Do, 11:57 Uhr
03.05.2012
nnz-Forum: Fordern und fördern
Fördern und Fordern heist es bei der Argentur für Arbeit, aber die Realität sieht in Nordhausen anders aus. Wie bei einer alleinerziehenden Mutter von zwei Kindern...
Leute, die die Unterstützung zur Beruflichen Qualifizierung für eine Wiedereingliederung in das Berufsleben brauchen, bekommen es nicht und andere, die gar nicht wollen, bekommen eine Maßnahme und Weiterbildung nach der anderen. Trotz der Stellenangebote die ich zugeschickt bekommen habe, wo diese Qualifikation mit erweiterter Kenntnis gefordert wird, bekommt man die Aussage vom Teamleiter Herr B. der Argentur für Arbeit in Nordhausen (ALG I), dass es noch genügend Stellen in der Umgebung gibt, die diese Qualifikation nicht benötigen und weitere Stellen, wo man sich bewerben soll, wo aber genau dieses wieder mit draufsteht.
Da ich aber auch schon seit neun Monaten arbeitssuchend bin und bisher nur Absagen oder gar keine Antwort bekommen habe, sehe ich es als eine Notwendigkeit für diese Qualifikation gerade im Berufszweig Gesundheit und Soziales. Selbst im SGB II und III steht, dass man eine Maßnahme von der Agentur für Arbeit verlangen kann, wenn man nach Eintritt in die Arbeitslosigkeit ein halbes Jahr keine Arbeit gefunden hat. Auch steht dort, dass die Arbeitssuchenden gefördert werden müssen, um die Arbeitssuche zu verkürzen und nicht in die Langzeitarbeitslosigkeit zu rutschen.
Bei Nachfrage um Hilfe bei der Nano, haben die Mitarbeiter nochmals bei der Agentur für Arbeit angerufen, wo sie gesagt bekommen haben, dass ich die Qualifikation im September in Bad Lauterberg machen könnte, obwohl ich sie gerne jetzt im Mai in Nordhausen gemacht hätte. So muss ich jetzt Harz IV beantragen und bis September warten, wo es der Argentur für Arbeit mehr kostet, da Fahrtkosten und Kinderbetreuung mit übernommen werden müssen. Ich will arbeiten und tue alles dafür und bekomme von der Argentur für Arbeit nur Steine in den Weg gelegt.
Monique Milde
Autor: nnzLeute, die die Unterstützung zur Beruflichen Qualifizierung für eine Wiedereingliederung in das Berufsleben brauchen, bekommen es nicht und andere, die gar nicht wollen, bekommen eine Maßnahme und Weiterbildung nach der anderen. Trotz der Stellenangebote die ich zugeschickt bekommen habe, wo diese Qualifikation mit erweiterter Kenntnis gefordert wird, bekommt man die Aussage vom Teamleiter Herr B. der Argentur für Arbeit in Nordhausen (ALG I), dass es noch genügend Stellen in der Umgebung gibt, die diese Qualifikation nicht benötigen und weitere Stellen, wo man sich bewerben soll, wo aber genau dieses wieder mit draufsteht.
Da ich aber auch schon seit neun Monaten arbeitssuchend bin und bisher nur Absagen oder gar keine Antwort bekommen habe, sehe ich es als eine Notwendigkeit für diese Qualifikation gerade im Berufszweig Gesundheit und Soziales. Selbst im SGB II und III steht, dass man eine Maßnahme von der Agentur für Arbeit verlangen kann, wenn man nach Eintritt in die Arbeitslosigkeit ein halbes Jahr keine Arbeit gefunden hat. Auch steht dort, dass die Arbeitssuchenden gefördert werden müssen, um die Arbeitssuche zu verkürzen und nicht in die Langzeitarbeitslosigkeit zu rutschen.
Bei Nachfrage um Hilfe bei der Nano, haben die Mitarbeiter nochmals bei der Agentur für Arbeit angerufen, wo sie gesagt bekommen haben, dass ich die Qualifikation im September in Bad Lauterberg machen könnte, obwohl ich sie gerne jetzt im Mai in Nordhausen gemacht hätte. So muss ich jetzt Harz IV beantragen und bis September warten, wo es der Argentur für Arbeit mehr kostet, da Fahrtkosten und Kinderbetreuung mit übernommen werden müssen. Ich will arbeiten und tue alles dafür und bekomme von der Argentur für Arbeit nur Steine in den Weg gelegt.
Monique Milde
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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