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Mi, 16:08 Uhr
18.04.2012

Minister bei Sinoi

Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (2.v.r.) und Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (2.v.l.) haben jetzt den Rotorenblatthersteller für Windräder, die Sinoi GmbH, besucht. Thema des Besuchs waren unter anderem die Technologieförderprogramme des Freistaates...

Betrieb besichtigt (Foto: privat) Betrieb besichtigt (Foto: privat)

Jürgen Simon, Produktionsdirektor des Unternehmens, schilderte den Gästen die Geschichte des Unternehmens seit dem Gründungsjahr 1999 bis hin zur Integration des Betriebs in die chinesische CNBM-Gruppe. „Wir können jeden Kunden glücklich machen, der ein Rotorblatt braucht. Zum einen haben wir eigene fertige Rotorblätter entwickelt. Zum anderen fertigen wir die Blätter aber auch nach Kundenwusch an“, so umschrieb der Produktionsdirektor einen Teil der Firmenphilosophie.

Fertig zum Transport: Rotorblätter (Foto: nnz) Fertig zum Transport: Rotorblätter (Foto: nnz)

Die in Nordhausen produzierten Rotorblätter hätten inzwischen eine Länge von rund 50 Metern erreicht, was eine anspruchsvolle Produktions- und Transportlogistik nötig mache.

Minister Machnig freute sich, dass das Unternehmen aufgrund der soliden wirtschaftlichen Entwicklung wieder die Ausbildung eigener Lehrlinge ins Auge fasse und ständig neue Arbeitskräfte qualifiziere. Dies sei gerade für ein so hochspezialisiertes Unternehmen wie die Sinoi GmbH wichtig, der hier die Nachfrage nach Fachkräften besonders hoch sei, so Machnig. Er könne sich vorstellen, so der Minister weiter, dass das Unternehmen gut in den Rahmen von Technologieförderprogrammen des Freistaats integriert werden könne.

Frau Rinke wies darauf hin, dass das Unternehmen mit der Wiederbelebung eines alten Industriestandortes einen mutigen und anspruchsvollen Weg gegangen sei, der auch zum Vorteil der Stadt gewesen sei. Sie sei stolz, so Frau Rinke weiter, dass die Stadt Nordhausen in ihren Mauern einen innovativen Betrieb wie die Sinoi GmbH habe, der sich darüber hinaus stetig und erfolgreich entwickle.
Autor: nnz

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Kommentare
TeeEff
18.04.2012, 17:01 Uhr
Förderung des Ausverkaufs
Das ist eine chinesische Firma, denn Anfang 2007 hat die SINOI GmbH, eine 100%ige Tochter der chinesischen Lianyungang Zhongfu Lianzhong Composites Group Co., Ltd., sämtliche Anteile erworben!

Das heißt hier fördert man *schon wieder* die künftige Konkurrenz. Man macht das Gleiche wie vor etlichen Jahren bei der Solarbranche - die ja gerade in letzter Zeit massive Probleme und unter dem für schnelles Geld an Asien verkaufen Know-how zu leiden hat.

Wirft doch mal bitte einer Hirn vom Himmel! Das ist eine mittelfristige Vernichtung von Arbeitsplätzen - von uns Steuerzahlern finanziert! Wie doof kann man eigentlich...
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