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Do, 19:18 Uhr
03.05.2012

Lernen vor Ort stellt sich vor

Praxiswissen. Praktikumsplätze. Projektinformationen. - Das Bundesprojekt „Lernen vor Ort“ aus dem Kyffhäuserkreis stellt sich Studierenden in Nordhausen vor.

Am Dienstag, dem 8. Mai 2012, 16:00 Uhr, stellt sich das Bundesprojekt „Lernen vor Ort“ Studierenden der FH Nordhausen im Haus 25/Hörsaal 3 vor. Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Studierende der Fachrichtungen Sozial- und Public Management sowie Gesundheits- und Sozialwesen – jedoch sind auch weitere Interessenten herzlich eingeladen. „Lernen vor Ort“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und deutschen Stiftungen. Sie ist Teil einer Initiative der Bundesregierung mit dem Titel „Aufstieg durch Bildung“. Ziele des Programms sind eine Erhöhung der Bildungsbeteiligung und der Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements in den betreffenden Modellregionen.

Als eine von 40 Modellkommunen erhielt der nahegelegene Kyffhäuserkreis im Jahr 2009 den Zuschlag zur Durchführung des Programms. Am 8. Mai werden Mitarbeiter von „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ das in Sondershausen ansässige Projekt vorstellen. Sie informieren sowohl über Hintergründe, Innovationen und Inhalte des Projekts als auch über Praktikumsmöglichkeiten und die Vergabe von Bachelor- und Masterarbeitsthemen. Nach einem Input zeigen die Teammitglieder selbstproduzierte Kurzfilme des Projekts und laden die Gäste ein, miteinander über Themen wie „Notwendigkeit einer neuen Planungskultur in der öffentlichen Verwaltung“, „Kommunales Bildungsmanagement“ oder schlicht über die Vorzüge eines Praktikums bei „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ ins Gespräch zu kommen.

Hintergrundinformationen:

In Zusammenarbeit und Absprache mit lokalen Bildungsakteuren, Kreispolitik und Verwaltung entwickelt „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ derzeit Ansätze, um den Bildungssektor auf kommunaler Ebene zu steuern. Dieser Ansatz ist aus mehreren Gründen neuartig und innovativ. So hält durch die Einbeziehung von praxiserprobten Experten (Bildungsakteure) eine völlig neue Planungskultur in der Kreisverwaltung Einzug. Neuerungen im Bildungssektor werden nicht vom Schreibtisch aus entschieden, sondern in Kooperation mit allen Betroffenen abgestimmt. Diese „Governance“ genannte Vorgehensweise erhöht wesentlich Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Akzeptanz der getroffenen Entscheidungen.

Bedingt durch das förderale System unseres Landes galt der Bildungssektor lange Zeit als Monopol der Bundesländer. Doch auch diese alten Gewissheiten lassen sich angesichts globaler Herausforderungen und steigender Qualitätsansprüche der Wirtschaft nicht mehr starr aufrecht erhalten. Mit Lernen vor Ort wird der Ansatz manifest, dass die Folgen und Anforderungen einer zusammenwachsenden Weltgemeinschaft regionalen Knowhows bedürfen. Vor Ort sind die Experten, hier treffen bildungspolitische Ideale auf die Realität. Auf lokaler Ebene kann gesellschaftlichen Umbrüchen durch entsprechendes Wissen, eingespielte Akteure und langjährige Netzwerke am besten begegnet werden.

„Lernen vor Ort“ ist in verschiedene Arbeitsfelder untergliedert. Die Mitarbeiter beschäftigen sich mit den Themen Bildungsmanagement, -monitoring, -beratung, -übergängen sowie mit den freiwilligen Aktionsfeldern „Demokratie und Kultur“ und „Demografischer Wandel“. Während der Projektlaufzeit entstanden hochwertige Instrumente des Bildungsmanagements – darunter der erste Bildungsbericht für den Kyffhäuserkreis, verschiedene Expertengremien und eine Internet-Bildungsdatenbank. Weitere Informationen zum Projekt und Kontaktdaten finden Sie hier: http://lernen-vor-ort-kyf.de.
Autor: khh

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