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Mo, 06:39 Uhr
07.05.2012

Für das Christliche Hospiz

Seit dem Jahr 2009 ist das Christliches Hospiz "Haus Geborgenheit" in Neustadt die Heimstatt für unheilbar kranke Menschen, die dort eine „würdevolle, an ihren Wünschen und Bedürfnissen orientierte Pflege und Begleitung“ erfahren. Ein Nordhäuser Autor will das Anliegen unterstützen...


Die Finanzierung dieser so wichtigen Einrichtung wird zu 90 Prozent von den Krankenkassen getragen, zehn Prozent müssen über Spenden erwirtschaftet werden. Antje Müller, die stellvertretende Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins und künftige Verwaltungsleiterin des Evangelischen Fachkrankenhauses Neustadt schlug dem Autor der Buchreihe „Menschenbilder aus der Harz- und Kyffhäuserregion“ Bodo Schwarzberg vor, zunächst dessen 2011 erschienenen ersten Band im Evangelischen Fachkrankenhaus anzubieten und die Einnahmen aus jedem dritten verkauften Buch dem Hospiz als Spende zukommen zu lassen.

Schwarzberg, der das Krankenhaus ebenso wie das Hospiz in seiner 2013 erscheinenden zweiten Ausgabe der Reihe vorstellen wird, griff die Idee dankbar auf. „Es ist ein wichtiges und für mich erfüllendes Anliegen, mit meinen Büchern einen kleinen Beitrag dazu leisten zu können, den letzten Lebensabschnitt unheilbar kranker Menschen so würdevoll wie möglich gestalten zu helfen. Jeder von uns kann plötzlich in die Lage kommen, die Möglichkeiten des Hospizes in Anspruch nehmen zu müssen“, sagt er gegenüber der nnz.

Der rege Zuspruch, den der erste Band der Buchreihe nach wie vor erhält, wäre zudem ohne die Förderung seiner Herstellung durch Helmut Peter von der Autohaus Peter GmbH undenkbar, so Schwarzberg. Dessen Unterstützung kommt nun indirekt in einem kleinen Umfang auch dem Hospiz zugute.“

Im Christlichen Hospiz Neustadt stehen 12 Betten für schwer kranke Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zur Verfügung.
Autor: nnz

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