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Di, 15:08 Uhr
01.05.2012

Minister ist Schirmherr

Anfang Juni wird in Leimbach der 51. Südharzer Jodlerwettstreit ausgesungen. Um das Fest zu unterstützen, spendierten die Thüringer Lottospieler eine stattliche Summe aus ihren Einsätzen...

Bescheid übergeben (Foto: R. Wille) Bescheid übergeben (Foto: R. Wille)

Am Montag trafen sich der Ortsteilbürgermeister von Heringen/Uthleben Fritz Lehmann, von Nordhausen/Leimbach Manfred König, Normen und Wolfgang Reichardt von der Heimatgruppe aus Uthleben, der Landratskandidat Egon Primas, der Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz des Freistaates Thüringen Jürgen Reinholz, der Oberbürgermeisterkandidat für Nordhausen Dr. Klaus Zeh und Hannelore Ballhause, Mitorganisatorin des 51. Südharzer Jodlerwettstreites (im Foto v.l.) im Dorfgemeinschaftshaus in Leimbach.

Hier überbrachte der Minister eine Zuwendung aus Lottomitteln in Höhe von 1.000 Euro für das am 3. Juni stattfindende Kulturfest auf der Hardt, dem Festplatz des Nordhäuser Ortsteiles.

Der Minister und die Kandidaten ließen sich ausführlich über die 51-jährige Tradition dieses Wettstreites berichten und freuten sich über eine Extraeinlage des Jodlermeisters Normen Reichardt mit einem Jodellied "Ich wandre in die Berge" und einem Beitrag mit der Fuhrmannspeitsche "Lustig ist das Fuhrmannsleben".

Darüber freute sich besonders Jürgen Reinholz und sagte daraufhin spontan zu, als Schirmherr dieses Jodelwettstreites aufzutreten. "Mich interessiert diese Kunst des Jodelns sehr und deshalb möchte ich auch an dieser Veranstaltung teilnehmen", sagte er, nachdem ihm das harztypische Jodeln erklärt wurde.

Eine Schnurre über den ollen Bäckermeister Rosenthal in Nordhäuser Mundart ließ die Gäste schmunzeln.
Text und Foto: Rolf Wille
Autor: nnz

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Kommentare
elbutre
01.05.2012, 20:31 Uhr
Lottomittel
Kann mal bitte jemand ausrechnen, wieviele Lottomittel die Herren Zeh und Primas während des Wahlkampfes verteilt haben!

Ich finde es ja gut, das diese Gelder sinnvollen Projekten gegeben werden, aber eine Häufung ist derzeit nicht zu übersehen.
Des Weiteren bin ich es leid, jeden Tag den Herrn Primas in der örtlichen Presse zusehen. Wo war er denn bis jetzt? Das ganze vermittelt mir den Eindruck von Blenderei!
Nörgler
02.05.2012, 06:24 Uhr
Vollständig
Da sollten wir die Lottomittel hinzurechnen, die die Minister Machnig, Matschie und Poppenhäger (Taubert wohl auch) in den vergangenen Wochen im Landkreis verteilt haben. Wenn eine Aufzählung, dann schon vollständig. Oder?
Wolfi65
02.05.2012, 07:34 Uhr
Ist doch in Ordnung,
wenn die Lotto Gelder auch ins nördliche Noch-Thueringen kommen. Sollen die Vertreter des Bürgers ruhig vor der Wahl ein wenig den Goldesel spielen, denn nach der Wahl ist es vorbei mit Großzuegigkeit.
Jetzt ist die Zeit der Geschenke und der freundlichen Gesten. Danach kommt wieder die Realität der Politik.

Der Jackpot ist zwar mal wieder geknackt worden, aber es dauert nicht lange und es sind ein paar Millionen drin. Mitspielen, denn mit normaler Hände-Arbeit, kommt hier kaum noch Jemand zu etwas, außer zu Schwielen an den Händen.
Suse
02.05.2012, 08:56 Uhr
@elbutre volle Zustimmung
aber das war die ganzen Jahre vor den Wahlen so. Der" Stimmenfangdreh" ist ein alter Hut. Aber die Erfahrung hat uns gelehrt, dass nach der Wahl die wohlverdiente Ruhe der Politiker einsetzt und wir sie nur noch sehr selten oder gar nicht mehr öffentlich wahrnehmen. Wo war und ist Primas vor dem Wahlkampf und nach dem Wahlkampf? Das ist die Frage?
altmeister
02.05.2012, 09:13 Uhr
Na, Suse,
das ist eine interessante Frage! Wo waren denn die SPD-Politiker? Die haben sich aber auch nicht vor oder nach den Wahlen sehen lassen, geschweige denn, dass diese, obwohl jetzt in der Landesregierung mit Ministern vetreten, die B4 und B243 ausgebaut haben!
elbutre
02.05.2012, 16:05 Uhr
Ergänzung
Ich wollte nur noch einmal klarstellen,
das dies nicht auf bestimmte Parteien abzielt. Ich finde es nur immer wieder erstaunlich was vor einer Wahl plötzlich möglich ist, was danach kaum noch geht.
Und den Herrn Primas habe ich erwähnt,
weil seine tägliche Ercheinung in der Presse (die Herren Zeh und Jendricke waren dort ja schon immer vertreten) mich an eine Art Auferstehung erinnert. Zu Landtagszeiten hat man ihn doch kaum wahrgenommen im Landkreis!
Auch ich bin froh wenn alles vorbei ist und diese Heuchelei ein Ende hat!
Otto77
02.05.2012, 22:10 Uhr
Nach der Wahl……
........schlägt dann unser Thüringer Finanzminister Herr Voß(CDU) wieder zu und kürzt den Gemeinden die ihnen zustehenden Landeszuschüsse. Das hat er ja 2011 schon einmal getan. Da sind dann die, von den CDU Kandidaten verteilten Lottomittel bald wieder aufgebraucht. Die Gemeinden werden, dank Herrn Voß, für die finanzielle Unterstützung kultureller Veranstaltungen kaum noch Handlungsspielraum haben. Soviel zur Glaubwürdigkeit dieser CDU Kandidaten. Die Meinung von Herrn Primas zu diesem Thema kann in dem Artikel der NNZ „Alles halb so schlimm“ vom 09. September 2011 nachgelesen werden.
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