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Mo, 12:57 Uhr
30.04.2012

Etwas zurückgeben

Sehr viele Kontakte, viel kennengelernt – so umschrieb Dr. Klaus Zeh (CDU) die bisherigen Phase des Wahlkampfes. Was die Menschen wollen und was Zeh noch einmal rüberbringen will, das sagte er im Gespräch mit der nnz...


Die Menschen wollen kein Parteiengezänk im Wahlkampf, sondern wollen Sachthemen zur Auswahl gestellt bekommen und darüber diskutieren. Vor allem in den Nordhäuser Ortsteilen sei der Wunsch nach mehr Interesse seitens des Rathauses an der Entwicklung dieser ländlichen Reviere geäußert worden.

Klar, jeder Wunsch werde auf- und ernst genommen, dennoch können Ausgaben nur realisiert werden, wenn Einnahmen generiert werden. Und da sieht es ab 2020 eher mau aus, wenn der Solidarpakt ausläuft und auf Null gefahren wird. Deshalb mache sich Zeh vor allem für die Schaffung von Arbeitsplätzen stark. Sie seien das Unterpfand für einen soliden Haushalt.

Noch sind es einige Tage bis zum Stich-Wahlsonntag. Für den Rest des Wahlkampfes wird es noch weitere Unterstützungen seitens der Landespolitik geben. Morgen zum Beispiel wird Christine Lieberknecht erneut unterstützend in Nordhausen sein.

Und außerdem fühle er sich mit seinen 59 Jahren für den Job des Oberbürgermeisters topfit, schließlich habe er seinen Mitbewerber bei einem Fitness-Wettkampf einer Krankenkasse geschlagen, sagt Zeh augenzwinkernd. Zum Alter gehöre aber auch Erfahrung im Leben und in der Arbeit, Erfahrung, die sich in solch einem Job nicht schlecht mache. Man müsse da nicht unbedingt ein Heißsporn sein.

Klaus Zeh könne sehr viele Beispiele aufzählen, wo er sich in seinen ministeriellen Funktionen für die Region stark gemacht habe - von der Landesgartenschau über die Etablierung der Fachhochschule bis zur umfassenden Sanierung des Siechenhofes in Nordhausen. Nur, er habe das nicht immer an die große PR-Glocke gehangen, das sei einfach nicht sein Ding.

In die Kommunalpolitik sei er mit der Mandatsannahme im Stadtrats sowie mit der Übernahme des Stadtratsvorsitzes tief eingetaucht und betreibe diesen Teil seiner politischen Arbeit mindestens genauso ernsthaftig wie seine Funktion als Landtagsabgeordneter.

Vor allem aber will Zeh – so er denn gewählt – die Transparenz der Arbeit im Rathaus und im Stadtrat weiter erhöhen. Mehr Infos über das Internet, mehr Bürgernähe durch unmittelbaren Kontakt in den Ortsteilen. Die Facebook-Seite soll auch nach dem Wahlkampf weitergeführt werden. Die Bürger mitnehmen, ihnen viele Informationen im Vorfeld einer Entscheidung geben und sie animieren, in einem Findungsprozess mitzumachen. Schließlich lebe Demokratie von Teilhabe.

Wieder im Wahlkampf dabei ist auch Stadtratsfraktionschef Norbert Klodt, dessen Horrorszenario ein Oberbürgermeister Jendricke wäre, der noch intensiver in den „Kampf gegen den Landkreis“ ziehen werde. Und dazu auch das Podium des Kreistages ausnutzen werde. Rigoroser als das bislang bereits der Fall sein.

Apropos Kreisstadt. Mit Dr. Klaus Zeh werde es keinen anderen Status für Nordhausen geben, wie auch immer die Kreisgrenzen einmal gezeichnet werden. Auf keinen Fall werde Sondershausen diesen Status bekommen. Er als Oberbürgermeister und CDU-Politiker sei mit Garant für die Beibehaltung des Status Quo für Nordhausen.

Die öffentlichen Äußerungen der Landesverbände von SPD und LINKE hätten ihn unangenehm berührt, denn Zeh geht davon aus, dass der mündige Wähler keine Vorgabe irgendwelcher Parteiinstanzen benötige. Gegenüber der LINKE im Landkreis Nordhausen empfindet er Respekt, dass sie sich nicht der Empfehlung aus Erfurt gebeugt habe.

"Natürlich will ich auch, dass mein Parteikollege Egon Primas Landrat wird, ich kann mir aber auch ein gutes Zusammenarbeiten mit Frau Keller vorstellen", so Zeh gegenüber der nnz. Der Christdemokrat verweist im Übrigen auf Zusammenarbeit mit Birgit Keller zu verschiedenen Themen im Thüringer Landtag. Er schätze sie, bei aller unterschiedlichen politischen Grundaussage, als faire Kollegin.

Und was die künftige Verteilung der Leitungsposten im Nordhäuser Rathaus anbelangt, da vertritt auch Klaus Zeh die Meinung, dass alle drei großen Fraktionen des Stadtrates dort vertreten sein sollten. Das erleichtere auch die Facharbeit innerhalb der Verwaltung. Letztlich aber werde ein Beigeordneter durch den Stadtrat gewählt und nicht vom Oberbürgermeister "ernannt".

"Ich habe ein großes Glück erfahren, dass ich mich mit der politischen Wende vor 23 Jahren aktiv in die Politik eingemischt habe. Es waren die Wähler in Nordhausen, die mir 1990 und danach immer wieder das Vertrauen für die Landespolitik mit auf den Weg gegeben haben. Und ich hatte das Glück, Landespolitik in wichtigen Funktionen zu gestalten. Von diesem Glück will ich jetzt den Nordhäusern wieder etwas zurückgeben und mich als ihr Oberbürgermeister für sie einsetzen", so Dr. Klaus Zeh abschließend.
Autor: nnz

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Kommentare
Suse
30.04.2012, 18:50 Uhr
Was ist hier los,kein Interesse mehr?
Wo bleiben denn die lieben Kommentatoren,die das große Glück mit Dr. Zeh teilen dürfen?
Bei soviel Glück verschlägt es einem die Sprache oder es ist so unwichtig, dass es keiner mehr kommentieren möchte.
Roland82
30.04.2012, 19:17 Uhr
Nichts zu erwidern??
Na, Suse, auf dich hab ich ja schon gewartet!! Kein Widerspruch zu dem, was Zeh hier sagt?? Dann hat er ja wohl selbst Dich überzeugt!! Also am Sonntag: Klaus Zeh wählen!!
Nörgler
30.04.2012, 19:22 Uhr
Nun Suse...
...der Zeh hat wenigstens noch Emotionen und ist nicht so ein Eisblock wie der amtierende Bürgermeister, dem jegliche soziale Kompetenz (Mitleid oder Mitgefühl) völlig fremd sind.
-Insider-
30.04.2012, 19:40 Uhr
ich
bin mit dem gesagten mehr als zufrieden. herr zeh setzt halt auf ein miteinander anstatt einem gegeneinander. ein satz sei mir noch gegönnt: ehe hier andere versuchen herrn zeh zu diskreditieren, erwarte ich eine antowrt auf meine schon doppelt gestellte frage: was hat der sozialdemokratische kandidat bislang für nordhausen getan, bezogen auf seine fachgebiete ordnung, personal und finanzen?

vielen dank und einen schönen abend noch.

ps. 6. mai -> dr. zeh wählen ;)
Akademiker
30.04.2012, 20:53 Uhr
Etwas zurückgeben? Bitte den Kandidaten!
Na da hat Herr Dr. Zeh wohl noch schnell einen Rhetorikkurs besucht, um ein paar mehr Wählerstimmen einzufahren. Hört sich ja wirklich gut an, wie war das gleich mit der Polemik, die letztens den Sozialdemokraten vorgeworfen wurde? Die CDU steht doch vor allem für dreierlei: 1. parteipolitische „Wankelmütigkeit“ – mal tun sie sich mit den LINKEn zusammen, mal nicht, je nachdem welchem Zweck es gerade dient, 2. DDR-Vergangenheit als „Blockflötenpartei“ der ehemaligen SED – das haben wir 1989 schon nicht mehr gewollt und 3. Verfechtung der „Herdprämie“ einhergehend mit der Abschaffung von Krippenplätzen.
Insofern hören sich die Versprechen zwar schön an, Glaubwürdigkeit und Transparenz sehen aber anders aus.
Dass für Herrn Klodt, der als Stadtratsmitglied nicht mal seine Beschlussvorlagen liest (siehe Kitagebühren), ein OB wie Herr Jendricke eine „Horrorvorstellung“ ist, kann man sogar nachvollziehen. Da werden die Alpträume wohl zukünftig nur leider nicht weniger werden…
Suse
30.04.2012, 21:08 Uhr
@Roland82 warum sollte ich widersprechen?
Das tue ich ja auch nicht, wenn ich zum Karneval eine Büttenrede höre. Beim Lesen dieser ach so seligen Rede muss ich einfach nur lachen. Dass es noch solche glücklichen Menschen gibt?
habauchwaszusagen
30.04.2012, 23:05 Uhr
ich gehe nicht wählen
auch wenn es nicht richtig ist....ich geh sonntag nicht zu dieser stichwahl....keiner von beiden hat mein vetrauen und ich fühle mich durch keinen ordentlich vertreten.

ich bin ja auch mal auf die wahlbeteiligung gespannt...war sie doch zur erten wahl schon verschwindend gering, so wird sie dies auch diesmal sein...mehr als 40% werden definitiv nicht zur wahl gehen
Frankledig
01.05.2012, 08:13 Uhr
...
Gott sei Dank hat der Wahlkrampf bald ein Ende... ;-)
Hans Dittmar
01.05.2012, 10:52 Uhr
@ Akademiker etwas zurück geben.
Sie hatten schon die Überschrift richtig gewählt, aber den Kern verfehlt. Nicht die Stadträte oder gar Herr Klodt waren die Blinden, NEIN! es war der Versuch eines amtierenden Bürgermeisters die Stadträte für dumm zu verkaufen, um seine KITA-Gebühernsatzung durchzubekommen und den Eltern noch mehr Geld, also nur die 20 Euro abzunehmen.

Lieber Akademiker, Sie können schreiben was Sie wollen, die Eltern haben und werden herrn Jendricke nun etwas zurück gegeben! Aber nicht ihre Stimme!

Am 6. Mai Klaus Zeh wählen!
Suse
01.05.2012, 14:20 Uhr
@lieber Hans Dittmar,kennen sie denn die Beschlussvorlage zur Kita-Gebührensatzung?
Wer lesen kann und auch noch in der Lage ist,das Gelesene zu verstehen,hätte vor Beschlussfassung darauf reagiert.Sie wollen doch nicht ernsthaft den Wählern glaubhaft machen,dass es unter Zeh keine höheren Gebühren geben wird?Was sind Aussagen der CDU für den einfachen Bürger wert?Denken wir nur an die blühenden Landschaften! Ruinen sind geblieben. Denken wir an die Vernichtung von Arbeitsplätzen in NDH? Existenzängste bewegen die Bürger.Höhere Gebühren wird es unter Zeh auch geben.Wenn Sie hier behaupten wollen,dass das nicht so ist,glaubt das ehe kein Mensch.
Roland82
01.05.2012, 14:58 Uhr
Nerven liegen blank!
Mensch Suse, deine Nerven liegen ja voll blank!! Wie groß muß deine Angst vor der Stichwahl sein!!!!!
Suse
01.05.2012, 16:04 Uhr
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Suse
01.05.2012, 20:32 Uhr
@Roland82-neuer Versuch
Meine Nerven sind gut, denn egal wie die Wahl ausgeht, ich habe weder Vor-noch Nachteile zu erwarten. Meine Argumentation bezieht sich aber auf Erfahrungen. Als politisch interessierter Bürger beschäftige ich mich nun mal mit dem "Tun und Nichttun" unserer Politiker. Schmeckt Ihnen das nicht? Als Außenstehender, der mit beiden Beinen voll im Leben steht, sieht man meistens alles realistischer als ein Beteiligter. Vielleicht denken Sie mal da drüber nach. Ich kann hier kein "Großes Glück" für die Nordhäuser erkennen- wo hat es sich versteckt?
Marie
02.05.2012, 08:34 Uhr
Suse, liebe Suse
ich hoffe, dass Ihr Engagement auch ordentlich gedankt wird. Es ist schon jedesmal interessant, wenn ihrem Kandidaten verbal ein Haar gekrümmt wird, was Sie dazu zu sagen haben. Ich finde das schon amüsant. Aber Suse wissen Sie was? Es hilft nicht, ich wähle trotzdem Dr. Klaus Zeh und ich kann nur jedem Wähler empfehlen, dies auch zu tun.
Pe_rle
02.05.2012, 08:42 Uhr
Suse
ich kann hier auch kein Glück für die Nordhäuser unter Jendricke erkennen. Kann ja sein das nach der Wahl aus Suse Heulsuse wird. Ich meine 18 Jahre rot hat für Nordhausen echt gereicht. Man soll endlich anderer Leute Ideen einfließen lassen...
Suse
02.05.2012, 09:11 Uhr
@Marie,das hoffe ich auch für Sie
das Dr. Zeh Ihnen Ihr Engagement ordentlich dankt. Sie brauchen sich nicht um mich zu sorgen. Ich tue auch mal was ohne Dank und Belohnung. Es gibt noch Menschen,die sich engagieren auf Grund ihrer Überzeugung und dafür keine Belohnung haben wollen. Aber das wissen Sie ja. Ihr Dr. Zeh lebt Ihnen das ja vor. Er hängt ja auch nicht jedes Bisschen an die große Glocke.Im übrigen ist es mir egal,wen Sie wählen. Das ist Ihre Entscheidung und das müssen Sie ganz alleine mit sich abmachen. Ich hoffe,Sie wissen was Sie tun.
@Pe-rle keine Angst,so nah geht es mir nicht. Es wird keine Heulsuse geben,weil Jendricke gewinnt!
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