen des Kreises? Muss der Kreis immer noch für die Deponie Nentzelsrode Gelder an dubiose Personen bezahlen? In der Vergangenheit waren das immerhin 85.000 Euro pro Monat, oder irre ich da? Ja Frau Keller hier wäre die Transparenz angesagt, die sie versprochen haben. Weiterhin werden die Bürger darauf gespannt sein, wie sie es mit der Bürgernähe halten werden?
Die neue Landrätin wird es natürlich nicht einfach haben, man muss bedenken, dass eine Gebietsreform vor der Tür steht. Dies könnte in zwei Jahren zur Realität werden. Es könnte aber auch sehr schnell geschehen, dass der Kreis unter Fremdverwaltung gestellt werden muss, wegen seiner sehr schlechten Finanzlage. Bisher hat man sich mit allen zur Verfügung stehenden Tricks davor gerettet, oder? So oder so, wird es ein schwerer Gang für die Landrätin werden, aber wünschen wir ihr Erfolg bei ihren nicht gerade leichten Aufgaben.
Kommen wir nun zu den anderen Wahlkandidaten, den neuen Oberbürgermeister von Nordhausen. Viele Kommentatoren haben ja geschrieben, die beiden Herren von der CDU sind hier nur angetreten, um einen ruhigen Posten bis zur Rente zu erhaschen. Nun, ob es für Herrn Zeh ein ruhiger Posten wird, daran zweifle ich mächtig. Er hat schließlich einen sehr kompetenten Gegenspieler, Bürgermeister Matthias Jendricke. Herr Zeh wird es sehr schwer haben, gegen einen guten Kenner der Materie zu bestehen.
Aber genau hier kann Herr Zeh einmal beweisen, ob das ganze Wahlgetöse der CDU ernst zu nehmen ist. Wird Herr Zeh das Ordnungsamt verkleinern? Das verlangten doch so einige Kommentatoren? Wird Herr Zeh die Kita-Beiträge wieder senken? Wird Herr Zeh den Frischbiers zu ihren angeblichen Recht verhelfen? Das alles sind Fragen, mit denen sich der neue Oberbürgermeister auseinander setzen muss. Er wird sich sehr anstrengen müssen, um den Wähler von der Richtigkeit seiner Wahl zu überzeugen.
Die Zukunft wird es zeigen, gespannt bin ich schon auf die Kommentatoren, wie sie die Arbeit von Herr Zeh kommentieren werden? Vielleicht ist es ganz gut, dass es so gekommen ist, jetzt muss Herr Zeh beweisen, dass er wirklich so gut ist, wie er angepriesen wurde. Eins ist sicher, dass wird nicht leicht sein, man wird ihn genau beobachten.
Ein sehr gravierender Punkt in ganz Deutschland ist die geringe Wahlbeteiligung. Am Stammtisch wird genörgelt und geschimpft, wenn es dann aber darum geht, gegen diese Misswirtschaft etwas zu unternehmen, sind gerade diese Herrschaften meistens zu bequem, zur Wahl zu gehen. Den Personen kann man nur empfehlen, in Zukunft den Mund zu halten, wenn es um Politik geht.
Zum Schluss noch eines, es gab nicht nur in Nordhausen Wahlen, nein auch in Frankreich, Griechenland und Schleswig Holstein wurde gewählt. Im Norden der Republik wird das Geschacher um die begehrten Posten noch etwas dauern. In Frankreich und Griechenland wurden die bisherigen Regierungen richtig abgestraft für ihre Politik. Gerade dies wird Frau Merkel in arge Bedrängnis bringen. Das wird zwar niemand von den Regierenden in Deutschland zugeben, aber das ändert nichts an den Tatsachen.
Heute einmal das Zitat eines Verlierers: Ich bereite mich darauf vor, wieder ein Franzose unter Franzosen zu werden. (Nicolas Sarkozy) Wenn man das Zitat interpretiert, könnte man sagen, Herr Sarkozy hat sich für etwas Besseres gehalten. Vielleicht glaubte er ein zweiter Napoléon zu sein?
Ein Tipp noch von mir an die Wahlhelfer der Kandidaten, es wäre schön, wenn sie die Werbeplakate so schnell wie Sie sie angebracht haben, auch wieder entfernen. Es könnte sonst sein, dass Sie mit einen Ordnungsgeld belegt werden.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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